- Bewegung
Guter Vorsatz fürs neue Jahr: Bewegt arbeiten!
3 Minuten
Abnehmen, mehr bewegen, bessere Ernährung – so lauten die klassischen Vorsätze zum Jahresbeginn. Viel wichtiger allerdings: mehr Bewegung am Arbeitsplatz. Wie das funktioniert, wird an der Deutschen Sporthochschule Köln erforscht.
Jeder hat schon mal von ihnen gehört oder kennt sie aus eigener Erfahrung: die guten Vorsätze für das neue Jahr. Weniger rauchen, mehr Sport treiben und gesünder essen stehen dabei ganz oben. Doch, mal ehrlich, viele Vorsätze sind schnell gefasst und ebenso schnell wieder vergessen. Radikaldiät und ein sportliches Mammutprogramm haben schlechte Chancen auf langfristigen Erfolg. Daher raten Wissenschaftler der Deutschen Sporthochschule Köln zu einem ganz anderen Schritt: mehr Bewegung am Arbeitsplatz!
Sport nach der Arbeit alleine reicht nicht aus
Der moderne Büromensch verbringt etwa 80 Prozent seiner Arbeitszeit sitzend. Die Folgen dieses Bewegungsmangels sind immens: Der Stoffwechsel erlahmt, das Risiko, an Diabetes oder Krebs zu erkranken, steigt. Neuere Studien belegen dabei Erstaunliches: Selbst regelmäßiger Sport nach der Arbeit kann die Negativfolgen des langen Sitzens nicht ausgleichen.
„Während der Zeit der Inaktivität passieren so viele negative Prozesse im Körper: Sport nach der Arbeit alleine reicht nicht aus, um Menschen gesund, fit und leistungsfähig zu erhalten“, konstatiert Prof. Dr. Ingo Froböse, Leiter des Zentrums für Gesundheit durch Sport und Bewegung der Deutschen Sporthochschule Köln, und fordert daher: „Wir müssen Bewegung wieder zu den Menschen bringen, indem wir Räume für Bewegung schaffen – und das, ohne den Arbeitsprozess zu stören.“
Bewegung direkt am Arbeitsplatz integrieren
Die Rede ist vom „bewegten Büro“ oder „dynamischen Arbeitsplatz“. Mindestens 25% der Arbeitszeit sollte im Stehen, Gehen oder bei leichter körperlicher Aktivität ausgeübt werden, am besten verteilt über den gesamten Arbeitstag, rät Froböse. Aber wie kann das gelingen, wenn Beschäftigte fast ausschließlich vor dem PC sitzen?
Die Lösung: Bewegung müsse direkt am Arbeitsplatz integriert werden. Umsetzungsideen und konkrete Ansätze dazu präsentierten Wissenschaftler und Gäste der Deutschen Sporthochschule Köln beim 11. Kölner Abend der Sportwissenschaft im vergangenen Dezember unter dem Titel „Der Arbeitsplatz der Zukunft – bewegtes Arbeiten statt riskanten Sitzens?“.
Untersuchung: dynamische Arbeitsstationen mindern Leistungsfähigkeit nicht
Hier wurden u.a. die Ergebnisse einer Studie vorgestellt, welche die Deutsche Sporthochschule Köln und das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung zur aktiven Arbeitsplatzgestaltung durchgeführt haben. Beschäftigte einer großen Firma erhielten die Möglichkeit, dynamische Arbeitsstationen zu testen, z.B. mobile Fahrradergometer unter dem Schreibtisch, die die Muskulatur und den Kreislauf anregen.
Dabei zeigte sich, dass die Leistungsfähigkeit der Beschäftigten gegenüber einem Standardarbeitsplatz entgegen der Wahrnehmung der ProbandInnen nicht abnahm.
Akzeptanz und Motivation der Büroarbeiter sind entscheidend
Aus psychologischer Sicht entscheidend ist dabei die Akzeptanz der Geräte und die Motivation der MitarbeiterInnen; nachhaltiger Nutzen entstehe nicht durch Zwang, sondern aus der eigenen Überzeugung zum aktiven Arbeiten, erklärt Prof. Dr. Jens Kleinert, Leiter des Psychologischen Instituts: „Wir machen Dinge, die für uns ein Erlebnis und deren positive Effekte unmittelbar wahrnehmbar sind.“
Bei den ProbandInnen der durchgeführten Studie war dies der Fall: Die VielnutzerInnen der Geräte zeigten einen Gewinn an Wohlbefinden insgesamt – nicht nur bei der Arbeit oder während sie sich bewegten. Wichtig sei zudem, dass Führungskräfte als aktive und bewegungsorientierte Vorbilder agierten.
Bewegte (Arbeits-)Atmosphäre: Das Equipment allein reicht nicht aus
Wie der Arbeitsplatz der Zukunft aussehen wird, bleibt abzuwarten. Die Moden aus Vergangenheit und Gegenwart, beispielsweise der Gymnastikball, der höhenverstellbare Schreibtisch oder die E-Mail-freie Stunde, haben jedenfalls nicht langfristig zu mehr Bewegung am Arbeitsplatz geführt. Das Equipment allein kann also nicht im Fokus stehen – ebenso die (Bewegungs-)Kultur an den Arbeitsstätten, der Teamgeist und das Miteinander sind laut Sportpsychologe Kleinert Schlüsselkomponenten auf dem Weg zu einer bewegten (Arbeits-)Atmosphäre.
Wie bei allen „guten Vorsätzen“ sind auch beim „bewegten Arbeiten“ die sogenannten volitionalen Kompetenzen besonders wichtig. Diese befähigen Menschen dazu, selbst gesteckte Ziele in Resultate umzuwandeln. Den „guten Vorsatz“ zu konkretisieren, messbar und überprüfbar zu machen sowie in die sozialen und alltäglichen Handlungsstrukturen zu integrieren, sind dabei u.a. wichtige Schritte, sagt Kleinert.
Quelle: Pressemitteilung der http://DeutschenSporthochschuleKöln
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moira postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen
Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄
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bloodychaos postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.
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ole-t1 antwortete vor 2 Wochen, 2 Tagen
Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.
Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:
Freestyle Libre 3 bzw. 3+
Dexcom G7
Dexcom G6 (noch)
Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
Accu-Chek Smartguide CGM
Medtrum Touchcare Nano CGMIch würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.
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thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 2 Tagen
Hallo,
ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
Thomas55
