- Aus der Community
Fasten mit grünen Smoothies – Powerkick aus dem Mixer
4 Minuten
Smoothies sind schon seit längerem ein neuer Ernährungstrend. Die „grüne Matsche“ konnte mich anfangs nicht überzeugen, machte mich aber dann doch neugierig. Ich beachte Trends meistens nicht und schon gar nicht, wenn sie etwas mit der Ernährung zu tun haben. Ich bin immer ein Fan von einem gesunden, ausgewogenen Mix – der aber Schokolade mit auf dem Speiseplan hat. Da sind Fastentage mit grünen Smoothies doch etwas Außergewöhnliches.
Warum Smoothies mich doch neugierig machten?
Ich habe das Problem, dass während und nach Dienstreisen der Blutzucker verrücktspielt. Stress, unregelmäßiges Essen und viele unbekannte Lebensmittel sorgen immer für viel Chaos. Zudem fühle ich mich nach diesen Reisen immer träge und aufgedunsen. Ich habe also nach einem Ausgleich gesucht, um meinen Körper schnell wieder in seinen Normalzustand zu bringen. Fasten wurde mir da schon oft empfohlen, es kam aber für mich nicht in Frage, da mir die Gefahr von Unterzuckerungen zu hoch war und ich eine Grundversorgung mit Nährstoffen wollte. Da kamen dann die grünen Smoothies ins Spiel, die je nach Mix viele Vitamine, Ballaststoffe, Mineralien und auch Kohlenhydrate enthalten.
Vorab: Grünes Licht von Profis!
Fasten ist nicht für jeden Diabetiker geeignet. Hier sollte man vorab mit seinem/r DiabetologIn oder dem/r DiabetesberaterIn sprechen. Es ist davon abzuraten zu fasten, wenn man zu Unterzuckerungen neigt, und vor allem, wenn man seine Hypoglykämien nicht rechtzeitig spürt. Dann sollte man die Finger vom Fasten lassen. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, ob es für einen das Richtige ist. Jeder Diabetiker ist anders und muss auf seinen Körper hören. Auch sollte man mit dem Arzt oder der Ärztin die Fastendauer besprechen sowie eine sinnvolle Zusammenstellung der Nährstoffe auswählen. Das können wirklich nur die Leute vom Fach machen.
Keine Diät! Viel Trinken!
Wer denkt, dass dies eine Möglichkeit der Gewichtsreduktion ist, sollte sich schnell von dem Gedanken verabschieden. Die Schlüsselwörter hier sind „Detox“ oder „Reinigung“. Es geht nicht darum, Gewicht zu verlieren, sondern dem Körper und dem Verdauungssystem ein paar Tage Ruhe zu gönnen. Ich persönlich faste nur drei Tage lang und das reicht auch vollkommen aus, damit der Körper eine Pause bekommt. Begleitet werden meine Smoothie-Tage von einer hohen Trinkmenge. Man sollte mindestens 2 Liter pro Tag trinken und dabei auf Kaffee, Zucker, Süßstoffe und dergleichen verzichten.
Unterzuckerungen vermeiden
Immer den Hypohelfer griffbereit! Das ist wohl das Wichtigste, egal, welche Form des Fastens man wählt. Sollte man eine Unterzuckerung nicht schnell beheben können und immer wieder welche haben, sollte man das Fasten sofort abbrechen. Das Diamonster trifft hier seine eigene Entscheidung, die man hier ausnahmsweise tolerieren muss. Der Vorteil an grünen Smoothies ist, dass man immer noch eine Grundversorgung an Kohlenhydraten bekommt.

So habe ich es gemacht!
Ich habe die Smoothies auf drei Mahlzeiten verteilt. Meist hat mir eines der hier angegebenen Rezepte für einen Tag gereicht. Dann kann man auch recht gut dafür einen Bolus berechnen. Korrigiert wurde nur sehr vorsichtig und erst ab 160 mg/dl (8,9 mmol/l), da ich meinen Blutzucker unbedingt über 100 mg/dl (5,6 mmol/l) halten wollte, um Unterzuckerungen zu vermeiden. Schon am ersten Tag beruhigten sich meine Blutzuckerwerte und das Wohlbefinden stieg. Ich hatte keinen Hunger, keine Kopfschmerzen oder andere Symptome, die beim Fasten auftreten können. Hier gilt aber wie immer: Jeder ist anders.

Warum selber machen und nicht selber kaufen?
Ich werde nun keine Schleichwerbung für gute oder schlechte Smoothies aus dem Supermarkt machen. Ein Blick auf Herstellungs- und Haltbarkeitsdatum sowie die Liste der Inhaltsstoffe verraten jedem, dass so mancher überteuerter Smoothie schnell eine extra Portion Zucker oder Chemie enthält. Wenn in der Zutatenliste ein „Fruchtsaft“ oder ein „Konzentrat“ auftaucht, dann verbirgt sich dahinter eine industrielle Verarbeitung, nicht selten mit Zuckerzusatz. Natürlich gibt es auch positive Gegenbeispiele im Ladenregal. Aber warum sollte man darauf zurückgreifen, wenn etwas so schnell, einfach und günstig selber gemacht werden kann?

Grün und dennoch bunt gemischt
Im Grunde kann man alles in den Mixer schmeißen, was man möchte: jeden Salat, Grünkohl, Spinat. Jedes erdenkliche Obst. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und man kann selber viel ausprobieren. Ich liebe zum Beispiel die Kombination aus Ananas und Kokos. Die Ananas ist ein absolutes Wunder: Vitamine und Mineralstoffe sind vorhanden und dabei dennoch eine tolle Süße bei einer akzeptablen Menge an Kalorien.

Zubereitung für Jedermann: So geht’s!
Die Vorgehensweise gilt für alle Smoothie-Rezepte, die ich in letzter Zeit ausprobiert habe, und ist wirklich einfach. Man braucht nur einen Mixer oder Pürierstab. Das Gemüse/Obst waschen bzw. schälen, wenn nötig. Alles vorab etwas zerkleinern. Nacheinander in den Mixer bzw. eine Schüssel für den Pürierstab geben und die Flüssigkeit hinzufügen, bis man eine trinkbare Masse hat. Sollte ein Smoothie mal zu dickflüssig sein, kann man nach Wunsch noch Wasser hinzufügen.

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marina26 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Für alle Höhen und Tiefen vor 5 Stunden, 4 Minuten
Huhu, ich bin Marina und 23 Jahre alt, studiere in Marburg, habe schon etwas länger Typ 1 Diabetes und würde mich total über persönlichen Austausch mit anderen jungen Menschen/Studis… freuen, vielleicht auch mal ein Treffen organisieren oder so 🙂 Schreibt mir gerne, wenn ihr auch Lust habt!
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wolfgang65 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 1 Tag
Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!
Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.
Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.
LG Wolfgang
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laila postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 1 Tag, 19 Stunden
Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!
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suzana antwortete vor 1 Tag, 17 Stunden
Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter! -
laila antwortete vor 1 Tag, 15 Stunden
@suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊
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wolfgang65 antwortete vor 1 Tag, 1 Stunde
Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.
Gruss Wolfgang
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michatype3 antwortete vor 1 Tag
Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.
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