- Bewegung
Pedelecs verändern Freizeitverhalten nachhaltig
3 Minuten
Im Lauf der Corona-Pandemie wurden E-Bikes und Pedelecs in sehr großer Stückzahl verkauft. Wie wirken sich diese auf den Alltag und das Freizeitverhalten der Menschen aus? Eine neue Studie aus Frankfurt gibt wichtige Hinweise.
Nicht nur beim normalen Fahrradfahren verbessert sich die körperliche Fitness, auch beim Nutzen eines Elektrofahrrads steigt die Herzfrequenz stärker als beim Spazierengehen. Dies führt zu einer körperlichen Aktivität von mindestens moderater Intensität. Das regelmäßige Nutzen eines Elektrofahrrads führt nachweislich zu einer Verbesserung der Fitness und einer Reduktion des Herz-Kreislauf-Risikos. Je häufiger man sich auf das Fahrrad schwingt, umso größer ist der Effekt.
Dies schrieb im Titelthema im Mai 2020 unsere Autorin Dr. Ulrike Becker. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 1,95 Mio. Pedelecs verkauft. Im laufenden Jahr wird sich der Trend fortsetzen: Nochmals deutlich mehr Pedelecs werden genutzt auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen, vor allem aber für regionale Ausflüge in der Freizeit und für Touren am Urlaubsort. Das hat eine Umfrage der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) und des ADAC Hessen-Thüringen ergeben.
Pandemie, Pedelec und Freizeit …
Dabei wurde im Rahmen einer Projektarbeit von UAS-Studierenden (Studiengang Luftverkehrsmanagement) unter Anleitung von Prof. Dr. Kerstin Wegener der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie und der Pedelec-Boom 2020/21 auf das Freizeit- und Alltagsverhalten der Menschen hat. Wegener ist Professorin für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Tourismusmanagement, an der Frankfurt UAS.
2 670 Proband/innen wurden online befragt, überwiegend ADAC-Mitglieder und Kunden in Hessen und Thüringen. Parallel erfolgte eine Expertenbefragung bei einer Auswahl von Pedelec-Herstellern, -Händlern und Radverkehrsexperten aus Hessen und Thüringen. Aufgrund der Corona-Pandemie bevorzugen viele der Befragten die Nutzung von Individualverkehrsmitteln und vermeiden öffentliche Verkehrsmittel.
Auto und Pedelec favorisiert
Autos (plus 61 Prozent) sowie Fahrräder und Pedelecs (plus 42 Prozent) wurden im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2019 deutlich häufiger benutzt – ein Trend, der sich fortsetzen wird. Fast zwei Drittel der Befragten werden wohl auch künftig Pkw, Rad oder Pedelec verstärkt nutzen gegenüber 2020. Das spiegelt auch das große Interesse an Pedelecs wider: 39 Prozent der Befragten sind bereits im Besitz eines E-Bikes, 29 Prozent können sich eine Anschaffung vorstellen bzw. beschäftigten sich konkret mit dem Gedanken.
Freizeit und Fitness im Fokus
Das E-Bike erweitert den Radius im Alltag und wird von 70 Prozent der Befragten für Ausflüge in die Region genutzt, rund 61 Prozent nutzen das E-Bike für ihre Gesundheit und Fitness. Dabei überwiegen bei knapp 90 Prozent der Pedelec-Besitzer Touren in der Freizeit, oft im Umkreis von 50 Kilometern zum Wohnort, ebenso wie Tagestouren im Urlaub zum Erkunden der Urlaubsregion mit dem Pedelec. Auch Wochenendtouren werden angeführt.
Die Bedeutung des Pedelecs als Verkehrsmittel für die Fahrt zur Arbeit ist hingegen gering: Knapp 10 Prozent der berufstätigen Befragten gaben an, das Pedelec zum Pendeln zu nutzen. Es kam auch nicht zu einer Zunahme der E-Bike-Nutzung durch die Corona-Pandemie. Spielt hier der Mangel an sicheren Abstellmöglichkeiten für die wertvollen E-Bikes eine Rolle?
Was sollte optimiert werden?
Rund 63 Prozent der Pedelec-Besitzer/innen bemängeln Defizite beim Radwegenetz sowie bei der Qualität der Radwege. Auffällig auch: 48 Prozent identifizierten Optimierungsbedarf bei der Verfügbarkeit und Sicherheit von Abstellmöglichkeiten, 40 Prozent bei der Verfügbarkeit von Akku-Ladestationen, und 37 Prozent sehen Verbesserungspotenzial bei den Mitnahmemöglichkeiten des Pedelecs in öffentlichen Verkehrsmitteln.
Schnell erklärt
Ein Pedelec (Pedal Electric Cycle) unterstützt den Fahrer mit einem Elektromotor während des Tretens bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h, darüber hinaus ist man komplett auf die eigene Muskelkraft angewiesen. Versicherung, Führerschein und Zulassung sind zum Fahren nicht erforderlich, eine Helmpflicht besteht nicht, rechtlich gesehen ist das Pedelec dem Fahrrad gleichgestellt.
Ein S-Pedelec (schnelles Pedelec) gehört zu den Kleinkrafträdern, die Motorunterstützung wird erst bei einer Geschwindigkeit von 45 km/h abgeschaltet. S-Pedelecs brauchen ein Versicherungskennzeichen, der Fahrer muss mindestens 16 Jahre alt und im Besitz einer Fahrerlaubnis der Klasse AM sein. Außerdem muss man beim Fahren einen geeigneten Schutzhelm tragen, man darf nicht auf Radwegen fahren, auch wenn sie für Mofas freigegeben sind.
E-Bikes lassen sich mithilfe eines Elektroantriebs auch fahren, ohne dabei in die Pedale zu treten, vergleichbar mit einem Elektromofa. Auch hier sind Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofaführerschein Pflicht. Wenn man schneller als 25 km/h fahren möchte, ist man auf seine eigene Muskelkraft angewiesen. Wenn das E-Bike schneller als 20 km/h fahren kann, ist ein Motorradhelm Pflicht.
(Quelle: ADFC)
Bei der Radverkehrsförderung muss dringend berücksichtigt werden, dass sichere Abstellanlagen und Akku-Lademöglichkeiten unterwegs fehlen– sowie auch oft mangelnde Möglichkeiten, tägliche Strecken wie den Arbeitsweg mit mehreren sich ergänzenden Verkehrsmitteln bewältigen zu können. Die Defizite könnten auch Gründe dafür sein, dass sich viele Pedalisten bisher gegen ein E-Bike entschieden haben.
„Das Projektergebnis“, so Wegener, „zeigt die gestiegene Bedeutung des Pedelecs in der Alltags-, Freizeit- und Urlaubsmobilität in Deutschland. Auch für die nächsten Jahre ist mit einer deutlichen Zunahme zu rechnen. So kann das Pedelec zu einem wichtigen Baustein nachhaltiger Mobilität werden – dies erfordert jedoch einen zügigen nachfragegerechten Ausbau der Infrastruktur.“
Hohe Unfallgefahr
11 Prozent der Pedelec-Nutzer/innen sagen, bereits einen Unfall mit dem Pedelec gehabt zu haben, 6 Prozent davon räumen einen selbstverschuldeten Alleinunfall ein. „Dies“, so Cornelius Blanke (ADAC), „spiegelt sich immer wieder auch bei den Teilnehmenden an unseren ADAC-Fahrtechniktrainings speziell für Pedelecs wider und ist auch auf unseren geführten Pedelec-Touren zu beobachten:
Gerade angeschaffte Pedelecs werden im Zusammenspiel von höherem Gewicht, größerer Bremsleistung und höherer Durchschnitts-Geschwindigkeit im Vergleich zum Fahrrad nicht ausreichend beherrscht, das eigene Fahrkönnen immer wieder falsch ein- bzw. überschätzt. Gefahrenbremsungen, Ausweichen oder die falsch angefahrene Bordsteinkante führen so schnell zu Unfällen ohne Fremdbeteiligung“.
von Frankfurt University of Applied Sciences | Redaktion
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (8) Seite 30-31
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marina26 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Für alle Höhen und Tiefen vor 4 Minuten
Huhu, ich bin Marina und 23 Jahre alt, studiere in Marburg, habe schon etwas länger Typ 1 Diabetes und würde mich total über persönlichen Austausch mit anderen jungen Menschen/Studis… freuen, vielleicht auch mal ein Treffen organisieren oder so 🙂 Schreibt mir gerne, wenn ihr auch Lust habt!
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wolfgang65 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 19 Stunden, 37 Minuten
Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!
Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.
Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.
LG Wolfgang
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laila postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 1 Tag, 14 Stunden
Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!
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suzana antwortete vor 1 Tag, 12 Stunden
Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter! -
laila antwortete vor 1 Tag, 10 Stunden
@suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊
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wolfgang65 antwortete vor 20 Stunden, 3 Minuten
Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.
Gruss Wolfgang
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michatype3 antwortete vor 19 Stunden, 39 Minuten
Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.
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