Nasales Glukagon: das neue Notfallmedikament

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© Miriam Dörr - Fotolia.com
Nasales Glukagon: das neue Notfallmedikament

Die orangefarbene Box mit der Notfallspritze für den Fall einer schweren Unterzuckerung haben die meisten Familien im Kühlschrank. Aber schon bei der Übernachtung bei Oma stellt sich die Frage: Kann ich die Box mitgeben? Denn das Aufziehen der Spritze und das Spritzen des Glukagons in den Muskel bei einem Notfall erscheinen nicht gerade einfach und unkompliziert. Jetzt gibt es etwas Neues: Das erste und einzige Glukagon, das in die Nase gesprüht wird (nasale Gabe) ist seit Kurzem auch in Deutschland erhältlich.

Hypoglykämien (Unterzuckerungen) sind häufige, unerwünschte Nebenwirkungen der Insulintherapie. Die Gründe sind vielfältig und reichen von ungenauen Berechnungen des Insulins oder des Essens, unregelmäßigem Essen über (ungeplante) körperliche Aktivitäten bis hin zu Stress. Eine einheitliche Definition der Unterzuckerung zu finden, ist schwierig, da das Auftreten von Symptomen unabhängig von den Blutzuckerwerten sehr unterschiedlich sein kann.

In verschiedenen internationalen Fachgesellschaften hat man sich auf diese Einteilung geeinigt:

  • Level 1 – milde Unterzuckerung: Blutzuckerwert < 70 mg/dl (3,9 mmol/l) und > 54 mg/dl (3,0 mol/l)
  • Level 2 – mittelschwere Unterzuckerung: Blutzuckerwert < 54 mg/dl (3,0 mmol/l).
  • Level 3 – schwere Unterzuckerung: unabhängig vom Blutzuckerwert, einhergehend mit einer Einschränkung des Bewusstseins und/oder dem Verlust des Bewusstseins, so dass man nicht mehr trinken oder essen kann

Wie verhindere ich eine schwere Unterzuckerung?

Bei Eltern, Familienangehörigen und anderen Betreuungspersonen besteht häufig große Angst vor der unerwarteten schweren Unterzuckerung. Wer schon einmal eine schwere Unterzuckerung miterlebt hat oder in dieser Situation Erste Hilfe leisten musste, weiß, dass diese Situation meist ein dramatisches Ereignis für alle Beteiligten ist.

Um die schwere Unterzuckerung zu verhindern, ist es wichtig zu wissen, wie Unterzuckerungen schnell und korrekt behandelt werden. Bei Blutzuckerwerten < 70 mg/dl (3,9 mmol/l) sollten immer schnell wirksame Kohlenhydrate (z. B. Traubenzucker oder Glukosegel) eingenommen werden. Diese heben den Blutzucker ohne Verzögerung rasch an. Bei einer schweren Unterzuckerung, bei der die Betroffenen weder in der Lage sind, zu essen noch zu trinken, muss so schnell wie möglich die Notfallspritze mit Glukagon verabreicht werden.

Was ist Glukagon?

Glukagon ist ebenso wie Insulin ein Hormon, das in den Zellen der Bauchspeicheldrüse hergestellt wird. Es ist der Gegenspieler des Insulins und steuert den Blutzucker u. a. in Phasen ohne Nahrungsaufnahme. Das Glukagon wird nach Bedarf von der Bauchspeicheldrüse abgegeben und bewirkt in der Leber eine Freisetzung von Zuckerreserven.

Insulin unterdrückt aber die Freisetzung von Glukagon. Im Gegensatz zu Menschen ohne Diabetes kommt es deshalb bei Menschen mit Diabetes, die Insulin gespritzt haben, bei drohender Unterzuckerung nicht immer zu einer rechtzeitigen Ausschüttung von Glukagon, und man braucht Glukagon von außen. Erfolgt eine Glukagonzufuhr im Notfall von außen (bisher mit Spritze, jetzt auch über die Nase möglich), werden die Zuckerspeicher der Leber entleert und in das Blut abgegeben, sodass der Blutzucker auch ohne die Aufnahme von Traubenzucker unmittelbar ansteigen kann und die schwere Unterzuckerung innerhalb von einigen Minuten beendet ist.

Betreuungspersonen informieren

Mit den aktuellen Therapien und ausführlichen Schulungen ist die schwere Unterzuckerung glücklicherweise eine seltene Komplikation geworden, das zeigen Untersuchungen aller kinderdiabetologischen Zentren in Deutschland. Natürlich kann man weder die Notfallspritze noch das neue Nasenpulver immer dabeihaben.

Deshalb sollte das Vorgehen im Notfall Betreuern von Kindern mit Diabetes bekannt sein:

  1. Kind auf den Boden legen (stabile Seitenlage)
  2. Wenn vorhanden: Notfallspritze oder Nasenpulver
  3. Notruf: 112
  4. Insulinzufuhr beenden. Pumpe abkoppeln!

Herausforderung Notfallspritze

Als Notfallmedikament ist Glukagon als GlucaGen Hypokit von NovoNordisk erhältlich. Das Hypokit besteht aus einer mit Wasser gefüllten Fertigspritze und einem Glasfläschchen mit Glukagonpulver. Vor Benutzung muss das Wasser der Fertigspritze in das Glasfläschchen gespritzt und das Fläschchen dann geschwenkt werden, bis sich das Pulver vollständig gelöst hat. Die Flüssigkeit sollte dabei möglichst nicht zum Schäumen gebracht werden.

Nun kann das Gemisch mit der Spritze aufgezogen werden. Beim Aufziehen entstandene Luftblasen müssen entfernt werden, bevor die Lösung unter die Haut (subkutan) oder in den Muskel (intramuskulär) gespritzt werden kann. Die Notfallspritze zu verabreichen, ist also leichter gesagt als getan!

Nasales Glukagon – die Lösung?

Dem Unternehmen Eli Lilly ist es nach vielen Jahren der Forschung gelungen, ein neues Notfallmedikament zu entwickeln, ein glukagonhaltiges Nasenpulver namens Baqsimi.
Das Nasenpulver ist in einem Einweg-­spender erhältlich. Benutzt wird es wie ein Nasenspray. Die Einmaldosis wird mit einem Sprühstoß in ein Nasenloch verabreicht. Das Glukagon gelangt dann direkt über die Nasenschleimhaut in den Blutkreislauf. Deshalb ist eine Inhalation nach dem Niederdrücken des Kolbens nicht erforderlich, denn das Pulver wird passiv in der Nase aufgenommen.

Nach der Unterzuckerung


Ist der Betroffene nach einer schweren Unterzuckerung wieder bei Bewusstsein, sollte er gleich etwas Zuckerhaltiges essen oder trinken, das den Blutzucker schnell ansteigen lässt. So wird einer weiteren Unterzuckerung vorgebeugt, und die Zuckerspeicher der Leber werden wieder aufgefüllt. Es kann auch sinnvoll sein, noch etwas zu essen, was den Blutzucker langsamer ansteigen lässt. Zudem sollte nach einer schweren Unterzuckerung der Zucker häufig kontrolliert werden. (ca. alle 15 Minuten).

In einer Studie konnte gezeigt werden, dass selbst ungeschulte Personen zu über 90 Prozent in der Lage waren, das nasale Glukagon zu verabreichen. Der Anteil derer, denen eine erfolgreiche Gabe gelang, war bei nicht instruierten Bekannten/Freunden und instruierten Betreuern ähnlich hoch.

Gibt es Nebenwirkungen?

Die Nebenwirkungen von Baqsimi ähneln den Nebenwirkungen des injizierbaren Glukagons, da es sich um denselben Wirkstoff handelt: Nach Verabreichung kann es zu Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen führen. Dadurch, dass das Pulver in die Nase gesprüht wird, können auch Reizungen der oberen Atemwege auftreten (z. B. tränende, gerötete oder juckende Augen und eine juckende und verstopfte Nase). Die Symptome sind vorübergehend und bilden sich meist noch am selben Tag zurück.

Zwei Jahre haltbar ohne Kühlung

Ein weiterer großer Vorteil von Baqsimi gegenüber der Notfallspritze ist, dass es nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden muss. Es kann also überallhin mitgenommen werden.
Auch wenn die Handhabung des nasalen Pulvers denkbar einfach erscheint, sollte die Stresssituation der schweren Unterzuckerung nicht unterschätzt werden. Die Gebrauchsinformation sollte also in jedem Fall mit Familie, Freunden und Betreuungspersonen vor einer Notfallsituation besprochen und geschult werden.

Wie effektiv ist Baqsimi?

Die Wirksamkeit und Sicherheit von Baqsimi zur Behandlung der schweren Hypoglykämie wurde in zwei Studien mit Erwachsenen und in einer Studie mit Kindern mit Diabetes untersucht. An der Kinderstudie nahmen Kinder und Jugendliche zwischen 4 und 17 Jahren teil. Mit Insulin über die Vene wurden die Blutzuckerwerte der Teilnehmer in einen niedrigen Bereich gebracht (< 80 mg/dl (4,4 mmol/l)).

Im Anschluss wurde entweder die Notfallspritze eingesetzt oder Baqsimi verabreicht. Dann wurde der Blutzuckeranstieg nach einer Dosis von Baqsimi mit dem nach der Glukagoninjektion verglichen. Als Behandlungserfolg wurde eine Erhöhung des Blutzuckers um mehr als 20 mg/dl (1,1 mmol/l) des Ausgangswertes nach 30 Minuten angesehen.

Dies wurde sowohl nach Behandlung mit der Glukagoninjektion als auch mit 3 mg Baqsimi in allen Fällen erreicht. Durchschnittlich lagen die Blutzuckerwerte bereits nach 10 bis 15 Minuten deutlich höher als über 20 mg/dl (1,1 mmol/l) des Ausgangswertes. Die Dosis von 3 mg Baqsimi hat sich für alle Altersgruppen als gleichermaßen effektiv und sicher erwiesen.

In einer anderen Studie hat man gesehen, dass auch ein Schnupfen im Rahmen eines gewöhnlichen Erkältungsinfektes die Wirkung und Sicherheit von Baqsimi nicht beeinträchtigt.

Wann ist Baqsimi verfügbar?

Seit Juli 2019 ist Baqsimi zur Behandlung von schweren Unterzuckerungen bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab vier Jahren auf dem US-amerikanischen Markt verfügbar, und seit März 2020 ist es auch in Deutschland rezeptpflichtig erhältlich. Ob bei der Übernachtung bei Oma oder bei der Klassenreise: Die Schulung im Umgang mit nasalem Glukagon erscheint so einfach, dass man das Einzeldosisbehältnis im eingeschweißten Röhrchen eigentlich immer dabeihaben kann.

Woran wird noch geforscht?

Auch andere Firmen arbeiten an der Herstellung neuartiger Notfallmedikamente. Das dänische Unternehmen Zealand Pharma hat ein flüssiges, vorgelöstes Glukagon entwickelt. Dieses müsste vor Anwendung nicht mehr angemischt werden, sondern würde gebrauchsfertig in einem Pen vorliegen. Klinische Studien haben die Wirksamkeit und Verträglichkeit des Präparates bereits überprüft. Auch eine Studie mit Kindern wurde bereits durchgeführt. Eine Marktzulassung ist ebenfalls geplant.

Fazit: Ob nasale Gabe oder Fertigpen – die komplizierte Anmischung einer Glukagon-Notfallspritze gehört sicher bald der Vergangenheit an.


von Dr. Thekla von dem Berge
Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin und Diabetologie,
Diabetes-Zentrum für Kinder und Jugendliche „Auf der Bult“
Janusz-Korczak-Allee 12, 30173 Hannover,
E-Mail: dvondemberge@hka.de

Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2020; 12 (1) Seite 8-10

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  • moira postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄

  • bloodychaos postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen

    Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.

    • Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.

      Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:

      Freestyle Libre 3 bzw. 3+
      Dexcom G7
      Dexcom G6 (noch)
      Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
      Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
      Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
      Accu-Chek Smartguide CGM
      Medtrum Touchcare Nano CGM

      Ich würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
      Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.

  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo,
    ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
    Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
    Thomas55

    • crismo antwortete vor 1 Woche

      Hi Thomas 🙂
      Ja genau für Bestandskunden bekommt man den Simplera leider nicht. Ich habe / hatte jetzt 8 Jahre lang die Pumpen von Medtronic. Aktuell hab ich die 780g noch bis Ende März, dann Wechsel ich zur Ypsopumpe.
      Ich war eigentlich immer zufrieden mit der Pumpe und den Sensoren. Doch seit gefühlt einem Jahr sind die Guardian 4 Sensoren so schlecht geworden. Ich war dauerhaft damit beschäftigt, einen Sensor nach dem anderen zu reklamieren. Die Sensoren hielten bei mir nur max. 4-5 Tage. Danach war Schluss. Verschiedene Setzstellen wurden getestet, auch der Transmitter wurde getauscht. Aber es half alles nichts.

      Jetzt werde ich wechseln. Den Simplera wollte ich dann einfach nicht noch länger abwarten. Denn Bestandskunden hatten da leider das nachsehen. Schade Medtronic!!!

    • thomas55 antwortete vor 1 Woche

      @crismo: Ich habe mich nun auch für die Ypsopump entschieden. Ich wollte von medtronic Angebote für die 780 und den Simplera haben für die Krankenkasse zur Übernahme der Kosten. Ausserdem wollte ich eine Zusicherung haben, dass ich den Simplera überhaupt bekomme. Nach einer Woche kam das Angebot für die 780 per Post, von einem Angebot für den Simplera kein Wort. Ich bin privat versichert und muss an medtronic zahlen und dann eine Erstattung von der Krankenkasse beantragen. Weil der Simplera mehr als das Doppelte vom Libre kostet, wollte ich das der Krankenkasse vorher offenlegen. Dann habe ich eine Mail an medtronic geschrieben, nach 2 Wochen keine Reaktion. Dann habe ich mich für die Ypsopump entschieden. Das Angebot kam am nächsten Tag per Mail. Das ist für mich Service! Jetzt warte ich auf Zustimmung der Krankenkasse und dann Tschüss medtronic. Schade, ich finde die Pumpen (seit 12 Jahren genutzt) gut.

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