- Bewegung
Junior Cup Diabetes 2014
2 Minuten

Über 132 fußballbegeisterte Jugendliche waren vom 22. bis 24. August ins niederländische Arnheim gekommen. Und alle wollten gewinnen: beim Junior Cup Diabetes 2014 – der Fußball-Meisterschaft für Jugendliche mit Typ-1-Diabetes.
Aus 12 Ländern waren die Jugendlichen angereist: Belgien, Deutschland, Großbritannien, Holland, Italien, Österreich, Polen, Russland, Ungarn, Slowakei, Schweiz und Spanien. Hunderte Zuschauer feuerten die Teams an.
Angefangen hat das Ganze für die deutschen Fußballer schon im Juli mit zwei Qualifikationsturnieren, einem in Mönchengladbach und einem in Stuttgart. Hier haben 87 Mädchen und Jungs im Alter von 10 bis 14 Jahren ihr fußballerisches Können gezeigt. Jeweils zwei Scouts ermittelten dann die elf Spieler für die Deutsche Nationalmannschaft, die im August in Arnheim um den Meistertitel kämpfen durften.
Die Wochen zwischen den Qualifikationsturnieren und dem Meisterschaftsturnier konnten den kleinen Fußballstars gar nicht schnell genug vergehen. Am 22. August war es dann endlich soweit: Es wurden die Gruppen ausgelost, in denen die Spiele am nächsten Tag stattfinden sollten. Für die Deutschen wurden als Gegner Slowakei, Schweiz, Österreich, Russland und Ungarn ausgelost.
Platz 3 für das deutsche Team
Das Spiel gegen die Slowakei endete 0:0; keine Tore, ein Punkt und ganz viel Lust auf mehr. 4:0 stand es am Ende der Partie gegen die Schweiz. Souverän absolvierte das deutsche Team auch die restlichen Spiele der Vorrunde. Am nächsten Tag dann der Anpfiff zum Halbfinale gegen Belgien – Ergebnis: 0:1. Für das Team folgte dann das kleine Finale, das Spiel um Platz drei gegen Ungarn.
Das Erklingen der Nationalhymnen gab den Fußballern bereits jetzt das Gefühl, etwas ganz Besonderes erreicht zu haben. 3:1 für Deutschland lautete am Ende das Ergebnis! Im spannenden Finale gewann Holland gegen Belgien mit 2:0.
Der Junior Cup Diabetes hat zum Ziel, Kinder mit Typ-1-Diabetes für Sport zu begeistern. Denn den jungen Patienten hilft Sport, die Krankheit besser zu meistern und darüber hinauszuwachsen, erklärt das Unternehmen Medtronic dazu.
Wer steht dahinter?
Organisiert wird der Cup von Medtronic in Zusammenarbeit mit Bayer HealthCare und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Das Meisterschaftsturnier wurde dieses Jahr von World Cup Diabetes durchgeführt, einer Organisation von Bas van de Goor, 1996 Olympiasieger in Volleyball, Typ-1-Diabetiker und aktiver Förderer von sportlicher Betätigung für Menschen mit Diabetes.
von Redaktion Diabetes-Eltern-Journal
Kontakt:
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (06131) 9 60 70 0,
Fax: (06131) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2014; 7 (3) Seite 23
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lena-schmidt postete ein Update vor 21 Stunden, 13 Minuten
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im August – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 4 Wochen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße