- Behandlung
Warum es so schwerfällt, sich untersuchen zu lassen
3 Minuten
Manche Menschen beschäftigen sich sehr damit, schwerwiegende Erkrankungen zu vermeiden; es gehört für sie dazu, regelmäßig Termine zur Vorsorge wahrzunehmen. Auf der anderen Seite ist es verständlich, dass es Menschen gibt, denen die Themen
Es ist hinlänglich bekannt, dass die beste Strategie zur Vermeidung von Erkrankungen bedeutet, regelmäßig an Kontroll- bzw. Vorsorgeuntersuchungen teilzunehmen: Vorbeugen ist bekanntlich die beste Medizin. Es ist auch bekannt, dass die Möglichkeit besteht, dass viele Erkrankungen – rechtzeitig erkannt – großteils erfolgreich behandelt oder sogar geheilt werden können.
Und zu guter Letzt kann es einen Glücksmoment bedeuten, wenn Ihr Arzt Ihnen nach der Untersuchung versichert:
Mir geht’s doch gut …
… so oder so ähnlich denken viele Menschen, wenn sie erwägen, wieder eine Routineuntersuchung bei ihrem Arzt durchführen zu lassen. Viele Erkrankungen wie Gebärmutterhalskrebs machen sich aber in einem frühen Stadium überhaupt nicht körperlich bemerkbar. Dadurch ist natürlich kein akuter Handlungsbedarf festzustellen – verglichen zum Beispiel mit Zahnschmerzen.
… oder etwa nicht?
Oft schwingt bei dem vorherigen Gedanken auch die Angst mit, dass dennoch etwas sein könnte:
Meister der Verdrängung
Paradoxerweise kann dies jedoch dazu führen, dass der Arztbesuch erst recht verschoben wird. Die Sorgen um bereits entstehende Erkrankungen bzw. das schlechte Gewissen durch das Verpassen einer Routineuntersuchung werden durch allerlei ablenkende Tätigkeiten beiseitegeschoben. Unser Gehirn übernimmt diese Aufgabe mit großem Erfolg, es ist ein Meister der Verdrängung!
Der Arzt versteht mich vielleicht gar nicht
Wenn sie sich dann doch durchgerungen haben, ihren Arzt aufzusuchen, stoßen manche Patienten auf ein weiteres Problem: Man hat sich Gedanken gemacht, auch Fragen überlegt, aber
Fassen Sie Mut: Stellen Sie Fragen, berichten Sie von den Sorgen, die Sie beschäftigen. Ihrem Arzt ist durchaus bewusst, dass das Thema Vorsorge auch gleichzeitig mit vielen Sorgen und Ängsten verbunden ist. Zum Beispiel können Sie sich vorab im Internet über den Ablauf einer Vorsorgeuntersuchung beim Urologen informieren – und sich dazu gezielt Fragen überlegen, die Sie dem Arzt stellen möchten.
Ein bekannter Philosoph sagte einmal:
Wichtigeres zu tun?
Viele kennen das Problem: Bei dem Druck und Stress im alltäglichen Leben ist man froh, wenn man die wichtigsten Dinge hinter sich gebracht hat. Manchmal arbeitet man eine Art
Oft ist der Besuch einer Arztpraxis auch mit längeren Wartezeiten verbunden. Sicher gibt es Dinge im Leben, die wichtiger sind als andere. Aber wenn Sie einmal ehrlich in sich hineinhorchen, werden Sie sich sicherlich eingestehen, dass Ihre Gesundheit doch auch zu den wichtigen Dingen zählt, oder?
Ich weiß selbst, was gut für mich ist!
Sie wissen sicher, dass ein gesunder Lebensstil eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein langes und erfülltes Leben ist: Vielleicht treiben Sie regelmäßig Sport, ernähren sich gesund und verzichten sogar weitgehend auf den Genuss von Alkohol? Somit könnte man meinen, dass Sie in jeder Hinsicht Herr der Lage sind. Leider ist das nicht immer der Fall – vor allem, wenn es um Ihren Körper und Ihre Gesundheit geht. Oft liegt das Risiko, dass eine Krebserkrankung entsteht, in erster Linie nicht in Ihren Händen, Sie haben darüber keine direkte Kontrolle.
Unterstützung suchen
Die einzige Möglichkeit, die Sie in diesem Moment haben, ist, die Kontrolle aus Ihren Händen zu geben und Hilfe anzunehmen. Dies kann auf direktem Weg Ihr Arzt sein, den Sie für die Vorsorge aufsuchen. Natürlich können Sie sich auch an Ihren Partner wenden und um Unterstützung bitten. Auch wenn Hilfe nicht immer gern angenommen wird, ist Unterstützung durch Dritte sehr wichtig. Aktuelle Studien bestätigen dies:
Unterstützung ist sehr hilfreich
Patienten, die aktiv nach Unterstützung im Freundes- oder Bekanntenkreis fragten, suchten auch häufiger den Arzt für Termine zu Routineuntersuchungen auf. Es fällt sicher leichter, sich an regelmäßige Termine zu Vorsorgeuntersuchungen zu halten, wenn man aus dem Bekanntenkreis dazu ermutigt und eventuell auch begleitet wird. Bitten Sie einen guten Freund oder Bekannten, Sie an Vorsorgetermine zu erinnern. – Vielleicht fällt es Ihnen auch leichter, wenn Sie jemand begleitet? Gemeinsam fällt vieles leichter …
Vermeidung hilft nicht!
Natürlich wissen Sie, dass es wichtig ist, Termine für Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen – so unangenehm sie auch sein mögen: Studien belegen, dass viele Krebsarten heilbar sind, wenn sie rechtzeitig erkannt werden. Somit ist natürlich der regelmäßige Arztbesuch Pflicht! Zusätzlich zeigte sich in Studien ein deutlicher Zusammenhang zwischen Vermeidungsverhalten und einer schlechteren Prognose: Je länger der Arztbesuch aufgeschoben wurde, desto schwieriger war, die festgestellte Erkrankung zu therapieren.
Dies ist eine Art Teufelskreis: Die Angst, an Krebs erkrankt zu sein, kann dazu führen, dass man den Arztbesuch zur Vorsorgeuntersuchung vermeidet. Dies kann dazu führen, dass sich die Erkrankung unbemerkt verschlimmert, was wiederum den Behandlungserfolg oder gar die Heilungschancen reduziert. Voraussetzung ist somit ein frühzeitiges Erkennen. Man kann den Teufelskreis also umdrehen:
Teufelskreis umdrehen
Wenn Sie regelmäßig zum Urologen oder Gynäkologen gehen, können Auffälligkeiten rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Wenn Sie sich dazu durchgerungen haben, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen durchführen zu lassen, werden Sie feststellen, dass sich ein beruhigendes Gefühl einstellt. Sie können die lästigen Vorsorgeuntersuchungen auf Ihrer Liste endlich abhaken und fühlen sich erleichtert. Vermeidungsstrategien oder Aufschiebetaktiken werden nicht mehr benötigt.
Termin vereinbaren – am besten gleich!
Die meisten Menschen können sich etwas Schöneres vorstellen als einen Besuch beim Urologen oder Gynäkologen; oft werden die Besuche als unangenehm oder sogar peinlich beschrieben. Der eigentliche Vorgang der Vorsorgeuntersuchung ist jedoch schnell überstanden. Vereinbaren Sie am besten noch heute einen Termin bei Ihrem Arzt – Ihrer Gesundheit zuliebe!
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus! -
stephanie-haack postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 4 Wochen, 1 Tag
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
@uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
Liebe Grüße