Scannen – und kontrollieren

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Scannen – und kontrollieren

An innovativer Technik ist Luca immer interessiert – sobald technisches Verständnis gefragt ist, wird er hellhörig. Seit kurzer Zeit interessiert sich der bald 13-jährige Gymnasiast auch wieder für technische Weiterentwicklungen rund um den Diabetes.

Schlechte Erfahrungen mit dem Thema Pumpentherapie

Das ist mehr als eine Erwähnung wert, denn nach mäßig erfolgreicher Pumpentherapie zwischen 2013 und 2014 bekommt Luca bei dem Thema schnell schlechte Laune. Grund: Er möchte kein technisches Gerät mehr an sich befestigen, sondern "frei" sein. "Wenn ich selbst messe und spritze, weiß ich, was ich gemacht habe, und ich weiß, wie viel Insulin womöglich noch nachwirkt", sagt er.

Die vielen Fußball-Trainingseinheiten hatten die Pumpentherapie damals erschwert, weil der Katheter häufig knickte und die Insulinzufuhr dadurch unterbrochen wurde. Nach einer Ketoazidose infolge fehlender Insulinzufuhr – Luca hatte den Knick im Katheter nicht bemerkt – legten wir das Thema Insulinpumpe mitsamt Kommunikation ad acta.

Begeisterung für „Flash Glucose Monitoring“-System

So erklärt sich Lucas grimmiges Gesicht, als letztens in der Klinik über das neue Messsystem

"Schau mal, Mama, das funktioniert sogar durch die Kleidung – cool!", zeigte sich Luca überraschend offen und zumindest bereit für einen Zwei-Wochen-Test. Lucas und unser Fazit fiel positiv aus. Nicht zuletzt den Trendpfeil, der angibt, in welche Richtung sich der Glukosewert bewegt, fand Luca "super".

FGM und BZ-Messung: Doppelte Kontrolle macht Sinn

Dass der FGM-Sensor die Glukose in der Zwischenzellflüssigkeit misst, war uns bewusst. Ebenso, dass Untersuchungen ergeben haben, dass Blutzucker und Gewebezucker zwar gut übereinstimmen, dieses FGM-System aber nur als Ergänzung und nicht als Ersatz angesehen werden sollte.

Deshalb haben wir in den zwei Wochen zur Kontrolle mehrfach täglich auch "normal" gemessen. Resultat: Die beiden Werte lagen sehr oft nahe beieinander. Warum die doppelte Kontrolle Sinn macht, zeigte sich an einem Tag bei einem Wert von 68 mg/dl (3,8 mmol/l) (Tendenzpfeil nach unten!): Luca trank 0,3 Liter eines zuckerhaltigen Getränks und kontrollierte etwa 15 Minuten später mit beiden Geräten nochmals. Ergebnis: Gewebezucker 75 mg/dl (4,2 mmol/l), Blutzucker bereits 156 mg/dl (8,7 mmol/l). Diese Zeitverzögerung sollte man also berücksichtigen.

10 Stiche am Tag, 70 pro Woche, 280 pro Monat, 3.360 pro Jahr …

Dennoch: Scannen anstatt stechen klingt super – und ist es auch, wie diese Rechnung zeigt: Luca misst im Durchschnitt zehn Mal täglich seinen Blutzucker, wofür er sich in einen Finger stechen muss. Zur Auswahl hat er sechs – denn sowohl Daumen als auch Zeigefinger sollten gemieden werden, weil sie im Alltag häufig im Einsatz sind (daran halten wir uns seit der Diagnose 2008 konsequent). Zehn Stiche am Tag, das sind 70 Stiche pro Woche, 280 pro Monat. Macht 3.360 pro Jahr.

Diese Zahl macht deutlich, warum sich Luca immer auch seine Finger ansehen und einen Arzt fragen sollte, wenn er z. B. das Ohrläppchen als Alternative nutzen möchte. Aktuell bleibt Luca bei den Fingern oder entscheidet sich womöglich bald für das Scan-Messsystem, um seine Finger zu schonen. Auf eine regelmäßige Doppel-Überprüfung darf er jedoch nicht verzichten.


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  • galu postete ein Update vor 8 Stunden, 21 Minuten

    hallo,
    ich bin d«Deutsche und lebe seit ca.40jahren in Portugal… meine Tochter, deutsch portugiesin, nun 27 ist seit ihrem 11.Lebensjahr Typ1.
    Nachdem ich, gleich nach der Diagnose, eine Selbsgthilfegruppe – die jungen Diabetiker der Algarve, gegruendet habe – finden wir nun so einige Beschraenkungen, was Selbsthilfe und relevante Info betrifft….meine Frage an die Gruppe:
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    Irgendwo in Deutschland (vielleicht nicht zuweit weg von internationalen Flughaefen, da wir ja immer aus Portugal kommen muessen.
    Hat vielleicht jemand eine Idee? vielen dank im Voraus

    • Hallo! Die beste Klinik für Diabetes ist in Bad Mergentheim! Ich hoffe Euch damit geholfen zu haben! Die Gesetzlichen Krankenkassen schicken die bei ihnen versicherten Diabetiker alle dahin! Privat geht aber auch? Liebe Grüße aus dem kalten Deutschland!

  • ps0208 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Dia-Newbies vor 2 Tagen, 1 Stunde

    Hallo, ich bin 33 Jahre alt und hab letztes Jahr die Diagnose Diabetes Typ 2 bekommen. Aktuell nehme ich Metformin 1000mg 3 x täglich. Bewegung war mir schon immer wichtig und nach der Diagnose habe ich auch die Ernährung umgestellt

  • kasch postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche, 6 Tagen

    Hey, ich habe die Omnipod 5 und zurzeit noch den Dexcom g6.
    Die App läuft auf dem iPhone 12. wie kann ich das iPhone auf die Version 26.1 updaten? Automatische Updates würden ja gleich auf 26.2 gehen. Wie kann ich das manuell machen?

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