…bei Bayer 04 Leverkusen

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© diabetesDE/DennisWartenberg
…bei Bayer 04 Leverkusen

Die sechsfache Kickboxweltmeisterin Anja Renfordt hat Diabetes, der Olympiasieger im Gewichtheben Matthias Steiner und der ehemalige Fußballtorwart Dimo Wache auch. Sechs Millionen Menschen mit Diabetes gibt es in Deutschland, und täglich kommen 1000 Neuerkrankte hinzu.

In Deutschland sind etwa 300.000 Menschen am sogenannten Typ-1-Diabetes erkrankt, davon 25.000 Kinder und Jugendliche. Die Zahl der Neuerkrankungen hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten verdoppelt.

Der Diabetes ändert viel

Wenn Kinder an Typ-1-Diabetes erkranken, ändert sich einiges im Leben – für die kleinen Patienten selbst und für ihre Eltern. Die Beteiligten müssen auf die Ernährung achten, Blutzucker messen und Insulin spritzen. Die Therapie begleitet die kleinen Patienten über den gesamten Tag, zu Hause, im Kindergarten oder in der Schule.

Kinder mit Diabetes in Watte packen? Bitte nicht!

Trotzdem können auch Kinder mit Diabetes in vielen Bereichen ein normales Leben führen und ihre Gewohnheiten und Aktivitäten beibehalten. Sie müssen nicht in Watte gepackt werden, im Gegenteil: Gerade wenn sie lernen, auch schwierige Situationen zu bewältigen, gewinnen sie dadurch an Erfahrung, Selbstvertrauen und Sicherheit.

Kinder mit Diabetes ohne Einschränkungen am Sport in der Schule oder im Verein teilnehmen. Sie sind genauso leistungsfähig wie ihre gesunden Altersgenossen.

Den Beweis gibts in der Bayer 04-Fußballschule

Das werden sie am Samstag beim Diabetes Fußballcamp der Bayer 04-Fußballschule unter Beweis stellen. Vierzig Plätze standen zur Verfügung, das Camp war bereits nach wenigen Tagen ausverkauft. Das Interesse ist riesig, es gibt eine lange Warteliste. Für ärztliche Betreuung vor Ort durch Diabetologen und Diabetesberater ist gesorgt.

Um die Diabetesaufklärung geht es auch am Spielfeldrand: Hier wird nonstop Blutzucker gemessen, und es werden Informationen rund um den Diabetes bereitgehalten. Die Veranstaltung der Bayer 04 – Fußballschule findet in Kooperation mit dem Klinikum Leverkusen, der pronova BKK, dem Deutschen Diabetiker Bund und Bayer Health Care statt.

Sport hilft die Krankheit zu bewältigen

Typ-1-Diabetes ist die häufigste chronische Erkrankung bei Kindern. Für diese Autoimmunkrankheit gibt es keine vorbeugende Therapie. Der Anstieg der Krankheitsfälle ist mit fünf Prozent der Vorschulkinder und drei Prozent der Schulkinder und Jugendlichen alarmierend. Die Patienten benötigen zum Leben Insulin. Sportliche Aktivität hilft den jungen Patienten dabei, ihre Krankheit zu bewältigen und die damit verbundenen Herausforderungen zu meistern.

Die Organisatoren der Veranstaltung stehen am Samstag um 10:30 Uhr vor Ort Rede und Antwort:
Prof. Dr. med. Henning Adamek, Klinikum Leverkusen
Jörg Kappenhagen, Bayer 04 Leverkusen
Ulrich Rosendahl, pronova BKK
Rebekka Weber, Deutscher Diabetiker Bund


Quelle: Klinikum Leverkusen

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  • lena-schmidt postete ein Update vor 1 Tag

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  • thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 4 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße