Emulgatoren verbinden

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Emulgatoren verbinden

Zusammenbringen, was nicht zusammen sein will: So lässt sich die Aufgabe von Emulgatoren beschreiben. Was in vielen zertifizierten Bioprodukten nicht zugelassen ist, findet sich häufig in Fertig- und Light-Produkten.

Wer kocht, hat sicher schon selbst einen Emulgator hergestellt: beispielsweise beim Herstellen von Mayonnaise oder einer Salatsauce aus Essig und Öl. Die muss kräftig durchgerührt werden, damit sich Fetttröpfchen mit Essig verbinden. Damit sich Öl nicht wieder vom Essig trennt, können Senf, Tomatenmark, Meerrettich oder ein Schuss Sahne als Emulgator dienen. Dank dieser natürlichen Emulgatoren bleibt die Vinaigrette stabil.

Ein bekannter Emulgator ist Lezithin mit der E-Nummer 322. Immer wieder wird diskutiert, welche Wirkung Emulgatoren auf die Gesundheit haben können. Schwierig wird es auch für Allergiker, denn Lezithin wird zum Beispiel aus Sojabohnen, Raps oder Sonnenblumenkernen hergestellt.

Beliebt für Volumen und Cremigkeit

Häufig werden sie eingesetzt in Backwaren, Fertiggerichten, Eis, Süßigkeiten, Margarine, Fertigsaucen, Blätterteig, Schokolade oder Säuglingsnahrung – überall dort, wo fettige und wässrige Stoffe zur Emulsion verbunden werden sollen. Auch Fett mit Luft oder Flüssigkeiten mit Gasen bleiben mittels Emulgatoren stabil.

Ein großes Gebiet sind sämtliche fettreduzierten oder Light-Produkte: Emulgatoren machen ihre Konsistenz luftiger, und sie sorgen für ein angenehmeres Mundgefühl, zumal Fett im Produkt fehlt. Auch Eiscreme und fertige Kaffeegetränkepulver wie Latte Macchiato benötigen diese Stabilhalter. In industriell hergestellten Backwaren machen sie es möglich, dass Teige auch bei längeren Lagerzeiten stabil bleiben (wie ofenfrische Brötchen rund um die Uhr). Schauen Sie bei Interesse an möglichst natürlichen Lebensmitteln also genau aufs Kleingedruckte in der Zutatenliste.


von Kirsten Metternich von Wolff

Kirsten Metternich von Wolff hat eine ernährungs­medizinische Ausbildung mit Zusatzqualifikation bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Seit mehr als 20 Jahren arbeitet sie als freie Journalistin, Buchautorin und Referentin. Gesunde Ernährung bei Diabetes ist einer ihrer thematischen Schwerpunkte.

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2017; 66 (4) Seite 32

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  • Hallo, hat hier noch jemand Doppeldiabetes (durch Corona verursacht oder warum auch immer)? Ich würde mich gerne austauschen.

  • olivers postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen

    Hallo Zusammen!
    Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
    Liebe Grüße
    Oliver

  • zojou96 postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂