- Leben mit Diabetes
Der erste Podcast von diabetesDE ist online
2 Minuten

Die Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe hat seit dieser Woche auch einen Podcast in seinem Informationsangebot. In der ersten Folge berichtet Bloggerin Lisa Schütte im Gespräch über ihre Aufklärungsarbeit zum Thema Diabetes und Esstörungen sowie über Diabetes in der Partnerschaft.
Ob Soziale Medien oder Experten-Chat, Erklärvideo oder “Carpool Karaoke” im Deutschen Wahlkampf: Die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe nutzt eine Vielzahl von modernen Kanälen für ihre Aufklärungsarbeit über die chronische Erkrankung Diabetes mellitus. Neu hinzu kommt in diesem Jahr der Podcast “Blutzucker”, dessen erste Staffel fünf Folgen umfasst.
Podcast „Blutzucker“: Neue Beiträge im Wochenrhythmus
Im Fokus der Beiträge, die ab 17. Januar 2018 im Wochenrhythmus veröffentlich werden, stehen Interviews mit Betroffenen, ergänzt um aktuelle Informationen sowie Tipps und Tricks rund um die chronische Krankheit. Der Blutzucker-Podcast kann über die Website www.diabetesde.org/podcast abgerufen werden sowie über Portale wie iTunes oder Soundcloud.
Knapp sieben Millionen Menschen in Deutschland sind an Diabetes erkrankt, Tendenz steigend. Die Betroffenen sind verunsichert und haben nach der Diagnose riesigen Informationsbedarf. Der “Blutzucker”-Podcast soll neben der Informationsvermittlung vor allem eines rüberbringen: Das Leben mit Diabetes kann unkompliziert, bunt und lustig sein! Im Mittelpunkt jeder Podcast-Episode stehen Interviews mit Menschen mit Diabetes, Typ 1 und Typ 2, Kinder, junge und alte Menschen.
BSL-Autorin Lisa Schütte ist Protagonistin der ersten Episode
Den Auftakt macht Lisa Schütte, Bloggerin (www.lisabetes.de, www.blood-sugar-lounge.de) und Typ-1-Diabetikerin, die von ihren Erfahrungen mit der Diabulimie erzählt, einer Essstörung, die in Verbindung mit Typ-1-Diabetes auftritt. Jede Geschichte wird ergänzt durch einen News-Teil, der über Neuerungen berichtet und Tipps gibt, die das Leben mit Diabetes ein bisschen leichter machen.
Podcasterin Doris Hammerschmidt ist Journalistin und “Typ-F-Diabetikerin”: Ihr Mann, Frank Busch, ist seit vielen Jahren Typ 1er. Sie weiß um die Höhen und Tiefen von Blutzuckerwerten, spielt mit ihm “Insulin-Bingo” vor dem Essen und kann selbst viele Geschichten rund um den Diabetes erzählen. Das gemeinsame Lebensmotto der beiden: “Diabetes darf man nicht vernachlässigen, aber er darf nicht unser Leben bestimmen!”
Hintergrundinformationen und weiterführende Links auf der Microsite
Für Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, ist der neue Podcast ein Gewinn: “Mit Podcasts, also einer kostenlosen Audio-Serie, erreichen wir neue Zielgruppen wie Berufspendler, die Neues zum Thema Diabetes erfahren wollen, denen aber die Zeit für längere Lektüre fehlt. Konsequent verfolgen wir damit unsere bisherige Ausrichtung, dass diabetesDE neben klassischer Pressearbeit auch moderne Medien nutzt, um die Menschen in Deutschland über Diabetes, seine Therapie und seine Folgen zu informieren.”
Auf der zugehörigen Microsite www.diabetesde.org/podcast finden sich neben allen bereits veröffentlichten Podcasts auch Hintergrundinformationen und weiterführende Links zu den angesprochenen Themen.
mit Materialien von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe
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thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 4 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?- ole-t1 antwortete vor 3 Wochen, 3 Tagen
Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße
lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche
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Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
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