73 Jahre gutes Selbstmanagement

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73 Jahre gutes Selbstmanagement

Winfried Yblagger hat seit über 70 Jahren Typ-1-Diabetes. Für sein jahrzehntelanges gutes Selbstmanagement ist er nun in Leipzig mit der Mehnert-Medaille ausgezeichnet worden.

Im Rahmen der zentralen Patientenveranstaltung in Deutschland zum Weltdiabetestag am 23. November in Leipzig wurde auch die Mehnert-Medaille 2014 verliehen. In diesem Jahr erhielt die Auszeichnung Winfried Yblagger (79), der seit 73 Jahren Typ-1-Diabetes hat.

Überreicht wurde die Medaille durch Dr. med. Jens Kröger, Vorstand Prävention und Versorgung bei diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, der den Preisträger in der Laudatio mit den Worten würdigte: „Zwar war die Furcht, dass die Krankheit sein Leben schwer beinträchtigen könnte, immer da. Doch Winfried Yblagger blieb von Folgeerkrankungen weitgehend verschont und wenn ihn heute der Rücken schmerzt, dann ist das ein untrügliches Zeichen, dass er trotz Diabetes ein langes Leben geführt hat.“

Ehrung für jahrzehntelanges gutes Selbstmanagement

Jedes Jahr wird auf dem Weltdiabetestag ein Mensch ausgezeichnet, der mehr als 50 Jahren Diabetes hat. Der Initiator des Preises, die Gesamtorgansiation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, die die „Mehnert-Medaille“ ins Leben gerufen hat, möchte damit Menschen ehren, die es geschafft haben, über Jahrzehnte ein gutes Selbstmanagement zu betreiben.

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Prof. Dr. Hellmut Mehnert – der Namensgeber der Auszeichnung

Die Medaille ist benannt nach dem „Diabetes-Papst“ Prof. Dr. Hellmut Mehnert, der in der Öffentlichkeit wie kein Zweiter dafür steht, Betroffene zu motivieren, sich aktiv mit der Erkrankung auseinanderzusetzen und das Leben trotz aller Schwierigkeiten in allen Facetten zu genießen. Herr Prof. Mehnert ist Facharzt für innere Medizin und Diabetologe.

Neben seiner Tätigkeit als Chefarzt am Krankenhaus München-Schwabing hatte er national und international viele wichtige Positionen inne, vom ständigen Vertreter der Bundesrepublik Deutschland im Diabetes-Experten-Komitee der Weltgesundheitsorganisation (WHO) über die Präsidentschaft der Deutschen Diabetes-Gesellschaft. Doch vor allem war und ist Herr Prof. Mehnert für Tausende Diabetiker Ansprechpartner, Motivator und Vertrauensperson.


von diabetesDE | gh
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  • Hallo,

    hat irgendwer der den Libre3 benutzt auch so massive Probleme ?
    Mein Kind hat ständig Ärger mit seinen Sensoren,selten wo mal einer durchhält. Entweder dauernd Sensorfehler oder ein neuer Sensor sitzt und nach kurzer Zeit kommt bitte neuen Sensor starten.
    Das kann ja nicht sein,ich hab selten mal einen Sensorfehler.
    Als ich das letzte mal bei denen angerufen hatte ,meinte dieser “sehr freundliche” Mitarbeiter nur es kann nicht sein das die so viele Fehler haben,es gab keinen Ersatz.
    Müßen wir jetzt ernsthaft selber Sensoren bezahlen?
    Weil bis der Nachschub kommt dauert es noch 🙁

    LG Sandra

  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • 123novesia postete ein Update vor 2 Wochen

    Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena