- Bewegung
Auf die Plätze …
6 Minuten
… fertig, los! Viele Menschen mit Diabetes wollen und sollen sich mehr bewegen – aber das ist oft nicht so einfach. Hier kommen drei Beispiele, die Mut machen, und viele Tipps für den Start in ein bewegteres Leben.
Mehr als 50 Prozent der Menschen mit Diabetes sind über 65 Jahre alt. Zu den Grundpfeilern der Diabetestherapie gehören gesunde Ernährung und Bewegung. Aber wie soll ich mit Sport anfangen? Wie viel und wie lange soll ich mich bewegen? Kann ich das in meinem Alter überhaupt noch? Solche und ähnliche Gedanken gehen vielen Menschen durch den Kopf, wenn sie sich seit langem nur noch wenig bewegt und seit vielen Jahren keinen Sport mehr getrieben haben und dann die Diagnose Diabetes erhalten.
Auch Susanne, Simon und Wolfgang ging es so. Nachdem sie die Diagnose Typ-2-Diabetes erhalten hatten, wollten sie selbst etwas tun, um die Erkrankung in den Griff zu bekommen. Was half ihnen, in die Bewegung einzusteigen? Darauf geben die drei unterschiedliche Antworten:
Susanne: Ich wollte schon immer einen eigenen Hund haben.
Wolfgang: Bei mir wurde nicht nur Diabetes festgestellt, sondern auch Bluthochdruck. Ich wollte möglichst wenige Medikamente einnehmen müssen.
Simon: Ich war unzufrieden mit meinem Körper und wollte abnehmen. Durch einen neuen Job ergab sich endlich einmal die Möglichkeit, Sport in meinen Tagesablauf einzubauen.
Wie gelingt der Start am besten?
Bei Menschen mit einem Typ-2-Diabetes liegen häufig auch Begleiterkrankungen vor (z. B. Bluthochdruck), außerdem bestehen bei bis zu 50 Prozent der Menschen mit neu diagnostiziertem Diabetes bereits Veränderungen an den Herzkranzgefäßen oder andere Folgeerkrankungen. Daher sollten vor dem Trainingsstart eine hausärztliche Untersuchung (Belastungs-EKG, körperliche Untersuchung, Laborwerte, Blutdruck) und eine augenärztliche Kontrolle erfolgen, um entsprechende Probleme zu erkennen und zu behandeln.
Seit 2013.
Welche Sportart/en machen Sie?
Ausdauer- und Krafttraining (Milon-Zirkel) im Fitnessstudio, Rudern (Gerät), Wandern.
Warum diese Sportarten?
Ich habe nur einen festen Zeitraum zwischen meinen Terminen, an dem ich Zeit habe, daher muss ich alleine trainieren, mein Programm entspricht einem Ganzkörpertraining.
Wie häufig und wie lange treiben Sie Sport?
3- bis 5-mal/Woche, jeweils ca. 1 Stunde. Wandern: sonntags ca. 12 Kilometer.
Was hat Ihnen am Anfang geholfen?
Mein neuer Job. In meinem alten hatte ich keine Chance, Sport zu treiben. Außerdem hatte ich in kurzer Zeit Erfolgserlebnisse, die mich motiviert haben.
Was hilft Ihnen, weiter regelmäßig Sport zu treiben?
Der gute HbA1c-Wert. Und obwohl ich nicht mehr so schnell abnehme, merke ich weiterhin, dass sich meine Figur ändert. Meine Hosengröße hat sich kontinuierlich verkleinert.
Mehr Bewegung in den Alltag einbauen
Wenn Sie selbst zu denjenigen gehören, die sich mehr bewegen möchten, sollten Sie als Erstes versuchen, die Bewegung im Alltag zu erhöhen: Treppe statt Aufzug, das Auto weiter weg parken, eine Bushaltestelle früher aussteigen. Ein Büroangestellter legt täglich im Schnitt nur etwa 1.500 Schritte zurück.
1.000 Schritte mehr pro Tag senken das Risiko, ein Metabolisches Syndrom (Kombination aus vermehrtem Bauchfett, Bluthochdruck, veränderten Blutfettwerten und Insulinresistenz, tödliches Quartett) zu bekommen, um 10 Prozent. Ab 2.000 Schritten mehr pro Tag verringert sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und für Komplikationen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall bereits deutlich.
Um zu beobachten, wie viele Schritte Sie selbst im Alltag zurücklegen, können Sie sich für wenig Geld einen Schrittzähler kaufen. Auch viele Handys haben entsprechende Funktionen.
Susanne und Wolfgang tragen beide eine Fitness-Uhr, die nicht nur die Schrittzahl dokumentiert, sondern je nach Modell auch Aufschlüsse über den Herzschlag liefern kann.
Wolfgang: Gerade am Anfang half mir mein Fitness-Armband besonders. Ich konnte sehen, wie sich mein Ruhe-Herzschlag und damit mein Fitness-Zustand stetig verbessert haben.
Susanne: Am Anfang konnte ich mit dem Welpen nur kurze Strecken gehen. Langsam konnte ich dann den Bewegungsumfang steigern, und mittlerweile gehe ich ca. 15.000 Schritte pro Tag.
15.000 Schritte pro Tag sind ein toller Erfolg, der ihr nicht nur bei der Gewichtsabnahme hilft. 10.000 Schritte pro Tag verbrennen im Durchschnitt etwa 300 Kilokalorien und führen gleichzeitig zu mehr Fitness und einer besseren Beweglichkeit.
Wichtig ist, dass man es wie Susanne macht und die Bewegung nur langsam steigert. Gerade wenn Sie sich zuletzt wenig bewegt haben, sollten Sie das Training langsam, aber regelmäßig beginnen. Anfangs reichen täglich 5 bis 10 Minuten Training. Sie können den Belastungsumfang wöchentlich um eine Minute steigern. Bereits nach 2 bis 3 Wochen Training können Sie erste positive Effekte auf den Körper beobachten. Solche Trainingseinheiten können aus Treppensteigen, Spaziergängen oder dem Benutzen eines Heimtrainers bestehen.
Es gibt sehr viele Möglichkeiten, wichtig ist dabei nur: Sie müssen es regelmäßig tun.Sie können sich auch interessante Anregungen im Internet holen, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet eine informative Internetseite und ein tolles kostenloses Übungsprogramm für Bewegungseinsteiger: Die “Bewegungspackung” bringt mit 25 Übungskarten ganz leicht zusätzliche Bewegung in den Alltag.
Regelmäßig wieder seit März 2017.
Welche Sportart/en machen Sie?
Fitness (Kardio- und Muskeltraining), Radfahren, Wandern und Golf.Warum diese Sportarten?Fitness für den allgemeinen Zustand, Radfahren und Wandern aus Spaß an der Natur, Golf zur Entspannung.
Wie häufig und wie lange treiben Sie Sport?
Fitness ca. 1,5 Stunden, Radfahren 1 bis 4 Stunden, Wandern mehrere Stunden, Golf je nach Runde 1,5 bis 4 Stunden. Je nach Jahreszeit und Wetter ist das Ziel, fünfmal pro Woche Sport zu machen. Im Winter mehr Fitness, im Sommer mehr draußen.
Was hat Ihnen am Anfang geholfen?
Der Wille, von den Medikamenten wieder wegzukommen und in der Kombination mit der Ernährungsänderung den Gesundheitszustand zu verbessern. Dazu die Unterstützung durch ein Fitness-Armband.
Was hilft Ihnen, weiter regelmäßig Sport zu treiben?
Ehrgeiz und die erreichten Erfolge.
Die richtige Sportart finden
Am Anfang sind einfach zu erlernende Ausdauersportarten wie (Nordic) Walking, Wandern, Schwimmen oder Radfahren besonders günstig. Gerade ein Wechsel unterschiedlicher Belastungsstufen (Intervalltraining) führt zu den größten Trainingseffekten. Das heißt, man baut in sein Trainingsprogramm kurze intensive Steigerungen (z. B. Hügel hochwandern, Schri
ttfrequenz kurz erhöhen) ein, die den Herzschlag besonders beschleunigen. Man darf hierbei ruhig ein bisschen ins Schwitzen geraten.
Zusätzlich ist ein Krafttraining für die großen Muskelgruppen sinnvoll: Durch einen höheren Muskelanteil erhöht sich der Grundumsatz (also der Kalorienverbrauch in Ruhe), außerdem verbessert sich durch mehr Muskelmasse die Insulinempfindlichkeit.
Susanne, Wolfgang und Simon machen es genau richtig. Wolfgang und Simon treiben 3- bis 5-mal pro Woche Sport, machen Krafttraining im Fitnessstudio und zusätzlich Ausdauertraining (Wandern, Rudern, Fahrradfahren). Susanne macht regelmäßiges Ausdauertraining: Sie geht 2- bis 3-mal täglich mit ihrem Hund spazieren.
Sport in der Gruppe macht nicht nur Spaß und verbessert die Motivation, Sie können so auch unter fachkundiger Anleitung ein abwechslungsreiches Sportprogramm durchführen. Einen Einstieg in die Bewegung können besonders gut Rehabilitationssportgruppen bieten. Es gibt Gruppen speziell für Diabetes. Für Menschen mit Diabetes, die auch an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden, eignen sich Herzsport-Gruppen vorzüglich. Auch viele Sportvereine bieten mittlerweile spezielle Kurse für Einsteiger und ältere Menschen an.
Seit Mai 2016.
Welche Sportart/en machen Sie?
Ich laufe mit meinem Hund.
Warum diese Sportart? Es ist die einzige Art, mich konsequent und regelmäßig zu bewegen.
Wie häufig und wie lange treiben Sie Sport?
2- bis 3-mal am Tag à 20 bis 60 Minuten.
Was hat Ihnen am Anfang geholfen?
Der Welpe konnte am Anfang nur kurze Strecken gehen, dadurch hat sich auch für mich der Bewegungsumfang nur langsam gesteigert.
Was hilft Ihnen, weiter regelmäßig Sport zu treiben?
Es hilft nichts, der Hund will raus.
Mit wenig Aufwand viel Erfolg
Ausdauertraining hat einen sehr positiven Effekt auf die Insulinresistenz (Unempfindlichkeit der Zellen für Insulin); allerdings hält dieser Effekt nach dem Training nur für wenige Tage an. Für einen anhaltenden Effekt auf den Blutzuckerstoffwechsel ist eine muskuläre Belastung mindestens dreimal pro Woche notwendig.
Eine sportliche Betätigung von nur 15 Minuten pro Tag oder 90 Minuten pro Woche senkt das Sterberisiko um 14 Prozent. Jede weitere Viertelstunde bringt zusätzlichen Gesundheitsgewinn. Es wird daher empfohlen, sich mindestens 150 Minuten/Woche moderat körperlich zu bewegen. Gern dürfen Sie sich mehr bewegen, wenn Sie es nicht übertreiben und es Spaß macht. Allerdings: Wer mehr als 100 Minuten pro Tag Sport treibt, hat den Vorteil ausgeschöpft; sein Sterberisiko sinkt nicht weiter.
Susanne, Simon und Wolfgang können sich ein Leben ohne Bewegung nicht mehr vorstellen, alle drei benötigen nun weniger Medikamente. Aber die Bewegung hat ihnen noch mehr gebracht:
Susanne: Ich fühle mich fitter, beweglicher und habe weniger Probleme mit dem Abnehmen. Der Kopf wird frei.
Simon: Ich habe gute HbA1c-Werte, kann besser schlafen, meine Leistungsfähigkeit und mein Selbstwertgefühl haben sich verbessert.
Wolfgang: Der Sport bringt mir Entspannung, baut Stress ab und leistet einen Beitrag zur Gewichtsreduzierung.
www.diabetes-sport.de: Auf der Internetseite der AG Diabetes, Sport und Bewegung der Deutschen Diabetes Gesellschaft findet man Adressen der Behindertensportverbände und Fortbildungen für Menschen mit Typ-1-Diabetes zur Dosisanpassung beim Sport.
www.richtigfitab50.de: Diese Seite des Deutschen Olympischen Sportbundes beinhaltet eine Fülle an Informationen über Sport für Menschen ab 50 Jahren. Weitere Informationen zu einzelnen Sportgruppen und Vereinen finden sich auch auf den Internetseiten der Landessportbünde der einzelnen Bundesländer.
www.aelter-werden-in-balance.de: Auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gibt es kostenlose Informationsmaterialien (“Bewegungspackung” unter www.aelter-werden-in-balance.de/bewegungspackung), Online-Übungen und viele Informationen zu “Bewegung und Älterwerden”.
- Nur nicht sitzen bleiben
- Auf die Plätze
- 15 Minuten mehr am Tag!
von Dr. Ulrike Becker
Fachärztin für Innere Medizin, Diabetologin DDG,
Ernährungsmedizinerin DGEM,
Oberstr. 10, 53859 Niederkassel-Rheidt
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2018; 67 (4) Seite 22-25
Diabetes-Anker-Newsletter
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Behandlung
Nicht nur akut gefährlich: Schwere Unterzuckerungen können das Risiko für Demenz erhöhen
5 Minuten
- Bewegung
Tischtennisturnier für Menschen mit Diabetes: Jetzt Anmelden für den DiaCup 2026 im Juni in Düsseldorf
2 Minuten
Diabetes-Anker-Newsletter
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Über uns
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist das neue Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
Community-Frage
Mit wem redest du
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
Werde Teil unserer Community
Community-Feed
-
moira postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen
Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄
-
bloodychaos postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen
Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.
-
ole-t1 antwortete vor 2 Wochen, 4 Tagen
Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.
Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:
Freestyle Libre 3 bzw. 3+
Dexcom G7
Dexcom G6 (noch)
Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
Accu-Chek Smartguide CGM
Medtrum Touchcare Nano CGMIch würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.
-
-
thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 3 Tagen
Hallo,
ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
Thomas55-
crismo antwortete vor 23 Stunden, 47 Minuten
Hi Thomas 🙂
Ja genau für Bestandskunden bekommt man den Simplera leider nicht. Ich habe / hatte jetzt 8 Jahre lang die Pumpen von Medtronic. Aktuell hab ich die 780g noch bis Ende März, dann Wechsel ich zur Ypsopumpe.
Ich war eigentlich immer zufrieden mit der Pumpe und den Sensoren. Doch seit gefühlt einem Jahr sind die Guardian 4 Sensoren so schlecht geworden. Ich war dauerhaft damit beschäftigt, einen Sensor nach dem anderen zu reklamieren. Die Sensoren hielten bei mir nur max. 4-5 Tage. Danach war Schluss. Verschiedene Setzstellen wurden getestet, auch der Transmitter wurde getauscht. Aber es half alles nichts.Jetzt werde ich wechseln. Den Simplera wollte ich dann einfach nicht noch länger abwarten. Denn Bestandskunden hatten da leider das nachsehen. Schade Medtronic!!!
-
thomas55 antwortete vor 22 Stunden, 46 Minuten
@crismo: Ich habe mich nun auch für die Ypsopump entschieden. Ich wollte von medtronic Angebote für die 780 und den Simplera haben für die Krankenkasse zur Übernahme der Kosten. Ausserdem wollte ich eine Zusicherung haben, dass ich den Simplera überhaupt bekomme. Nach einer Woche kam das Angebot für die 780 per Post, von einem Angebot für den Simplera kein Wort. Ich bin privat versichert und muss an medtronic zahlen und dann eine Erstattung von der Krankenkasse beantragen. Weil der Simplera mehr als das Doppelte vom Libre kostet, wollte ich das der Krankenkasse vorher offenlegen. Dann habe ich eine Mail an medtronic geschrieben, nach 2 Wochen keine Reaktion. Dann habe ich mich für die Ypsopump entschieden. Das Angebot kam am nächsten Tag per Mail. Das ist für mich Service! Jetzt warte ich auf Zustimmung der Krankenkasse und dann Tschüss medtronic. Schade, ich finde die Pumpen (seit 12 Jahren genutzt) gut.
-
