Bewegung – aber angemessen!

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Bewegung – aber angemessen!

Treppensteigen oder kleine Spaziergänge – dies könnten schon erste geeignete Ziele sein für ältere Menschen, die Herzkreislauferkrankungen vorbeugen und ihren Blutzuckerspiegel verbessern möchten. Die Europäische Gesellschaft für präventive Kardiologie (EAPC) nimmt in ihrem aktuellen Positionspapier die Ärzteschaft stärker in die Pflicht, Bewegung ärztlich zu verordnen – und diese individuell auf die Bedürfnisse der Patienten abzustimmen.

Bewegung wirkt sich bei Typ-2-Diabetes in vielfacher Hinsicht positiv auf den Stoffwechsel aus: körperliche Aktivität verbessert die Insulinresistenz, den Fettstoffwechsel, die Gesundheit der Blutgefäße, die Herztätigkeit und die Sauerstoffversorgung des Körpers.

Sportprogramme individuell an die Möglichkeiten und Bedürfnisse anpassen

Viele Menschen mit Typ-2-Diabetes haben den Vorsatz, ein körperlich aktiveres Leben zu führen. Dies langfristig durchzuhalten ist jedoch nicht so einfach. Erreichbare und messbare Ziele erhöhen dabei die Motivation. Die Die Europäische Gesellschaft für präventive Kardiologie (EAPC), eine Fachgesellschaft, die sich auf die Vorbeugung von Herzkreislauferkrankungen spezialisiert hat, empfiehlt daher in einem Positionspapier eine ärztliche Verordnung von Sportprogrammen.

Diese sollten individuell an die Möglichkeiten und Bedürfnisse der Patienten und Patientinnen angepasst sein. Hierbei spielen die persönlichen Vorlieben eine Rolle, aber auch die körperliche Belastbarkeit und eventuelle Begleiterkrankungen.

Trainingspläne, in welchen man die Fortschritte dokumentieren kann, und gegebenenfalls auch digitale Hilfsmittel wie Sportuhren können das Durchhalten erleichtern.

Treppe statt Aufzug: Kleine Schritte erleichtern die Motivation

Das Thema Gewichtsabnahme solle dabei nicht so sehr im Vordergrund stehen. Wichtiger sei, mit kleinen Schritten zu starten und die Menschen langfristig zu motivieren. Für Herz und Kreislauf sei ein Intervalltraining am besten geeignet, bei welchem beispielsweise zwischen mäßigem und kräftigem Laufen abgewechselt wird, so die Autoren. Dies verbessere die Fitness und den Blutzuckerspiegel am effektivsten.

Patienten mit Herzrhythmus- oder Durchblutungsstörungen sollten vor Trainingsbeginn in jedem Fall ärztlichen Rat einholen, so die Experten: ein Intervalltraining könnte unter Umständen für sie nicht geeignet sein.


Quelle: Diabetesinformationsdienst München

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  • olivers postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen

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  • zojou96 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂