- Eltern und Kind
Probleme in Straßenverkehr, Beruf, Haftpflicht?
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Aus diesem Grund darf Anna beispielsweise nur dann am Straßenverkehr teilnehmen, wenn bzw. solange sie Unterzuckerungen (rechtzeitig) wahrnimmt und richtig reagieren kann.
Die aktuellen Fahrerlaubnisregelungen besagen daher, dass man nach wiederholter schwerer Unterzuckerung mit Fremdhilfeerfordernis zunächst solange nicht mehr fahren darf, bis wieder eine hinreichende Hypo-Wahrnehmung sichergestellt ist. Umgekehrt ist der Diabetes kein Hindernis (mehr) für den Führerschein: Solange die Hypo-Wahrnehmung funktioniert, darf man grundsätzlich alles fahren – selbst LKW, Omnibus oder Taxi.
Auch hinsichtlich der Berufswahl gibt es kaum mehr Einschränkungen; nur noch ganz wenige Berufe und Tätigkeiten mit sehr hohem Risiko stehen Menschen mit Diabetes nicht offen. Bei Bewerbungen darf der Diabetes ebenfalls keine Rolle spielen: Fragen nach der Diabetes-Erkrankung müssen nicht wahrheitsgemäß beantwortet werden. Auch ist der Diabetes allein kein Kündigungsgrund.
Das von Ihrer Diabetesberaterin genannte Beispiel zur Haftpflichtversicherung ist in der Tat nicht abwegig: Eine solche Versicherung tritt ein, wenn man nicht aufgepasst und dadurch – im juristischen Sinne: schuldhaft – einen Schaden verursacht hat. Wenn man für den Schaden jedoch gar nichts kann und diesen auch nicht vermeiden konnte, muss man auch keinen Ersatz dafür leisten. Ist man aber selbst nicht zum Schadensersatz verpflichtet, dann muss natürlich auch die Versicherung nicht bezahlen.
Letztlich kommt es also darauf an, ob die für den Schaden verantwortliche Unterzuckerung vermeidbar gewesen wäre, beispielsweise weil man sich nicht an die ärztlichen Anweisungen gehalten hat. In der Praxis kann genau dies aber trotzdem durchaus ein Problem sein: Wenn man in Unterzuckerung über die wertvolle Vase des Nachbarn stolpert, wird man diesen wohl meist nicht auf dem Schaden sitzen bleiben lassen wollen, obwohl man juristisch vielleicht nicht zum Schadensersatz verpflichtet ist.
Generell gilt also: Unterzuckerungen bergen Risiken und Gefahren. In rechtlicher Hinsicht gibt es aber trotzdem nur verhältnismäßig wenige Einschränkungen.
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lena-schmidt postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
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Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 1 Monat
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?





Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße