- Ernährung
Die Last mit den Kilos
2 Minuten
Der Frühling ist da. Längst schreiben die Zeitschriften:
Birne oder Apfel? Formfrage
Übergewicht ist nicht gleich Übergewicht. Fachleute unterscheiden zwischen dem
Nur wer einen erhöhten Bauchumfang (
Unterschiede bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes
Die meisten Menschen mit einem Typ-2–Diabetes haben einen erhöhten Bauchumfang und leiden an schädlichem Übergewicht. Bei Typ-1-Diabetes sind beide Varianten des Übergewichts möglich. Bei Typ-2-Diabetes ist die Gewichtsabnahme vor allem am Bauch ein Therapieziel; durch die Reduktion des viszeralen Fettgewebes verbessern sich die Insulinwirkung und die Blutfette, sinkt der Blutdruck und Medikamente können reduziert werden.
Viele Ratgeber beschäftigen sich mit dem Abnehmen: Empfehlungen reichen von
Gewicht abnehmen – wenn das so einfach wäre
Leichter gesagt als getan – denn gerade Menschen mit einem Typ- 2-Diabetes sind "gute Futterverwerter". Ein Mensch im mittleren Lebensalter mit mittlerer Bewegungsaktivität benötigt etwa 1 800 kcal pro Tag (etwa 30 kcal je kg Körpernormalgewicht). Wer abnehmen möchte, sollte jeden Tag 300 kcal weniger essen. Es darf jedoch auch nicht zu wenig Energie aufgenommen werden, da der Körper diese "Not" mit Sparmaßnahmen beantwortet, die dann zum Jo-Jo-Effekt führen.
Ziehen Sie Bilanz
Um zunächst beurteilen zu können, wie viel Sie essen, sollten Sie Bilanz ziehen: Was esse ich? Wie viel esse ich? Wann esse ich? Warum esse ich? Liege ich mit meiner Kalorienaufnahme am persönlichen Limit? Sollten Sie Ihr Limit überschreiten, gilt es zu überlegen:
Wichtig dabei ist auch zu überlegen, warum gegessen wird: Viele essen aus Gewohnheit, aus Langeweile, beim Fernsehen, um Stress zu reduzieren oder aus Frust. Essen befriedigt diese Gefühle nur kurzfristig und löst keine langfristigen Probleme – oder reduziert gar Stress nachhaltig. Daher raten Experten dazu, auf sich selbst zu hören und nach seinen wahren Gefühlen zu forschen – und diese dann zu befriedigen und nicht mit Essen nur auf die Schnelle zu übertönen.
Eine langfristige Abnahme ist nur mit einer dauerhaften Verhaltensveränderung möglich. Dabei sollte jedoch nicht vergessen werden, Muskulatur durch körperliche Aktivität aufzubauen, um den Verbrauch zu steigern und den Grundumsatz stabil zu halten oder gar zu erhöhen.
Besonderes für Typ-2-Diabetiker: Ballaststoffe & Co
Die Gewichtsabnahme ist das eine. Allerdings ist für die Therapie des Typ-2-Diabetes neben der körperlichen Aktivität ebenfalls die richtige Ernährung wichtig. Durch Studien ist gesichert, dass die tägliche Aufnahme von Ballaststoffen bei mindestens 30 g und höher liegen sollte. Der durchschnittliche Bundesbürger isst etwa 18 bis 20 g Ballaststoffe am Tag und damit viel zu wenige.
Oder Nahrung ergänzen
Wer nicht mehr Gemüse, Hülsenfrüchte, Haferkleie oder anderes Vollwertgetreide und Salat essen mag oder schafft, kann auch zu Nahrungsergänzungspräparaten greifen. Diese Ballaststoff-Ergänzungsmittel sind einfach in den Tagesablauf zu integrieren. Es gibt sie in Form von Tabletten oder Pulver (z. B. Ballaststoff
Sehr wichtig bei diesen Präparaten ist, viel Wasser zu trinken, am besten 2 Liter täglich. Wer abnehmen möchte, sollte vor allem die Gesamtenergie reduzieren. Da Fette am meisten Energie liefern, geht die Energiereduktion häufig durch die Reduktion von Fett am einfachsten. Typ-2-Diabetiker sollten allerdings vor allem gesättigte Fettsäuren aus tierischen Produkten verringern, denn diese haben besonders negative Auswirkungen auf eine Insulinresistenz.
Für Typ-1-Diabetiker, die abnehmen möchten, ist es wichtig, dass die Insulindosis angepasst wird. Wer weniger wiegt, braucht auch weniger Insulin.
Das Fazit
Nicht jeder, der ein paar Pfunde zu viel wiegt, muss automatisch abnehmen. Wer jedoch vor allem den Speck am Bauch hat, verbessert durch eine Gewichtsabnahme die Wirkung des Insulins, den Blutdruck und die Blutfette. Davon profitieren vor allem Typ-2-Diabetiker, aber auch Typ-1-Diabetiker, die nebenbei auch ein Metabolisches Syndrom haben.
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moira postete ein Update vor 1 Woche
Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄
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bloodychaos postete ein Update vor 2 Wochen
Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.
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ole-t1 antwortete vor 1 Woche, 5 Tagen
Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.
Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:
Freestyle Libre 3 bzw. 3+
Dexcom G7
Dexcom G6 (noch)
Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
Accu-Chek Smartguide CGM
Medtrum Touchcare Nano CGMIch würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen
Hallo,
ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
Thomas55
