- Bewegung
Viele Tipps für mehr Motivation
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„Probier’s mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit jagst du den Alltag und die Sorgen weg.“ Das ist kein schlechter Tipp vom Bären Balu an den jungen Mogli in dem Film ‚Das Dschungelbuch‘. Auch wir haben einige Vorschläge auf Lager, wie Sie sich für Ihre Diabetesbehandlung besser motivieren können. Passt einer für Sie?
Von dem französischen Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry, dem Autor des Buches „Der kleine Prinz“, stammt das Zitat: „Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“ Auch Sportler wissen, dass es sehr wichtig ist, die eigenen Ziele zu kennen und sie sich auch immer wieder zu vergegenwärtigen.
Ziele entfalten ihre motivierende Wirkung vor allem dann, wenn es Ihre eigenen sind. Sobald Sie etwas tun, nur um die Erwartungen von anderen wie Ihrem Partner oder Ihrem Diabetesteam zu erfüllen, sind diese Ziele nicht mehr so motivierend. Wie ist es bei Ihnen, was sind Ihre eigenen langfristigen Ziele in Bezug auf Ihren Diabetes?
Anregung: Übrigens: „Gesund bleiben, keine Folgeerkrankungen bekommen“ ist zwar ein wichtiges Ziel – aber für die Motivation ist es wichtig, dass Sie auch wissen, was Sie unternehmen werden, wenn Sie gesund bleiben. Zum Beispiel, bestimmte berufliche oder private Ziele erreichen …
Schaffen Sie sich innere Bilder
Langstreckenläufer wissen um die Bedeutung innerer Bilder, um sich zu motivieren, weiterzulaufen und das Ziel zu erreichen. Nicht selten beziehen sie ihre Motivation zum Durchhalten daraus, dass sie sich in Gedanken vorstellen, wie es ist, in der vorgenommenen Zeit die Ziellinie zu überqueren, wie das Bier zur Belohnung danach schmeckt oder wie Stolz aufkommt, wenn der eigene Name auf der Ergebnisliste mit einer guten Zeit auftaucht.
Gesicht Ihres Diabetologen, wenn Ihr HbA1c-Wert besser geworden ist, das Bild von Ihnen im Badeanzug, wenn Sie erfolgreich abgenommen haben, oder das Vorhaben, beim nächsten Mal sofort am Straßenrand zu halten, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie unterzuckert sind.
Anregung: Fällt Ihnen ein gutes inneres Bild ein, mit dem Sie sich motivieren können, ein wichtiges Ziel Ihrer Diabetesbehandlung zu erreichen?
Nutzen Sie die Macht der Gewohnheit
Es ist sehr schwierig, sich jeden Tag aufs Neue zu motivieren. Hilfreich ist es daher, Routinen zu entwickeln, die das Leben erleichtern. Auch hierbei können Sie von erfolgreichen Sportlern lernen: Sie haben feste Trainingspläne und -zeiten und müssen sich somit nicht jeden Tag neu entscheiden, ob, wann und wie intensiv sie trainieren möchten.
Für alles, mit dem Sie sich langandauernd beschäftigen müssen – und dazu gehört der Diabetes zweifellos –, ist es absolut sinnvoll, bestimmte Abläufe zu standardisieren und zu automatisieren. Es spart viel Lebensenergie, wenn Sie für sich einen persönlichen Rhythmus entwickeln, wie und wann Sie testen, Tabletten einnehmen oder die Insulineinheiten bestimmen.
Sich nicht jeden Tag neu bewusst für oder gegen etwas entscheiden zu müssen, hilft, Lebensenergie zu sparen, die Sie dann für andere Dinge zur Verfügung haben. Sind Sie dann an einen festen Ablauf gewöhnt, brauchen Sie sich nicht ständig neu zu überlegen, ob Sie es nun tun sollen oder nicht: Sie tun es einfach!
Anregung: Wie schaut es bei Ihnen aus? Haben Sie das Gefühl, dass die Behandlung Ihres Diabetes Sie zu viel Energie kostet? Dann überlegen Sie sich einmal, wie bei Ihnen ein „Energiesparmodus“ für Ihre Diabetestherapie aussehen könnte …
Ein guter Plan hilft
Vorsätze sind ein Dreh- und Angelpunkt unserer Motivation, für sich allein genommen reichen sie jedoch häufig nicht aus. Der Komiker Woody Allen hat das treffend so ausgedrückt: „Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, dann erzähle ihm von deinen Plänen.“
Damit Vorsätze tatsächlich in die Tat umgesetzt werden, bedarf es realistischer Umsetzungspläne, die verbindlich sind und nach dem Muster „Wenn, dann …“ gestrickt sind. Je konkreter ein Plan ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass er auch realisiert wird. Wissenschaftlich nennt man das das Rubikonmodell – nach dem Fluss Rubikon in Italien, den Cäsar mit seinen Truppen überschritten hatte und damit unwiderruflich eine Kriegserklärung an den römischen Senat sendete.
Die Schwelle – der Rubikon –, ab der jemand sich für eine Handlung entscheidet, liegt bei jedem Menschen anders, hängt aber auch entscheidend davon ab, ob es einen Plan gibt und wie wichtig, realistisch und verbindlich dieser ist.
Anregung: Haben Sie für Ihre Diabetesbehandlung einen guten und alltagstauglichen Plan? Ist er so gut, dass Sie ihn auch tatsächlich einhalten? Sehr sinnvoll ist es auch, den eigenen Plan immer wieder einmal auf den Prüfstand zu stellen, um zu sehen, ob die Richtung noch stimmt. Sportler tun das regelmäßig, und auch im Berufsleben ist das durchaus üblich. Machen Sie das auch in Hinblick auf Ihre Pläne für Ihre Diabetestherapie?
Suchen Sie sich Vorbilder
Noch ein Vergleich mit dem Sport gefällig? Fast jeder Leistungssportler hat ein Vorbild, das ihn antreibt, motiviert und dem er in gewisser Art und Weise nacheifern möchte, z. B. einen berühmten Sportler, eine besondere Persönlichkeit oder jemanden aus dem persönlichen Umfeld.
Sicher haben Sie auch schon festgestellt, dass Menschen ganz unterschiedlich mit den Herausforderungen des Diabetes umgehen. Es gibt Menschen, die sehr positiv mit ihrer Erkrankung zurechtkommen, selbstbestimmt und ohne große Angst, während der Diabetes andere sehr viel Kraft kostet, die Erkrankung nachhaltig ihr Leben beeinflusst oder sie sich schwertun, mit der Diagnose Diabetes zu leben.
Warum nutzen Sie nicht auch die motivierende Kraft von Vorbildern? Suchen Sie sich für den Bereich Diabetes ein Vorbild, mit dem Sie sich an bestimmten Stellen identifizieren können, das sie inspiriert und ermutigt. Das können Personen aus Ihrem eigenen Umfeld sein, Personen, die Sie bei einem Klinikaufenthalt oder in einer Selbsthilfegruppe kennengelernt haben, oder auch durchaus Menschen, die sie aus den Medien oder sozialen Netzwerken kennen.
Anregung: Schauen Sie genau hin: Welche Einstellung hat diese Person zu dem Diabetes, wie integriert sie ihn ins Leben, wie geht sie mit Rückschlägen um und wie motiviert sie sich?
Mit Unterstützung geht vieles leichter
Sportliche Höchstleistungen sind immer Teamarbeit, denn wer seine Ziele zusammen mit anderen verfolgt, dem fällt das Dranbleiben oft leichter. Wenn Sie sich mit anderen Menschen zum Sporttreiben, Kochen oder Entspannen verabreden, erhöht das die Motivation: Gemeinsam geht es eben oft leichter!
Ganz besonders in Situationen, in denen es nicht so gut läuft, ist es wichtig, jemanden zu haben, dem man sein Herz ausschütten kann. Dies gilt natürlich auch in Bezug auf den Diabetes. Suchen Sie sich einen „Verbündeten“, mit dem Sie über alles reden können, der über Ihren Diabetes Bescheid weiß und der Ihnen einen Motivationsschub geben kann, wenn Sie ihn dringend brauchen. Hilfe anzunehmen, ist kein Zeichen von Schwäche!
Anregung: Haben Sie ein gutes Diabetesteam um sich, das Sie unterstützt, motiviert und hilft, wenn Ihre Motivation gerade nicht so ausgeprägt ist? Partner, Kinder, Freunde, Kollegen, Arzt oder Diabetesberater?
Gründe für mangelnde Motivation finden
Jeder Sportler kennt das: Eine Verletzung wirft einen aus der Bahn, der Erfolg bleibt aus oder andere Ereignisse im Leben bringen einen aus dem Gleichgewicht. Wenn das Motivationsloch lange anhält, ist es empfehlenswert, sich näher damit auseinanderzusetzen. Denn so paradox das auch klingen mag: In Niederlagen, Krisen oder Rückschlägen liegt häufig der Schlüssel zum Erfolg. Wahre Champions erleben viele Niederlagen – aber lernen daraus.
Wenn bei Ihnen hin und wieder die Motivation zur Diabetestherapie nachlässt, ist das kein Problem. Wenn dieser Verlust oder Mangel an Motivation aber doch einmal länger andauert, sollten Sie überlegen, warum das so sein könnte. Schon allein, weil häufig der Blutzucker auch nicht im Lot ist.
Ein paar einfache Fragen können Ihnen helfen, die Gründe für eine mangelnde Motivation zu finden:
- Nehmen Sie sich genügend Zeit für Ihre Diabetestherapie?
- Haben Sie zu hohe Ziele oder Ansprüche an sich selbst gestellt?
- Gibt es andere Probleme in Ihrem Leben, die es Ihnen erschweren, sich ausreichend um den Diabetes zu kümmern?
- Fällt es Ihnen schwer, den Diabetes zu akzeptieren?
- Fühlen Sie sich von der Therapie überfordert?
- Haben Sie das Gefühl, zu wenig über Ihre Diabetestherapie zu wissen?
- Fühlen Sie sich nicht ausreichend unterstützt?
Anregung: Wie schätzen Sie sich selbst ein: Wie gut ist Ihre Motivation zur Diabetestherapie in Schulnoten? Eher sehr gut, gut oder ausbaufähig?
Genießen Sie Erfolge
Nichts motiviert so sehr wie Erfolgserlebnisse. Es kommt nicht nur darauf an, Erfolg zu haben, sondern diesen auch bewusst wahrzunehmen, zu spüren und zu genießen. Wenn Sie ein Ziel erreicht haben, belohnen Sie sich ruhig dafür. Belohnungen sind motivierend! Durch Belohnungen können Sie aber auch versuchen, sich zu Dingen zu „überreden“, die Sie ungern machen und eigentlich vermeiden wollen.
Belohnen Sie sich aber erst hinterher, nachdem Sie etwas erreicht haben, und übertreiben Sie es nicht mit den Belohnungen, denn sonst verlieren diese schnell an Wert. Sehr empfehlenswert ist es auch, die eigenen Erfolge und Glücksgefühle in ein kleines „Glücks- oder Erfolgstagebuch“ einzutragen. Ich habe es selbst schon einmal ausprobiert und festgestellt: Es macht Spaß und hilft, den Blick auf die Dinge zu lenken, die einem gut gelungen sind und die man sonst schnell vergisst. Vor allem die kleinen Dinge und Erfolge im Alltag, die das Leben lebenswert und glücklich machen.
„Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.“ Unter diesem Slogan starten die Volks- und Raiffeisenbanken eine bekannte Werbekampagne, die mit dem Satz endet: „Wir machen den Weg frei. Was auch immer Sie antreibt, wir helfen Ihnen, Ihre Ziele zu erreichen.“ Was treibt Sie an, was motiviert Sie für Ihre Diabetestherapie? Was kann anderen Lesern helfen, ihre Ziele zu erreichen?
Schreiben Sie uns! Wir werden die besten Tipps und Geschichten veröffentlichen. Wir sind auf Ihre Zuschriften per Brief, E-Mail oder über die sozialen Netzwerke gespannt!
Schreiben Sie an: Diabetes-Journal, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, E-Mail: nuber@kirchheim-verlag.de
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Prof. Dr. Bernhard Kulzer
Fachpsychologe Diabetes (DDG), Psychologischer Psychotherapeut,
Diabetes Zentrum Mergentheim, 97980 Bad Mergentheim
E-Mail: kulzer@diabetes-zentrum.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2016; 65 (11) Seite 22-25
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marina26 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Für alle Höhen und Tiefen vor 20 Stunden, 56 Minuten
Huhu, ich bin Marina und 23 Jahre alt, studiere in Marburg, habe schon etwas länger Typ 1 Diabetes und würde mich total über persönlichen Austausch mit anderen jungen Menschen/Studis… freuen, vielleicht auch mal ein Treffen organisieren oder so 🙂 Schreibt mir gerne, wenn ihr auch Lust habt!
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wolfgang65 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 1 Tag, 16 Stunden
Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!
Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.
Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.
LG Wolfgang
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laila postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 2 Tagen, 11 Stunden
Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!
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suzana antwortete vor 2 Tagen, 9 Stunden
Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter! -
laila antwortete vor 2 Tagen, 7 Stunden
@suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊
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wolfgang65 antwortete vor 1 Tag, 16 Stunden
Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.
Gruss Wolfgang
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michatype3 antwortete vor 1 Tag, 16 Stunden
Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.
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