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Zweite OP: alles okay
3 Minuten
Nach einer Operation vor einiger Zeit gab es viel Wirbel um Lucas Blutzuckerwerte. Deshalb wollten er und seine Familie nun dafür Sorge tragen, dass diesmal alles besser abläuft – mit Erfolg!
“Schon wieder ins Krankenhaus – das nervt mich langsam!” Kürzlich haben wir wieder in einer Klinik “eingecheckt”, wovon Luca wenig begeistert war. Mit seinem Diabetes hatte der geplante Aufenthalt zwar nichts zu tun, bei medizinischen Untersuchungen oder Operationen mit örtlicher Betäubung oder Narkose gibt es bei Diabetes allerdings einiges zu beachten. Wir wissen das, seit sich Luca vor einigen Jahren einer kleinen Operation unterziehen musste und es im Anschluss Wirbel um die Blutzuckerwerte unseres Sohnes gab.
Damals hatten wir mit Lucas behandelndem Arzt abgesprochen, dass wir morgens, unmittelbar vor dem Eingriff, kein Insulin spritzen, um keinen starken Blutzuckerabfall während der OP zu provozieren. Demzufolge korrigierten wir Lucas Wert weit über 200 mg/dl (11,1 mmol/l) am Morgen der OP nicht und gaben bei der Aufnahme im Klinikum noch einmal an, dass wir die erhöhten Werte erst zum Mittagessen therapieren – also nach dem Eingriff. So war es mit dem Facharzt für Diabetes abgesprochen.
Aus vorherigen Versäumnissen gelernt
Der Schreck war groß, als Luca während der Aufwachphase einen Wert von unter 50 mg/dl (2,8 mmol/l) hatte und eine medizinische Betreuerin mitteilte, der Wert sei zuvor noch niedriger gewesen. Als klar wurde, dass ein Mediziner Lucas Blutzuckerspiegel vor der OP ohne Rücksprache mit den Diabetes-Profis am Klinikum oder uns Eltern korrigiert hatte, gab es einige sehr leidenschaftlich geführte Debatten.
Daraus haben wir gelernt und vor der jetzigen OP mehrfach mit den Ärzten der Fachklinik gesprochen. Als sich zu den Gesprächen mit dem behandelnden Arzt und dem Anästhesisten der Chefarzt gesellte und uns ebenfalls versprach, unserer Diabetestherapie zu folgen, waren wir beruhigt.
Die ärztlichen Vorgaben an uns waren eindeutig: Luca isst nichts und spritzt nicht – auf ein Korrekturinsulin wird gänzlich verzichtet. Auch Luca hatte toll mitgewirkt: Am Abend vor der OP rief er uns an und fragte, ob er auch noch das Basisinsulin, das er derzeit kurz vor dem Zubettgehen spritzt, reduzieren solle. Er reduzierte minimal. Die Werte von 170 und 220 mg/dl (9,4 und 12,2 mmol/l) vor der Operation sowie 250 mg/dl (13,9 mmol/l)) unmittelbar danach bestätigten die allgemeine Vorgehensweise.
Luca achtet nun auf die Siganle seines Körpers
Luca hat den kleinen Eingriff gut überstanden. Die Ärzte empfahlen uns jedoch, den an Lucas Bronchien entdeckten Entzündungsherd mit einem Antibiotikum zu behandeln. Was bei Luca nicht gut ankam, weil er wegen der zweiwöchigen Einnahme nicht leistungsorientiert Fußball spielen durfte, war gut für den Blutzucker: Bereits kurz nach der Einnahme der ersten Tabletten pendelte sich der Wert, der in den Wochen zuvor für uns unerklärlicherweise leicht erhöht war, wieder bei Werten ab 100 mg/dl (5,6 mmol/l) ein. Ziemlich sicher war die Entzündung der Grund für die erhöhten Werte.
Apropos Verantwortung: Mehr denn je zeigt unser Sohn, dass er die Signale seines Körpers nicht nur wahrnimmt, sondern auch danach entscheidet: “Ich spiele erst wieder Fußball, wenn ich kein Antibiotikum mehr nehmen muss, denn ich fühle mich viel zu schlapp”, sagte er vor einem wichtigen Spiel seinen Kameraden und setzte sich an den Spielfeldrand. Dass sein Team auch ohne ihn knapp gewann, freute ihn besonders.
von Michael Denkinger
Michael Denkinger (44) lebt mit seiner Familie in Memmingen und hat drei Kinder: Luca (12 Jahre), Angelina (14) und Timo (7). Er ist Inhaber der PR-Agentur Denkinger Kommunikation.
Erschienen in: Diabetes-Eltern-Journal, 2015; 8 (3) Seite 34
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lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Tag
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche, 4 Tagen
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!-
calvin240 antwortete vor 1 Woche, 4 Tagen
Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
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uho1 antwortete vor 1 Woche, 4 Tagen
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
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calvin240 antwortete vor 1 Woche, 3 Tagen
@uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
Liebe Grüße
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stephanie-haack postete ein Update vor 1 Monat
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

