- Ernährung
„Glyphosat ist ein Antibiotikum!“
2 Minuten
Das umstrittene Pflanzengift wirkt wie Medikamente – und greift somit direkt in den menschlichen Stoffwechsel ein. Sagt der Arzt und Apotheker Dr. med. Siegfried Schlett im Gespräch mit unserem Autor Hans Lauber.
Hans Lauber: Was verstört Sie als Arzt und Apotheker an Glyphosat ganz besonders?
Dr. med. Siegfried Schlett: Das Herbizid hat sowohl eine Zulassung als Chelat-Bildner wie auch interessanterweise als Antibiotikum. Es handelt sich also ganz klar um ein Medikament, welches wir in unwahrscheinlich hohen Mengen von einigen tausend Tonnen auf den Äckern ausbringen mit unübersehbaren Konsequenzen für die Böden und das Grundwasser.
Was passiert?
Als Chelat-Bildner kann Glyphosat Metalle „einfangen“ und festhalten, was dazu führt, dass wichtige Nährstoffe und Spurenelemente wie Magnesium, Kobalt und Zink im Boden gebunden werden – was dann zu einer Mangelernährung bei den Pflanzen beitragen kann. Dramatisch sind auch die Glyphosat-Auswirkungen auf die Böden, die wir langfristig in ihrer Ökologie stören, was die Vielfalt an Arten dramatisch reduziert. Das hat auch gravierende Auswirkungen auf die Fauna, die Stichworte sind Bienensterben sowie ein Rückgang der Vogel- und Insektenpopulationen.
Sind auch die Menschen davon betroffen?
Aber ja, und das wird in der Diskussion massiv verdrängt, wenn so getan wird, das alles ginge nur die Bauern an. Denn auch wenn immer wieder behauptet wird, dass Glyphosat schnell abbaubar ist, so lässt es sich doch sehr wohl in vielen Lebensmitteln nachweisen – und über die gelangt es in den Körper, wo es auch nachweisbar ist. Somit wird das Gift Teil unseres Stoffwechsels, löst negative Reaktionen aus.
Welche?
Es gibt zwei Auswirkungen: Zuerst die Rolle als Chelat-Bildner. Das sind, um es noch einmal zu betonen, Arzneimittel. Es gibt viele Chelat-Bildner und manche werden auch in der ärztlichen Praxis eingesetzt. So gebe ich meinen Patienten DMPS, was steht für Dimercaptopropansulfonsäure, um etwa Quecksilber aus Amalganplomben aus dem Blut zu entfernen. Wenn nun aber etwa über das Bier illegal solche Chelat-Bildner in den Körper gelangen, können sie dort unkontrolliert wirken. Etwa Eisen auswaschen, was zu Blutarmut führen kann. Oder Mangan und Molybdän entfernen, was Entzündungen Vorschub leisten kann.
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diahexe postete ein Update vor 3 Tagen, 22 Stunden
Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?
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ckmmueller postete ein Update vor 1 Woche
Ich habe ein Riesenproblem mit den Sensoren Guardian 4 von Medtronic. Es klappt nicht. Transmitter neu, aber auch das hilft nicht. Fast jeder Sensor braucht 2 Stunden, normale Wartezeit, dann beginnt er zu aktualisieren …. Nix passiert, außer das mein BZ unkontrolliert ansteigt. Vorletzte Woche über 400, letzte Woche hatte ich BZ 510 – ein Wert, den ich über 25 Jahre nicht mehr hatte. Ich bin sehr verzweifelt, weil es mit CGM von Medtronic nicht funktioniert. Gerade warte ich mal wieder darauf, dass der neue Sensor arbeitet. Heute habe ich mich über ChatGPT über andere Pumpen und Sensoren informiert. Tandem und Dexcom 7 soll gut sein und die Wartezeit des Sensors braucht nur 30 minuten. Kennt sich jemand damit aus? Hat ähnliche Probleme mit Medtronic wie ich? Dank für Antworten / Infos
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diahexe antwortete vor 3 Tagen, 22 Stunden
Hallo, ich habe ein ähnliches Problem gehabt. Samstags neuen Sensor gesetzt, hat nach 2 Stunden aktualisiert, lief dann ein paar Stunden, wieder aktualisiert und dann aufgefordert den Sensor zu wechseln. Bis Montag hatte ich dann 4!Sensoren verbraucht. Habe dann einen neuen Transmitter geben lassen und eine völlig neue Einstichstelle gewählt. Danach ging es. Mein neustes Problem ist, dass sich meine Pumpe und mein Smartphone dauernd entkoppelt und sich dann stundenlang nicht mehr koppeln lassen. Manchmal muss ich dann die App neu laden bis es wieder funktioniert.
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anseaticids postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Wenn eine Diabetesdiagnose in eine Familie kommt, steht oft erst einmal alles Kopf.
Besonders für Kinder bedeutet sie eine enorme Veränderung und für Eltern die tägliche Sorge: „Wird mein Kind in der Kita oder Schule gut begleitet? Ist es sicher? Kann es trotz Diabetes unbeschwert Kind sein?“
Genau aus diesen Fragen heraus ist Hanseatic Kids entstanden: ein Herzensprojekt, das Kindern mit Diabetes im Alltag Sicherheit gibt und Familien entlastet.
Wir möchten dafür sorgen, dass kein Kind aufgrund seines Diabetes auf Ausflüge, Spielzeiten oder Schulaktivitäten verzichten muss. Unsere Begleiterinnen und Begleiter sind speziell geschult und unterstützen
individuell: beim Blutzuckermanagement, in Notfallsituationen, im Unterricht oder auf dem Pausenhof.So können Kinder lernen, wachsen und
selbstständig werden und Eltern wissen, dass ihr Kind gut aufgehoben ist.
Unsere Mission ist einfach:✔ Kindern Sicherheit geben
✔ Familien den Alltag erleichtern
✔ Kita- und Schulteams entlasten
✔ und vor allem: jedes Kind dabei unterstützen, frei und unbeschwert aufzuwachsen, trotz Diabetes.Gerade in den ersten Wochen nach der Diagnose oder wenn Unsicherheiten bestehen, sind wir an der Seite der Familien. Gemeinsam mit Eltern, Lehrkräften und Fachpersonal schaffen wir ein Umfeld, in dem Kinder sich wohlfühlen und ohne Angst lernen können.
Dieses Projekt ist für uns mehr als Arbeit, es ist eine Herzensangelegenheit. Jedes Kind hat das Recht auf Teilhabe, Freude und Freiheit. Wir möchten dazu beitragen, dass dies Wirklichkeit wird.
Wer mehr über unsere Arbeit erfahren oder Unterstützung anfragen möchte, kann sich jederzeit melden:
📧 moin@hanseatic-kids.de
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