- Ernährung
Kulinarische Frühlingsgefühle
4 Minuten
Der Frühling hält Einzug – auch in der Küche! Lassen Sie sich von saisonalem Gemüse und Obst zu neuen Gerichten inspirieren. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie lecker und gesund kochen. Außerdem finden Sie Praktisches zu Spargel und Rhabarber.
Haben Sie auch den Eindruck, dass der Winter in diesem Jahr besonders lange dauerte? Das hängt wohl mit dem coronabedingten Lockdown zusammen. Auch wenn das Leben nach wie vor am besten mit den bekannten Regeln zu Masken, Handhygiene und Abstand funktioniert, können Sie täglich nach draußen gehen, um eine Prise frische Luft zu tanken.
Außerdem kann sich Ihr Blutzucker über ein Plus an Bewegung freuen. Das macht gute Laune und tut der Seele gut – genau wie leckeres Essen, das nicht schwer im Magen liegt, sondern angenehm satt macht und Ihren Körper mit Vitaminen, Mineralien, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen versorgt.
Gehen Sie in die Sonne
Nutzen Sie das Frühlingswetter, um Ihre Vitamin-D-Speicher aufzufüllen. Damit das fettlösliche Vitamin gebildet werden kann, braucht es UV-Licht. Lediglich 20 Prozent des täglichen Bedarfs an Vitamin D können gedeckt werden über Nahrungsmittel wie Hering, Lachs und Makrele, Leber, Eigelb, Speisepilze und mit Vitamin D angereicherte Margarine. Deshalb empfiehlt es sich, täglich ein paar Minuten ohne Sonnenschutz auf der Haut geschützt vor dem direkten Sonnenlicht im Schatten zu verweilen.
Empfohlene Sonnenverweildauer pro Tag zur körpereigenen Vitamin-D-Bildung
heller Hauttyp
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dunkler Hauttyp:
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Was hat gerade Saison?
Die Saison für Spargel ist den meisten bekannt. Auch die Zeit von frischem Rhabarber und Bärlauch ist limitiert. Die Hochzeit von Bärlauch ist jetzt und endet im Mai. Deshalb ist es das Kraut des Frühlings – geschmacklich sehr ähnlich wie Knoblauch, allerdings ohne den Körpergeruch zu beeinflussen. Dabei ist es reich an sekundären Pflanzenstoffen, ätherischen Ölen, Magnesium, Eisen, Kalium und Vitamin C. Sogar gegen unliebsame Blähungen wirkt es. Probieren Sie mal einen Dip oder selbst gemachtes Pesto mit Bärlauch. Ein absolutes Geschmackshighlight, versprochen!
Bitter ist gesund
Obst, welches besonders sauer oder bitter ist, ist nicht automatisch günstig bei Diabetes – von wegen sauer und bitter sind das Gegenteil von süß und deshalb ideal zum Senken der Blutzuckerwerte: So enthalten z. B. Grapefruit oder saure Äpfel trotzdem Fruchtzucker, der Auswirkungen auf den Blutzucker hat. Ganz gleich, ob süß oder sauer, alle Obstsorten sind für Menschen mit Typ-1- oder Typ-2-Diabetes geeignet. Es kommt lediglich auf die jeweilige Menge an blutzuckerwirksamen Kohlenhydraten an. Einfluss nimmt auch, ob das Obst pur oder kombiniert mit eiweiß- oder fetthaltigen Lebensmitteln gegessen wird.
Jetzt gibt es die ersten Brombeeren und Erdbeeren. Gönnen Sie sich öfter eine Portion davon, denn Beerenobst ist sehr reich an Vitamin C, sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffen. Und dazu ist der Kohlenhydratgehalt in einer vergleichbaren Menge niedriger als z. B. bei Birnen, Bananen oder Ananas.
Bitterstoffe gegen Heißhunger
Im Hinblick auf Gemüse mit einer gewissen Bitternote haben jetzt Chicorée, Radicchio und Rucola Saison. Bitterstoffe gehören zur Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe. Sie bescheren dem Körper zahlreiche positive Begleiterscheinungen: So können sie einer trägen Verdauung auf die Sprünge helfen. Die Funktionen von Leber und Galle werden positiv beeinflusst. Gegen einen Blähbauch und Blähungen können sie wohltuende Dienste leisten. Selbst als Darmkrebs-Prophylaxe sind sie aktuell in der Diskussion.
Auch wenn Sie ein paar Kilo verlieren möchten, können Bitterstoffe helfen. Dank ihres intensiven Eigengeschmacks helfen sie, den Heißhunger auf Süßes zu mindern. Deshalb verarbeiten Sie den bitteren Strunk von Chicorée oder Radicchio einfach mit.
Nur Vorteile: Machen Sie sich einen kulinarischen Frühlingsplan!
Mahlzeiten im Voraus zu planen, bringt Ihnen nur Vorteile: Sie können gezielt einkaufen und verbrauchen alles, was auf Ihrem Einkaufszettel steht. Außerdem hilft es gegen Impulskäufe: Denn einfach drauflos zu kaufen, führt häufig dazu, dass vieles im Lauf der Woche doch nicht gegessen wird und im Abfall landet – viel zu schade für gute Lebensmittel. Oder es verleitet, mehr zu essen, als ursprünglich geplant war.
Überlegen Sie z. B. einen Tag, bevor Sie Ihren Wocheneinkauf tätigen, was es in den nächsten fünf bis sieben Tagen zu den Hauptmahlzeiten zu essen geben soll. Inspiration bekommen Sie in jeder Ausgabe des Diabetes-Journals. Schreiben Sie Ihre Gerichte auf einen Zettel oder eine Tafel und orientieren sich im Lauf der Woche daran. Das bietet die Möglichkeit, Mahlzeiten vorzukochen für Tage, an denen wenig Zeit ist. Außerdem bringt es mehr Abwechslung auf Ihren Speisezettel – und das wiederum tut der Seele und Ihrer Gesundheit gut.
Frühlingsgemüse Rhabarber
Nun ist die beste Zeit für die sauer-saftigen Stängel. Wie bei Spargel endet seine Saison am 24. Juni. Mit unseren Tipps machen Sie das Beste aus diesem Saisongemüse.
Steckbrief
- Rhabarber ist kein Obst, sondern Gemüse
- seine Ökobilanz ist prima: zwei Drittel kommen aus regionalem Anbau
- feuchte Schnittstellen sind ein Garant für Frische
- in ein feuchtes Tuch gewickelt hält er sich 2 bis 3 Tage im Kühlschrank
- geputzte und geschnittene Stangen lassen sich sehr gut einfrieren
- roter und grüner Rhabarber sind nur gedünstet oder gekocht genießbar
- vor der Verarbeitung müssen die Blätter entfernt und das obere und untere Ende dünn abgeschnitten werden
- roter Rhabarber muss lediglich gewaschen und nicht geschält werden
- die Schale von grünem Rhabarber muss man mit einem Messer abziehen
Visitenkarte der Inhaltsstoffe
- Rhabarber ist eine kalorienarme Leckerei: 100 g enthalten nur 13 kcal
- 100 g decken Ihren täglichen Ballaststoffbedarf zu 8 %
- Rhabarber liefert keine blutzuckerwirksamen Kohlenhydrate
- die unverarbeiteten Stangen sind fettfrei
- Rhabarber enthält Vitamin A, E, K
- Mineralien wie Kalium, Kalzium und Chrom stecken in den Stangen
- Rhabarber ist sehr reich an Oxalsäure
- rote Stangen enthalten weniger Oxalsäure als grüne
- wenn Sie Harnsteine oder eine Nierenerkrankung haben, sollten Sie Rhabarber nicht essen
- Oxalsäure lässt sich durch Schälen, Blanchieren und Kochen reduzieren
- in Kombination mit Milchprodukten oder Parmesan verbindet sich Oxalsäure mit Kalzium und wird über den Darm nicht mehr aufgenommen
Die Speisekarte mit Rhabarber
- Vanille, Zimt, Ingwer, Pfeffer, Senfkörner harmonieren mit ihm
- lecker als Bestandteil von Muffins, Crumble und Kuchen
- erfrischend als selbst gekochtes Kompott, z. B. mit Quark oder Joghurt
- süß als Dessert, z. B. mit Eischnee-Haube
- zum Süßen bietet sich flüssiger Süßstoff oder Erythrit an
- raffiniert auch pikant, z. B. als Risotto, siehe unser Rezept im Kasten unten
In diesem Sinne: Machen Sie den Frühling zu Ihrem ganz persönlichen, gesunden und leckeren Frühling.
Autorin:
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Erschienen in: Diabetes-Journal, 2021; 70 (4) Seite 76-78
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marina26 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Für alle Höhen und Tiefen vor 11 Stunden, 33 Minuten
Huhu, ich bin Marina und 23 Jahre alt, studiere in Marburg, habe schon etwas länger Typ 1 Diabetes und würde mich total über persönlichen Austausch mit anderen jungen Menschen/Studis… freuen, vielleicht auch mal ein Treffen organisieren oder so 🙂 Schreibt mir gerne, wenn ihr auch Lust habt!
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wolfgang65 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 1 Tag, 7 Stunden
Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!
Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.
Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.
LG Wolfgang
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laila postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 2 Tagen, 2 Stunden
Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!
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suzana antwortete vor 2 Tagen
Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter! -
laila antwortete vor 1 Tag, 21 Stunden
@suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊
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wolfgang65 antwortete vor 1 Tag, 7 Stunden
Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.
Gruss Wolfgang
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michatype3 antwortete vor 1 Tag, 7 Stunden
Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.
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