“Gesünder unter 7”: erste Termine für 2016 stehen fest

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© sanofi aventis
“Gesünder unter 7”: erste Termine für 2016 stehen fest

Die ersten beiden Termine für die Aufklärungsaktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ in diesem Jahr stehen fest: Anfang April in Schwerin und Mitte Juli in Schweinfurt.

Die bundesweite Aufklärungsaktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“, die im Jahr 2005 von Sanofi initiiert wurde, geht in diesem Jahr weiter. Die Ziele der Diabetes-Aktion sind unverändert: Aufklärung rund um die Volkskrankheit und Optimierung der Versorgung bereits erkrankter Patienten.

Die Auswertung der Daten aus dem Jahr 2015 bestätigt den dringenden Handlungsbedarf, um Prävention, Früherkennung und Therapie-Optimierung weiter zu unterstützen. Die nächsten Aktionstage finden am 7. und 8. April 2016 in Schwerin sowie am 14. und 15. Juli 2016 in Schweinfurt statt.

Über die Hälfte der Teilnehmer mit erhöhtem Diabetes-Risiko

Im Jahr 2015 nahmen insgesamt 1.501 Teilnehmer der Aufklärungsaktion am Risikocheck teil. Als Grundlage diente der Diabetes-Risikocheckbogen FINDRISK. Darüber hinaus wurden Blutzucker, Blutdruck, Taillenumfang und bei Menschen mit bekanntem Diabetes der Langzeitblutzucker (HbA1c) gemessen.

Von den 1.501 Teilnehmern des Risikochecks gaben 76 Prozent (n = 1.148) an bisher nicht an Diabetes erkrankt zu sein. Die Auswertung ihrer Risikocheckbogen* ergab, dass 52 Prozent (n = 594) ein erhöhtes Risiko haben, in den nächsten zehn Jahren an Diabetes-Typ-2 zu erkranken.

Teilnehmer mit Typ-2-Diabetes: 53 Prozent “über 7”

Bei 22 Prozent (n = 335) der Teilnehmer am Diabetes-Risikocheck war bereits ein Typ-2-Diabetes diagnostiziert. 226 dieser Teilnehmer ließen ihren Langzeitblutzuckerwert überprüfen. Der Langzeitblutzuckerwert HbA1c ist eine wichtige Kenngröße im Diabetes-Management und Namensgeber der Aktion „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“. Der Wert sollte „unter sieben“ Prozent liegen, um Folgeerkrankungen vorzubeugen.

Wird dies durch eine Lebensstiländerung mit mehr Bewegung und gesunder Ernährung sowie Tabletten nicht erreicht, bietet eine Insulintherapie die Chance, den Blutzucker-Zielwert zu erreichen. Die Messungen ergaben, dass 53 Prozent (n = 120) einen HbA1c-Wert von über 7 Prozent hatten. Damit erreicht über die Hälfte der Teilnehmer ihr Therapieziel nicht, wodurch das Risiko für schwere Folgeerkrankungen steigt.

Zusammen nachhaltig aufklären

„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7“ steht für bundesweite, nachhaltige Aufklärung über die Volkskrankheit Diabetes. Die Diabetes-Aktion blickt auf ein Jahrzehnt Aufklärung zurück: Über eine halbe Million Besucher an 46 Standorten und über 30.000 ausgewertete Risikochecks liefern fundierte Daten.

Die ausgewerteten Risikochecks und die Erfahrungen vor Ort zeigen, dass weiter informiert werden muss: Viele Menschen werden von ihrem Diabetes-Risiko überrascht und nur etwa die Hälfte der Menschen mit Diabetes erreichen eine zufriedenstellende Blutzuckereinstellung. Die von Sanofi initiierte Aktion kooperiert seit 2005 mit Fachgesellschaften, Patientenorganisationen, Krankenkassen und Medien.

Weitere Informationen finden Sie unter www.gesuender-unter-7.de.


Quelle: Pressemitteilung von Sanofi

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  • thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 4 Wochen

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße