- Leben mit Diabetes
Metal-Band covert berühmte Zucker-Songs
4 Minuten
Zuckersüße Pop-Texte treffen auf düstere Töne: Das Musikprojekt THE DARK SIDE OF SUGAR macht auf die Gefahren versteckten Zuckers in Lebensmitteln aufmerksam. Das erste Musikvideo mit einem Cover des Hits “Suga Suga” ist am Weltdiabetestag erschienen; alle Erlöse werden zur Bekämpfung von Diabetes gespendet.
Mit der Veröffentlichung ihres ersten Musikvideos am Weltdiabetestag warnen die Metal-Band Risen from Shadows und ihre Mitinitiatoren auf ungewöhnliche Art und Weise vor den Gefahren versteckten Zuckers. Das Cover des Hits “Suga Suga” von Frankie J, mit der auch schon Robin Schulz in seiner Version „Sugar“ einen Dancefloor-Chart-Hit landete, ist Startschuss des Projekts THE DARK SIDE OF SUGAR.
Dieses ist Mahnung und Weckruf zugleich. Denn in vielen Lebensmitteln, von denen man es nicht erwarten würde, steckt übermäßig viel Zucker. Ziel der Aktion ist es, Tricks der Lebensmittelindustrie aufzuzeigen und bei Verbrauchern:innen ein größeres Bewusstsein für Zucker zu schaffen.
© Marco Justus Schöler
“Ist das zu extrem?”
Dafür verpasst die Band zuckersüßen Pop-Songs ein Metal-Make-over. „Ist das zu extrem?“, fragt Marcel Neumann, Gründer von Risen from Shadows. „Nein. Ist es nicht. Denn Zucker hat eine absolut gefährliche, dunkle Seite. Schlechte Ernährung ist mitverantwortlich für schwere und potenziell tödliche Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes. Das wollen wir mit unserer Aktion klar machen.“
Das Musikvideo verdeutlicht diese Gefahren auf erschreckende Art und Weise. Denn es zeigt nicht nur die Metal-typischen Pentagramme, Schlangen und Totenköpfe. Es verwandelt auch zuckerreiche Lebensmittel in gruselige Artefakte. Seine Premiere feierte das Video am Weltdiabetestag auf YouTube. Zeitgleich erscheint die Single bei Spotify, Amazon Music und Apple Music. Die Erlöse kommen der vom Projekt unabhängigen Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe e.V. zugute.
Die Veröffentlichung des gesamten Albums ist für Ende 2020 geplant. Hauptplattform des Projektes ist die Website darksideofsugar.com, auf der die Initiatoren aufdecken, in welchen Lebensmitteln die Industrie Zucker versteckt und wie man ihn identifiziert.
Das Projekt ist außerdem auf Instagram @risenfromshadowsband, Facebook @risenfromshadows und Tik Tok @risen_from_shadows zu finden.
© Marco Justus Schöler
Hinter der Aktion stehen neben der Band Risen from Shadows und Mokoh Music Berlin auch Simon&Paul sowie die Agenturen Serviceplan Berlin und Mediaplus – mit der Unterstützung der britischen Non-Profit-Organisation Action on Sugar. Sie alle verbindet das Ziel, auf versteckte Zucker in Lebensmitteln aufmerksam zu machen.
„Wir fordern mehr Transparenz in der Lebensmittelbranche, zum Beispiel durch eine eindeutige Kennzeichnung der Inhaltsstoffe, damit jede:r Verbraucher:in ihre/seine Kaufentscheidung bewusst treffen kann“, so Holly Gabriel, Ernährungswissenschaftlerin bei Action on Sugar. Mit ihrer Aufklärungsarbeit hat Action on Sugar in Großbritannien bereits weitreichende Zuckerreformen erwirkt. Diese erwarten sich die sich die Initiatoren von THE DARK SIDE OF SUGAR auch für Deutschland.
Die Initiatoren von THE DARK SIDE OF SUGAR
Bei Risen from Shadows treffen harte Gitarren auf eine Schwäche für Cover-Versionen. Die von Marcel Neumann und Stephan Moritz gegründete Band vereint Größen der Deutschen Metal-Szene für ein einzigartiges Projekt: Zuckersüße Pop-Klassiker in unheimliche Metal-Songs zu verwandeln. Doch THE DARK SIDE OF SUGAR ist nicht nur eine Sammlung von finster-klingenden Remakes; es ist Musik mit einer Mission. Die Botschaft: Während immer mehr Menschen an gefährlichen Erkrankungen wie Diabetes Typ 2 leiden, versteckt die Lebensmittelindustrie Zucker in unserem Essen.
Die Band hat während des gesamten Lockdowns 2020, in Studios in Berlin und Dortmund, an ihrem Debut gefeilt. Das Ergebnis ist eine Sammlung von Hits, wie wir sie alle kennen – und noch nie gehört haben.
Action on Sugar ist eine britische Gruppe von Spezialisten, die sich mit Zucker und seinen Auswirkungen auf die Gesundheit beschäftigen. Sie arbeiten erfolgreich daran, einen Konsens mit der Lebensmittelindustrie und der Regierung zu den schädlichen Folgen einer zuckerreichen Ernährung zu schaffen und eine Reduktion der Zuckermenge in Speisen und Getränken zu erwirken.
Action on Sugar verzeichnete in Großbritannien bereits große Erfolge darin, mehr Bewusstsein für den Einfluss von übermäßigem Zuckerkonsum auf die Gesundheit zu schaffen. Ihre international publizierten Studien zum Zuckergehalt bestimmter Produkte veranlassten Hersteller und Einzelhändler, ihre Produktrezepturen anzupassen.
© Marco Justus Schöler
Allein in Deutschland leiden bereits über acht Millionen Menschen unter der sogenannten Zuckerkrankheit [3]. Die Lebensmittelindustrie indes lässt Verbraucher:innen durch irreführende und intransparente Produktkennzeichnungen im Unklaren, wenn es um versteckten Zucker in Lebensmitteln geht.
Links
Quelle: Serviceplan
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marina26 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Für alle Höhen und Tiefen vor 1 Tag, 2 Stunden
Huhu, ich bin Marina und 23 Jahre alt, studiere in Marburg, habe schon etwas länger Typ 1 Diabetes und würde mich total über persönlichen Austausch mit anderen jungen Menschen/Studis… freuen, vielleicht auch mal ein Treffen organisieren oder so 🙂 Schreibt mir gerne, wenn ihr auch Lust habt!
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wolfgang65 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 1 Tag, 21 Stunden
Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!
Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.
Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.
LG Wolfgang
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laila postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 2 Tagen, 16 Stunden
Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!
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suzana antwortete vor 2 Tagen, 14 Stunden
Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter! -
laila antwortete vor 2 Tagen, 12 Stunden
@suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊
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wolfgang65 antwortete vor 1 Tag, 22 Stunden
Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.
Gruss Wolfgang
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michatype3 antwortete vor 1 Tag, 21 Stunden
Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.
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