Bunte Accessoires für Pumpenträger

2 Minuten

© Peggy Kraft, Breparat
Bunte Accessoires für Pumpenträger

Vor allem für Kinder sind farbenfrohe Pumpen- und Zubehörtaschen mit ihren Lieblingsmotiven ein kleines Highlight in ihrem Diabetes-Alltag. Unzählige schöne Designs lassen aber auch die Herzen großer Leute höher schlagen. Bezugsquellen finden Sie hier.

Selbermachen, Stricken, Häkeln und Nähen ist wieder in: Nicht nur im hippen Berlin grassiert das Do-it-yourself-Fieber. Wer selbst kein kreatives Händchen hat, aber ausgefallene Dinge liebt, kann sich online bei Shops wie “DaWanda” nach Herzenslust mit handgefertigten Einzelstücken eindecken – von Schmuck über Kleidung bis hin zu Wohnaccessoires. Aber auch für das Diabetesmanagement gibt es mittlerweile tolles Zubehör zu kaufen –einzigartig und dabei auch noch praktisch.

Diabetes-Utensilien kreativ verpackt

Taschen für Zubehör, Insulinpumpentaschen, Bauchbänder und sogar Kleidung für Pumpenträger: Aus Designerstoffen selbst genäht, gibt es allerlei Nützliches für kleine und große Leute, die den Alltag mit originellen Accessoires ein wenig bunter gestalten möchten.

…und die Fee zaubert ein Lächeln…

Vor allem Kinder begeistern die Aufbewahrungstaschen in der Lieblingsfarbe und mit Lieblingsmotiven wie Prinzessinnen und Pferde, Autos und Superhelden. Sie helfen ihnen, ihren Diabetes mit etwas Schönem zu verbinden.

Bezugsquellen

  • Ein besonders umfangreiches Angebot finden Sie im Laden“Lieblingsstücke”, Frauensteiner Straße 36 in Wiesbaden. Einen Überblick über die farbenfrohe Auswahl und einen Onlineshop gibt es unter www.breparat.de.

Pumpentaschen mit Reißverschluss, Gürtelschlaufe und einem Schlitz für den Schlauch gibt es hier in vielen Farben und Mustern und sind für 16,95 € zu haben. Auch individuelle Wünsche können bei der Anfertigung berücksichtigt werden.
Ebenfalls erhältlich sind Bauch- und Sportbänder, Zubehörtaschen, Pumpenshirts und vieles mehr.
Und wer sich lieber selbst an die Nähmaschine setzen möchte, wird bei Breparat ebenfalls fündig: Ein Schnittmuster mit Anleitung für drei verschiedene Varianten einer Insulinpumpentasche gibt es für 5,50 € als E-Book.

Hinter dem Geschäft steht die Wiesbadenerin Peggy Kraft. Auf ihrer Homepage schreibt sie: “Ich liebe es, mich an meiner Nähmaschine auszutoben, gleichzeitig zu entspannen und schöne Stoffe in Form zu bringen. Meine kreative Herausforderung sind Kinder mit Diabetes. Es ist mir ein Anliegen, ihnen das Leben auf eine bunte, farbenfrohe Art zu vereinfachen.”

Auch in folgenden Onlineshops lohnt es sich zu stöbern:

  • “Marengu Ideenwerkstatt”: Auf www.marengu.de finden Sie Pumpentaschen, Zubehörtaschen, Tagebuchhüllen und Notfalltäschchen.

Stand: 14.10.2014


von Kati Westenberger
Diabetes-Journal, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0,
Fax: (0 61 31) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-online.de

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  • thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 4 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße