Kinder mit Diabetes in der Infekt-Zeit: Krankheiten meistern ohne Stoffwechsel-Entgleisungen

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Kinder mit Diabetes in der Infekt-Zeit: Krankheiten meistern ohne Stoffwechsel-Entgleisungen | Foto: Syda Productions – stock.adobe.com
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Kinder mit Diabetes in der Infekt-Zeit: Krankheiten meistern ohne Stoffwechsel-Entgleisungen

Herbstzeit ist Infekt-Zeit: Wenn Kinder mit Diabetes Krankheiten bekommen, können Stoffwechsel-Entgleisungen drohen. Denn Fieber und Erkältungen erhöhen die Glukosewerte und lassen den Insulin-Bedarf steigen. Worauf Eltern achten sollten, erklärt Diabetesberater André Kluge.

Der Herbst ist da. Wie in dem bekannten Kinderlied besungen, bringt er reifes Obst, bunte Blätter und viel Wind, um einen Drachen steigen zu lassen. Oft hat er aber noch etwas anderes im Gepäck: laufende Nasen, Halsschmerzen, Fieber und damit verbunden manchmal auch Entgleisungen der Glukosewerte bei Kindern mit Diabetes.

Wenn ein Kind mit Typ-1-Diabetes erkältet ist oder Fieber bekommt, stellt das die Familie oft vor Probleme. Der Körper des Kindes reagiert anders auf Insulin und die Glukosewerte können unvorhersehbar schwanken. Vor allem bei kleinen Kindern nimmt der Insulinbedarf teilweise so stark zu, dass es zu Stoffwechsel-Entgleisungen und Ketoazidose, also einer gefährlichen Übersäuerung des Blutes, kommen kann.

Woher kommen die hohen Werte?

Während einer Infektion schüttet der Körper Stresshormone aus, die die Insulinwirkung beeinträchtigen und die Glukosewerte steigen lassen. Durch die erhöhten Glukosewerte wird die Insulinwirkung noch schlechter, was wiederum noch höhere Glukosewerte hervorruft. Dieser Teufelskreis – die Insulinresistenz – muss durchbrochen werden, damit der (relative) Insulinmangel nicht zu einer Ketoazidose führt.

Impfungen schützen vor schweren Verläufen

Infektionen wirken sich unterschiedlich auf die Glukosewerte aus. Manch leichter Infekt hat nur einen geringen Anstieg zur Folge. Schwerwiegendere Erkrankungen wie eine Grippe- oder Corona-Infektion können jedoch den Insulinbedarf sprunghaft ansteigen lassen. Deswegen wird für solche Erkrankungen eine jährliche Impfung bei Kindern mit chronischen Erkrankungen (also auch Typ-1-Diabetes) empfohlen.

Hohe Werte bei Krankheit – was tun?

Die Anpassung der Insulindosis ist von der Art der Therapie abhängig. Grundsätzlich können hier keine exakten Empfehlungen zur Dosis-Anpassung gegeben werden, da dies höchst unterschiedlich ist. Die Erfahrung zeigt aber, dass bei jungen Kindern mit niedrigem Insulinbedarf die Dosis prozentual oft deutlich stärker angehoben werden muss als bei Jugendlichen, die sowieso schon relativ viel Insulin bekommen. Frei nach dem Motto: „30 Prozent mehr von fast nichts sind immer noch fast nichts.“ Eine Verdopplung des Insulinbedarfs ist keine Seltenheit.

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  • moira postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

  • irenesutter postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen

    hallo zusammen
    ich bin neu und habe eine Frage an euch:
    Wie muss ich vorgehen um defekte Sensoren (freestyle libre 2) bei der Firma Abbot zu reklamieren? Und werden diese zurückerstattet?

    • Auf der Seite von freestyle libre gibt es eine Telefonnummer über die man Sendoren reklamieren kann – dauert ein wenig klappt aber gut.
      Meistens bekommt man neuen neuen Sensor.

    • ole-t1 antwortete vor 2 Wochen

      Dann bewegen wir uns vermutlich außerhalb von Deutschland? In D ist der Freestyle Libre 2 ja gar nicht mehr erhältlich.

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 3 Tagen

    Am Montag findet unser nächstes Community-Meetup statt. Kommt gerne vorbei 🙂
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