„Chinesen-Bolo“

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© Bernhard Kölsch, two4food
„Chinesen-Bolo“

Es ist gar nicht so schwierig, beim Essen genug Eisen aufzunehmen: Diese Rezepte helfen Ihnen dabei.

Zutaten für 4 Portionen:

2 Knoblauchzehen
1 kleine Zwiebel
30 g Ingwer, frisch
etwas Salz
2 EL Olivenöl, 20 g
350 g Rindergehacktes
etwas frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
200 g Basmatireis, trocken
1 EL Sojasauce
½ TL Sambal Oelek
50 ml Wasser
250 g Kokosmilch
1 TL Erdnussbutter, 5 g
25 ml Zitronensaft
2 TL Currypulver
1 Glas Bambussprossen,
Abtropfgewicht 175 g

Die Zubereitung:

Knoblauchzehen abziehen und sehr fein hacken. Zwiebel abziehen, kalt abwaschen und ganz fein würfeln. Frischen Ingwer schälen und in kleine Würfel schneiden. Alles in einem kleinen Schälchen mischen, leicht salzen und 5 Minuten zur Seite stellen.

Olivenöl in einem Topf erhitzen, die kleingeschnittenen Zutaten hineingeben, gründlich anschwitzen, bis die Zwiebeln glasig werden. Hackfleisch portionsweise zugeben und anbraten. Mit Pfeffer aus der Mühle und ein wenig Salz würzen. In der Zwischenzeit den Reis nach Packungsangabe garen.

Sojasauce und Sambal Oelek zum Fleisch geben und mischen. Wasser, Kokosmilch und Erdnussbutter unterrühren, sanft aufkochen. Mit Zitronensaft, Currypulver, Pfeffer und Salz abschmecken. Zum Schluss die gut abgetropften Bambussprossen untermischen.

Nährwert pro Portion ca.:

23 g E, 19 g F, 44 g KH, davon 38 g KH anrechnungspflichtig, 2 g Ba, 53 mg Chol, 97 mg Na, 690 mg K, 273 mg Ph, 3 mg Fe, 440 kcal, 1 760 kJ


von Lutz Goeke

Kontakt:
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0,
Fax: (0 61 31) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2013; 62 (2) Seite 73

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  • thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße