Für die Aufklärung am Ball: FC Bundestag gegen FC Diabetologie

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© Dirk Michael Deckbar
Für die Aufklärung am Ball: FC Bundestag gegen FC Diabetologie

Unterstützt von Ex-Fußballprofis kicken Ärzte, Wissenschaftler, Diabetesberater und Menschen mit Diabetes am 4. Juni im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in Berlin erneut gegen Bundestagspolitiker und -mitarbeiter. Dabei geht es nicht nur um den Spaß am Spiel, sondern auch darum, den Diabetes in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

Zum fünften Mal in fünf Jahren treffen der FC Bundestag und der FC Diabetologie am 4. Juni im großen Stadion des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in Berlin aufeinander. Das ist für das Team des FC Diabetologie, in dem Ärzte, Wissenschaftler, Diabetesberater und Menschen mit Diabetes spielen, eine große Ehre, denn normalerweise spielt der FC Bundestag nur ein einziges Mal gegen ein und dieselbe Mannschaft. Aber Diabetes in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, scheint den Parlamentariern eine Herzensangelegenheit zu sein.

Anderbrügge, Helmer, Häßler u.a. – auch Ex-Profis wieder dabei

Im letzten Jahr gewann der FC Diabetologie mit 3:0. Allerdings wurden die Fußballamateure, die von Christoph Daum ehrenamtlich trainiert werden, erneut von Fußball-Ex-Profis unterstützt. Und so haben sich auch für dieses Jahr wieder große Namen angekündigt: Ingo Anderbrügge, Thomas Helmer, Michael Melka, Thomas Häßler, evtl. auch Ivan Klasnic.

Wenn sich Ex-Profis ehrenamtlich die Fußballschuhe anziehen, muss es um ein ganz besonders wichtiges Thema gehen: die Volkskrankheit Diabetes. Die Ex-Profis engagieren sich alle für die Diabetesaufklärung. Über sieben Millionen Menschen mit Diabetes leben in Deutschland, darunter zwei Millionen Menschen, die nichts von ihrer Erkrankung wissen.

Termin:
4. Juni 2019, 18.30 Uhr (Einlass: 17.30 Uhr)

Veranstaltungsort:
Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark
Großes Stadion
Cantianstraße 24
10437 Berlin

Der Eintritt ist kostenfrei.

Nach den neuesten Prognosen des Robert Koch-Instituts nimmt die Erkrankungsrate in den nächsten Jahren dramatisch zu. Für das Jahr 2040 sind bereits 12,3 Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland vorhergesagt. Dieser Tsunami kann nur aufgehalten werden, wenn die im Koalitionsvertrag verankerte Nationale Diabetesstrategie möglichst schnell umgesetzt wird.

Neben der Freude am Fußballspielen und der Tatsache, dass Bewegung eine der besten Präventionsmaßnahmen gegen die chronische Krankheit ist, ist das Ziel der Begegnung auch, darauf zu verweisen, dass Diabetes als Krankheit völlig unterschätzt wird.

Stolz auf Unterstützung von Christoph Daum und vielen Ex-Profis

„Diabetes ist eine komplexe Krankheit, die viele Folgeerkrankungen hervorruft wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenversagen, Amputation oder Erblindung. Diabetes tut am Anfang nicht weh, das ist das Heimtückische an dieser chronischen Krankheit“, sagt Dr. Jens Kröger, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und Innenverteidiger beim FC Diabetologie.

„Wir sind sehr stolz, seit Jahren die Unterstützung von Christoph Daum und vielen Ex-Profis zu haben, ohne die die Medien nicht so breit über das Spiel gegen den FC Bundestag und die Volkskrankheit Diabetes berichten würden. Dieses Mal haben wir mit Thomas Häßler zum ersten Mal einen Berliner und Weltmeister dabei und hoffen auf viele Zuschauer.“

Wer die Profis nochmal kicken sehen möchte, kann dies im Großen Stadion des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks in Berlin verfolgen. Darüber hinaus wird erstmals ein Torwandschießen angeboten, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gibt. Allerdings müssen die Teilnehmer es schaffen, öfter zu treffen als die Ex-Profis.

„Dritte Halbzeit“: gesundheitspolitische Podiumsdiskussion

Traditionell folgt dem Fußballspiel eine „dritte“ Halbzeit für geladene Gäste mit einer gesundheitspolitischen Podiumsdiskussion, diesmal zur Frage: „Digitalisierung, E-Health und Telemedizin: Was sich Menschen mit Diabetes von der Politik wünschen“.

Als Teilnehmer der Podiumsdiskussion im Teehaus im Englischen Garten werden neben Dr. Jens Kröger die digitalpolitischen Sprecher Tino Sorge (CDU) und Dirk Heidenblut (SPD) erwartet. Die Patientenseite vertreten Bastian Hauck (#dedoc°), Typ 1, Ümit Sahin (DDH-M), Typ 2, und Stephanie Haack (Pep me Up-Bloggerin), Typ 1. Die Moderation übernimmt Sybille Seitz.

Die Veranstaltung wird ermöglicht durch ein Sponsoring der Firmen Apollo-Optik, IKK classic und Thieme Verlag, Astra Zeneca, Novo Nordisk und Sanofi unterstützen zudem die gesundheitspolitische 3. Halbzeit.


Quelle: Pressemitteilung von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe

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  • florahdo postete ein Update vor 5 Tagen, 4 Stunden

    Hallo zusammen, ich arbeite gerade an einer Seminararbeit zum Thema „Die Behandlung von Typ-1-Diabetes mit CRISPR/Cas“ (eine Methode der Gentechnik). Dazu habe ich eine Umfrage erstellt und suche dafür Menschen mit Typ-1-Diabetes, die einige Fragen beantworten könnten zu ihrer Einstellung gegenüber dem Einsatz dieser Technologie zur Behandlung von Typ-1-Diabetes. Die Umfrage ist vollständig anonym und dauert etwa 5 Minuten, sie richtet sich ausschließlich an Menschen mit Typ-1-Diabetes. Es würde mir enorm weiterhelfen, wenn sich Teilnehmer finden würden!

    Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.cloud.microsoft/r/PN2hqhkuLB

    Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂

  • mr postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?

  • moira postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo!
    Hat schon jemand die liberal Funktion bei der ypsopump app ausprobiert?
    Ich wüsste gerne wie gut das klappt.