Zeichen setzen für mehr Bewegung

2 Minuten

Zeichen setzen für mehr Bewegung

Bei der Station in der mecklenburg-vorpommerischen Hauptstadt hat eine Auswahlmannschaft von Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 gegen den Schweriner SC gespielt und sich dabei wacker geschlagen.

Im Rahmen der von Sanofi initiierten bundesweiten Diabetes-Aktion Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 setzten die Partner der Aktion zusammen mit dem Fußballverein Schweriner SC ein Zeichen für mehr Bewegung. Die 1. Herrenmannschaft des Schweriner SC trat gegen die „Gesünder unter 7“-Mannschaft an. Das spannende Freundschaftsspiel auf kleinem Feld in Schwerin endete 6:3 für die Heim-Mannschaft.

Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 lud am 7. und 8. April anlässlich des Weltgesundheitstages die Besucher des Schweriner Schlosspark-Centers zu einem Diabetes-Risikocheck ein. Darüber hinaus gab es viele Informationen rund um das Thema Diabetes.

Bewegung senkt die Blutzuckerwerte

Die Gesünder unter 7-Mannschaft, Hobby-Fußballer, die zwischen Ende zwanzig und sechzig Jahre alt sind und sich regelmäßig bewegen, zeigten, dass es möglich und wichtig ist, bis ins hohe Alter Sport zu treiben. Verstärkung erhielt die „Gesünder unter 7“-Mannschaft von dem dreifachen Deutschen Meister im 200m-Sprint, Daniel Schnelting, der sie als Kapitän anführte. Er lebt seit seinem fünften Lebensjahr mit Diabetes. „Es ist wichtig, sich regelmäßig zu bewegen – in der Mannschaft macht es noch einmal mehr Spaß.“ Deswegen spielte er 8 Tage später auch beim Spiel FC Diabetologie unter Christoph Daum gegen den FC Landtag Sachsen wieder Fußball.

Bewegung und gesunde Ernährung sind für Menschen mit Diabetes wichtig, um die Blutzuckerwerte zu senken. Mit einem aktiven Lebensstil kann jeder das Diabetesrisiko reduzieren. Nach dem Spiel blieben Muskelkater und müde Knochen sowie Endorphine und strahlende Gesichter bei den Spielern zurück. Die Gesünder unter 7-Mannschaft fiebert bereits mit Zuversicht dem nächsten Spiel entgegen.

Der Weltgesundheitstag am 7. April hatte in diesem Jahr das Thema Diabetes aufgegriffen, denn in Deutschland sind 7,6 Millionen Menschen von der Volkskrankheit Diabetes betroffen und die Zahlen steigen weiter1. Um dieser alarmierenden Entwicklung entgegenzuwirken, hat Sanofi im Jahr 2005 die Diabetes-Aktion initiiert und wird in diesem Jahr mit Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 das Engagement weiterführen.

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“: Zusammen nachhaltig aufklären

Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 steht für bundesweite, nachhaltige Aufklärung über die Volkskrankheit Diabetes. Die Diabetes-Aktion blickt auf über ein Jahrzehnt Aufklärung zurück: Über eine halbe Million Besucher an 47 Standorten und über 30.000 ausgewertete Risikochecks liefern fundierte Daten. Die ausgewerteten Risikochecks und die Erfahrungen vor Ort zeigen, dass weiter informiert werden muss: Viele Menschen werden von ihrem Diabetes-Risiko überrascht und nur etwa die Hälfte der Menschen mit Diabetes erreichen eine zufriedenstellende Blutzuckereinstellung.

Die vom Unternehmen Sanofi initiierte Aktion kooperiert seit 2005 mit Fachgesellschaften, Patientenorganisationen, Krankenkassen und Medien. Das Diabetes-Journal ist Medienpartner von Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7.


Quelle: Pressemitteilung von „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Ähnliche Beiträge

Mit Diabetes Typ 3c auf alpiner Hüttentour
Community-Autor Michael war mit seinen Schülerinnen und Schülern auf alpiner Hüttentour. Er berichtet, wie er mit seinem Diabetes Typ 3c die steilen Anstiege im Schnee, eine Unterzuckerung am Zwieselbachjoch und den Umgang mit Höhe, Aktivität sowie schwankender Insulinsensitivität erlebt hat; und wie seine Erfahrungen waren, eine solche Tour erstmals mit einer Insulinpumpe zu bewältigen.
Mit Diabetes Typ 3c auf alpiner Hüttentour | Foto: Michael Bender

7 Minuten

Community-Beitrag
Open-Source-DIY-Systeme treiben vollständig automatisierte Insulindosierung (AID) voran
Während kommerzielle AID-Systeme noch überwiegend als Hybrid-Closed-Loop-Systeme arbeiten und weiterhin Mahlzeitenankündigungen oder Bolusgaben erfordern, experimentiert die Open-Source-Community schon länger mit Strategien zur vollständig automatisierten Insulindosierung. Eine aktuelle Übersichtsarbeit in Diabetologia zeigt nun, wie weit diese Entwicklung dieser DIY-Systeme bereits gediehen ist und welche Chancen, aber auch Grenzen derzeit bestehen.
Ein Steckbrett mit Siebensegmentanzeige und farbigen Kabeln ist mit einer Arduino-Platine verbunden, die per USB-Kabel an eine Computertastatur angeschlossen ist. Sinnbild für selbstgebaute Open-Source-Elektronik, wie sie bei DIY-Systemen zur automatisierten Insulindosierung zum Einsatz kommt.

3 Minuten

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage
Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community
Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen
Community-Feed
Zur Community
  • thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

    Wer ist am Start?

    ( 4 von 6 )
    66.67%
    ( 1 von 6 )
    16.67%
    ( 1 von 6 )
    16.67%