Mythen, Märchen und Legenden – Diabetes und Aufklärung

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Mythen, Märchen und Legenden – Diabetes und Aufklärung

“Hast du als Kind zu viele Süßigkeiten gegessen?” “Darfst du das denn überhaupt essen?” “Du bist doch aber gar nicht dick!” Solche Sätze fallen immer wieder, wenn der Gegenüber vom Diabetes erfährt. Noch immer gibt es viele Vorurteile über Diabetes, und diese machen das Leben der Betroffenen oft nicht einfacher. Denn sich immer wieder erklären zu müssen, wird mit der Zeit mühsam.

Aufklärungsarbeit leisten

Egal, ob es um die Diabetesheilung durch Zimt, den Verzicht auf Süßigkeiten, mehr Bewegung oder die Oma eines Bekannten, die auch Diabetes hat, geht: Aufklärung ist wichtig. Und dazu können Menschen, die selbst Diabetes haben, eine Menge beitragen. Wir möchten diesen Monat genau das tun: aufklären, Fragen beantworten, Dinge richtig stellen und natürlich auch mit euch diskutieren.

 

Unsere Hosts im April:

Heike Wolf

Heike ist unser Quoten-Ösi – natürlich nur nett gemeint 😉 – und kommt aus Innsbruck. Als Typ-1-Diabetikerin, Mama mit Kind und Diabetes-Warnhund ist sie ein Tausendsassa mit reichlich Erfahrung und damit eine große Bereicherung für die #BSLounge. Heike (37) ist seit 25 Jahren Diabetikerin. Sie kämpft häufig mit nächtlichen Unterzuckerungen. Durch die Insulinpumpe hat sich die Situation zwar verbessert, aber in stressigen Zeiten kommen immer noch unbemerkte Hypoglykämien vor.

 

Melissa Hanisch

Melissa, besser bekannt als „Zuckerkatze“, lässt sich weder von Diabetes noch von Epilepsie oder Hörschwäche das Leben schwer machen. Die Wahl-Münchnerin zieht immer ihr Ding durch. Melissa bloggt auf www.lebenmitmehr.de

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  • thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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