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How to Korea (mit Diabetes) – Kulturschock?! Teil 2
5 Minuten
[Dieser Beitrag enthält unbeauftragte Markennennung.]
Hier findet ihr „How to Korea (mit Diabetes) – Kulturschock?! Teil 1“ mit den Punkten 1. Koreanisches Alter, 2. Lieferservice – Essen, immer und überall! und 3. Die etwas andere Nasszelle! Weiter geht es mit…
Faszinierend und gruselig zugleich!
4. Medizinische Versorgung
Dass die Koreaner ein schlaues Völkchen sind, das ist dem ein oder anderen vielleicht schon aufgefallen. Vielleicht nutzt ihr ja sogar Produkte, die ihren Ursprung in Südkorea haben? Als ich 2016 mit Halsschmerzen in das Krankenhaus meiner Universität ging, war ich erneut beeindruckt von der Technologie, welche sie dort benutzen. Der Doktor hat mich während der Untersuchung nicht einmal mit seinen Händen angefasst. Mein Rachen wurde mit einer kleinen Kamera untersucht, deren Aufzeichnung ich direkt vor mir auf einem großen Bildschirm sehen konnte – faszinierend und irgendwie gruselig zugleich!
Die Deutsche Botschaft bietet online eine Liste an, auf welcher ihr sämtliche Ärzte finden könnt, die entweder in Deutschland studiert haben und/oder Deutsch/Englisch sprechen können.

Ich benutze seit wenigen Wochen die Insulinpumpe Dana RS, welche ihren Ursprung sogar in Korea hat. Das war mir damals nicht so wirklich bewusst, jetzt stellt es sich als großer Vorteil heraus. Vorab klärte ich bei dem Vertriebspartner IME-DC GmbH ab, an wen ich mich in Seoul wenden kann, falls etwas mit meiner Pumpe nicht stimmt (ich nehme keine Urlaubspumpe mit). Das hat ohne weitere Probleme super geklappt und der Pumpenhersteller hat nun meine Informationen, im Falle eines Notfalls.
Koreanischer Notfallausweis
Über die Betreuung durch die koreanischen Ärzte mache ich mir tatsächlich keine großen Sorgen. Ich habe mir zur Sicherheit noch einen kleinen Notfallausweis selbst gebastelt, welcher immer in meinem Geldbeutel stecken wird. Er besagt auf Koreanisch, dass ich Typ-1-Diabetikerin bin und bitte ein Krankenwagen gerufen werden soll, falls ich nicht mehr ansprechbar bin. Leider ist die Kommunikation auf Englisch doch etwas problematischer, als man es vielleicht denken mag, daher geht Sicherheit vor und lieber auf Koreanisch vorsorgen!

Chinesische Medizin – das Heilmittel?
Auf eine Sache bin ich schon sehr gespannt: Ich werde ein eigenes kleines Experiment durchführen und einen traditionellen chinesischen Arzt aufsuchen. Durch eine Freundin, welche schon lange in Südkorea lebt und deren Mutter ebenfalls Typ-1-Diabetikerin ist, wurde ich auf eine spezielle Therapie aufmerksam. Details möchte ich euch noch nicht verraten, ihr dürft gespannt sein. Vielleicht komme ich ja geheilt zurück? (Hoffentlich nicht, sonst muss ich ja diese tolle Community verlassen!)
Achtung, der Feinstaub kommt!
Ach, wo wir gerade bei China sind… Das größte Gesundheitsrisiko wird wohl der Feinstaub sein, der besonders in Seoul immer mehr zunimmt. Die Koreaner sehen die Chinesen als Verantwortliche für die Luftverschmutzung, ob die Vielzahl an koreanischen Autos und Fabriken aber ganz unschuldig daran ist, lasse ich mal so stehen. 🙂

5. Noch mehr Essen!
Neben den Unmengen an Lieferservices gibt es in Südkorea noch den Vorteil der „Convenience Stores“, was eine Art Kiosk ist. An fast jeder Ecke findet man einen kleinen Laden, der alles Nötige hat, um durch den Tag/die Nacht zu kommen – Cola, Chips, Toilettenpapier. Somit kann eine spontane „Hypo“ schnell behandelt werden mit einer Vielzahl koreanischer Snacks!

Ebenso gibt es in Südkorea nur selten deftige Snacks oder Essen, wie wir es in Deutschland kennen. Ich musste schon oft die Begegnung mit Sandwiches machen, die aussahen, als wären sie mit Frischkäse belegt, was sich dann als Marshmellow-Aufstrich offenbarte. Auch die Getränke dort werden sehr stark gesüßt und man fällt auf, wenn man einen Kaffee oder Tee ohne Zucker bestellt.
Daher gilt: Augen auf bei der Essenswahl! Was vielleicht nicht so süß scheint, kann sich als totale Zuckerbombe entpuppen und kann den Blutzucker ordentlich durcheinanderbringen.
Wenn wir es andersherum betrachten: Es gibt immer und überall „Hyposnacks“!

6. Arbeitsalltag
Zu guter Letzt möchte ich euch noch meine Erfahrungen zum Thema „Arbeitsleben“ in Korea erzählen. Asiaten sind ja dafür bekannt, dass sie alle sehr fleißig und hart arbeiten, und da ist Korea keine Ausnahme! Angefangen im Kindheitsalter, werden die Koreaner schon in Akademien gesteckt, um dort nach der regulären Schule noch weiter zu lernen. Es war keine Seltenheit, dass mir abends um 20-21 Uhr Schulkinder über den Weg liefen, die gerade vom Englischunterricht kamen.

Der Chef entscheidet, wann Feierabend ist!
Für das arbeitende Völkchen gilt nicht selten der Grundsatz: „Der Chef entscheidet, wann du nach Hause kannst.“ Und leider ist es hier auch nicht selten, dass man abends gegen 20-21 Uhr die Büroangestellten auf ihrem Heimweg trifft. (Ich habe auch schon Geschichten gehört, dass manche nicht vor 2 Uhr nachts gehen durften.)
Und nur, weil man dann Feierabend hat, heißt es noch lange nicht, dass man direkt nach Hause geht. Oft verabredet man sich mit den Kollegen zu einem gemeinsamen Abendessen inklusive Drinks.

Die Russen trinken gerne Wodka, der Koreaner hat seinen Soju. Der koreanische Schnaps besteht großteils aus Reis und wird gerne in Verbindung mit Bier getrunken.
Was Alkohol mit unserem Körper und insbesondere dem Blutzuckerspiegel macht, muss ich hier wohl nicht mehr genauer erläutern. Gerade wenn man zusätzlich noch k.o. von einem langen Arbeitsalltag ist, kann ein Drink zu viel sehr schnell gefährlich werden (Stichwort: „Hypo“!).
Es wird die erste große Reise für mich und den Diabetes sein, natürlich habe ich auch ein paar Sorgen, was alles passieren kann. Eine gute Planung vorweg ist aber nicht nur für einen Diabetiker ein großer Vorteil, denn auch einem gesunden Menschen kann jederzeit etwas passieren. Die Liste mit englisch-/deutschsprachigen Ärzten habe ich abgespeichert und mein koreanischer Notfallausweis ist immer mit dabei – da kann doch gar nicht mehr viel schiefgehen, oder?

Also, los geht es! Das Abenteuer wartet und ich bin gespannt, was ich euch bald berichten darf.
Euch hat das Fernweh gepackt und der nächste Urlaub ist noch viel zu lange hin? Überbrückt die Zeit mit weiteren #BSLounge-Reiseberichten. Zum Beispiel von Olli: Südafrika – eine Reise wert (#Teil 1).
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anseaticids postete ein Update vor 2 Tagen, 6 Stunden
Wenn eine Diabetesdiagnose in eine Familie kommt, steht oft erst einmal alles Kopf.
Besonders für Kinder bedeutet sie eine enorme Veränderung und für Eltern die tägliche Sorge: „Wird mein Kind in der Kita oder Schule gut begleitet? Ist es sicher? Kann es trotz Diabetes unbeschwert Kind sein?“
Genau aus diesen Fragen heraus ist Hanseatic Kids entstanden: ein Herzensprojekt, das Kindern mit Diabetes im Alltag Sicherheit gibt und Familien entlastet.
Wir möchten dafür sorgen, dass kein Kind aufgrund seines Diabetes auf Ausflüge, Spielzeiten oder Schulaktivitäten verzichten muss. Unsere Begleiterinnen und Begleiter sind speziell geschult und unterstützen
individuell: beim Blutzuckermanagement, in Notfallsituationen, im Unterricht oder auf dem Pausenhof.So können Kinder lernen, wachsen und
selbstständig werden und Eltern wissen, dass ihr Kind gut aufgehoben ist.
Unsere Mission ist einfach:✔ Kindern Sicherheit geben
✔ Familien den Alltag erleichtern
✔ Kita- und Schulteams entlasten
✔ und vor allem: jedes Kind dabei unterstützen, frei und unbeschwert aufzuwachsen, trotz Diabetes.Gerade in den ersten Wochen nach der Diagnose oder wenn Unsicherheiten bestehen, sind wir an der Seite der Familien. Gemeinsam mit Eltern, Lehrkräften und Fachpersonal schaffen wir ein Umfeld, in dem Kinder sich wohlfühlen und ohne Angst lernen können.
Dieses Projekt ist für uns mehr als Arbeit, es ist eine Herzensangelegenheit. Jedes Kind hat das Recht auf Teilhabe, Freude und Freiheit. Wir möchten dazu beitragen, dass dies Wirklichkeit wird.
Wer mehr über unsere Arbeit erfahren oder Unterstützung anfragen möchte, kann sich jederzeit melden:
📧 moin@hanseatic-kids.de
📞 040 851 59 747 -
stephanie-bagehorn postete ein Update vor 5 Tagen, 5 Stunden
Passend zu den kommenden Osterferien: Ein Backtipp für die ganze Familie: https://diabetes-anker.de/eltern-und-kind/wenn-diabetes-mit-im-osternest-liegt-gemeinsames-backen-mit-den-kindern/
Wenn Diabetes mit im Osternest liegt: gemeinsames Backen mit den Kindern – Diabetes-Anker
Ostern steht vor der Tür und im Gepäck sind viele süße Versuchungen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie zu starke Blutzucker-Anstiege bei Diabetes durch süßes Gebäck vermieden werden können. Selbst zu backen – erst recht gemeinsam mit den … Read more
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othenbuehler postete ein Update vor 5 Tagen, 21 Stunden
Viele Menschen mit Typ-1-Diabetes berichten, dass sich ihr Insulinbedarf im Verlauf des Menstruationszyklus verändert – oft deutlich spürbar, aber bisher kaum systematisch erfasst.
Genau hier setzt die TIMES-Studie an. Wir möchten besser verstehen, wie sich der Zyklus auf Glukosewerte und Insulinbedarf auswirkt – und wie Betroffene damit im Alltag umgehen.
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Dauer: 6 Monate, bequem alles von zu Hause aus
Erfassung von Insulin-, Zyklus- und Aktivitätsdaten
Als Dankeschön: Clue-Abo (1 Jahr), Garmin-Uhr (zum Behalten) + Aufwandsentschädigung (siehe Flyer)Mit eurer Teilnahme helft ihr, Diabetes-Technologien zukünftig besser an zyklusbedingte Veränderungen anzupassen 💙
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