„Diabetes hat mich nur stärker gemacht“

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„Diabetes hat mich nur stärker gemacht“

Am 14. November ist Weltdiabetestag: Es ist der Geburtstag des Insulin-Entdeckers F. G. Banting (1891 – 1941). Weltweit wird der Tag genutzt, um das Augenmerk auf den Diabetes zu richten, zu informieren, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren. Wir haben zu diesem Anlass Statements eingeholt von Betroffenen, Verbandsfunktionären und Politikern.

»Das Beste am Diabetes ist, er zeigt mir meine Belastungsgrenzen früher als dem Stoffwechselgesunden, und ich kann dadurch schneller die Notbremse ziehen.«
Matthias Steiner; Olympiasieger, Entertainer,Typ-1-Diabetiker
»Diabetes sollte niemals dein Leben so einnehmen, dass sich alles nur noch um BZ-Werte dreht.«
Shirin Valentine; Moderatorin, Journalistin und Musikerin, Typ-1-Diabetikerin
»Der Diabetes darf nicht von anderen Themen von der politischen Agenda verdrängt werden – auch nach der Bundestagswahl müssen wir weiter kämpfen für eine wirksame Prävention und Früherkennung, die bestmögliche Versorgung und die Stärkung der Selbsthilfe.«
Dr. med. Jens Kröger; Vorstandsvorsitzender Deutsche Diabetes- Hilfe (diabetesDE)
»Zum Glück ist Dia­betes heute gut behandelbar. Wenn nicht, hätte er mich zerstört, aber so hat er mich nur stärker gemacht.«
Bastian Niemeier (16); Schüler, Blogger, Typ-1-Diabetiker
»Trotz der anhaltenden Blockadehaltung der SPD müssen wir jetzt eine Nationale Diabetesstrategie auf den Weg bringen, um den auf uns zurollenden Diabetes-Tsunami zu stoppen.«
Dietrich Monstadt, MdB; CDU-Politiker, u. a. Mitglied im Gesundheitsausschuss; Typ-2-Diabetiker
»Diabetes sollte niemals unterschätzt werden, weder als Krankheit noch politisch.«
Nicole Mattig-Fabian; Geschäftsführerin diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe
»Man muss sich für Diabetes nicht schämen, durch Aufklärung und Interesse für die Krankheit kann man das Risiko lindern!«
Udo Walz; Star-Friseur mit Typ-2-Diabetes
»Diabetes bestimmt mein Leben seit dem zehnten Lebensjahr – trotzdem bin ich ein glücklicher Mensch und engagiere mich gerne für Menschen mit Diabetes, damit auch diese glücklich sein können.«
Elke Brückel; stellv. Vorsitzende Deutsche Diabetes Föderation, Typ-1-Diabetikerin
»Diabetes ist für mich ein steter Begleiter in allen Lebenslagen, er macht Mut und gibt Zuversicht bei guter Einstellung, holt einen aber auch immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Durch die neuen Mess- und Pumpensysteme kommt man als Betroffener aber immer häufiger zum „Fliegen“.«
Dr. med. Carsten Fischer, Hockey-Olympiasieger, Orthopäde, Typ-1-Diabetiker
»Das Verrückte am Diabetes ist, dass er oft macht, was er will, man aber mit viel Wissen und geeigneten Medikamenten und Hilfsmitteln gut damit leben kann.«
Dr. med. Katrin Kraatz; Redakteurin mit Typ-1-Diabetes
»Diabetes ist eine gesundheitspolitische Herausforderung ersten Ranges, der wir gemeinsam mit verbesserter Information, Vorbeugung und Behandlung die Stirn bieten müssen.«
Hermann Gröhe (CDU); Bundesgesundheitsminister


Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2017; 66 (11) Seite 8-9

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  • uho1 postete ein Update vor 6 Tagen, 14 Stunden

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • 123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

    Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂