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Hin und zurück – bis ans Ende der Dia-Welt: #25 | Grill & (Blood-Sugar-)Chill
4 Minuten

Grillen mit Diabetes muss kein Blutzucker-Abenteuer sein. Caro zeigt, wie man mit der richtigen Lebensmittelauswahl und einer cleveren Reihenfolge beim Essen Blutzuckerspitzen beim Grillabend vermeiden kann.
Ich habe ein kleines Rätsel für Dich. Gesucht ist eine Aktivität mit folgenden Eigenschaften:
- Wir lieben es.
- Vor allem in Gesellschaft.
- Wir tun es ab milden Temperaturen.
- Meist am Abend.
- Es ist super vielfältig.
- Und es wird immer ordentlich aufgetischt – mit verschiedenen Salaten, Dips und jeder Menge Proteine.
Na, weißt Du, welche Aktivität gemeint ist? Ja richtig – GRILLEN!

Wir Deutschen lieben und leben unsere Grill-Kultur. Sobald die 20° Grad-Marke (… okay, bei manchen auch ab dem Gefrierpunkt) geknackt wird, werden die Überzieh-Hauben im Keller verstaut, die Grillzange aus der Schublade gekramt und das Herzstück der Aktivität auf Hochglanz poliert. Natürlich macht grillen alleine nur halb so viel Spaß, weshalb direkt die Familie und/oder Freunde, Nachbarn, etc. eingeladen werden. Gemeinsam wird gelacht, geschmaust und das ein oder andere Dip-Rezept ausgetauscht. Und wie es gerne bei sozialen Ess-Events so ist, isst man gerne auch mal über den Hunger hinaus. Denn eins ist ja klar: Bei der großen Auswahl an (mitgebrachten) Leckereien muss man schließlich alles probieren, oder?
So schön, unterhaltsam und lecker Grillabende fürs Gemüt auch sind, so sehr können diese auch Blutzucker-Spitzen hervorrufen. Denn leider findet man auf den Tischen nicht selten allerlei Kohlenhydrat-, Fett- oder auch Zuckerfallen in Form von Salaten, Dips, Brot und Fertiggrillfleisch. Doch deswegen eine Grilleinladung ausschlagen? Das muss nicht sein! Gerne möchte ich Dir meine Tipps und Tricks an die Hand geben, wie Du Deinen Grillabend Diabetes-konformer gestalten kannst – ohne einen Blutzucker-Höhenflug!

Wie eingangs erwähnt, ist grillen total vielfältig. Und zu jedem herkömmlichen Salat, Dip oder Fleisch gibt es eine gesunde Alternative, die weniger Einfluss auf Deine Blutzucker-Werte hat. So kannst Du beispielsweise das Schweinesteak gegen ein selbst mariniertes Hähnchen- oder Rinderfilet tauschen. Oder generell eine Bratwurst gegen eine Rindswurst. Oder wie wäre es mit einem leckeren Grillkäse? Vielleicht auch am Spieß mit Paprika und Zucchini? Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt! Und natürlich ist Grillen nicht nur was für Fleischesser, auch Vegetarierinnen und Vegetarier oder Veganerinnen und Veganer kommen hier total auf ihre Kosten, denn mittlerweile gibt es ja wirklich viele gute tierische Produkt-Alternativen. Esse ich bspw. auch total gerne!
Falls Du Ideen für gesunde Grill-Alternativen brauchst, so findest Du im Kasten oben ein paar Beispiele.
Mehr zum Thema
➤ Marinaden, Dips und Leckereien für den Rost: Kein Sommer ohne Grillen
Jetzt, wo wir geklärt haben, was man als Diabetes-konforme Alternative essen könnte, um Blutzucker-Spitzen zu vermeiden, möchte ich Dir noch einen kleinen Tipp an die Hand geben, der sich nicht nur beim Grillen gut umsetzen lässt. Und zwar: Iss in einer bestimmten Reihenfolge! Und zwar: Gemüse > Eiweiß (Proteine) > Kohlenhydrate.
Du musst Dir Deinen Magen wie einen Trichter vorstellen. Das, was Du als Erstes isst, wird auch als Erstes von Deinem Magen verwertet. Sprich, isst Du als Erstes das Gemüse, dann die Proteine und am Ende die Kohlenhydrate, so ist Dein Körper erstmal mit dem Abbau der Ballaststoffe und Proteine beschäftigt. Das hat den Vorteil, dass die Blutzuckerkurve flacher ausfällt, als wenn Du alles gemischt essen würdest. Du glaubst mir nicht? Probiere es doch einfach mal aus!
Natürlich weiß ich, dass uns Menschen mit Diabetes oftmals versucht wird einzutrichtern, dass Kohlenhydrate schlecht sind und ab einer bestimmten Uhrzeit nicht mehr verzehrt werden sollten. Doch was wäre ein Grillen ohne den heißgeliebten Nudel- oder Kartoffelsalat? Auch an dieser Stelle kann ich eine kleine Entwarnung geben! Kohlenhydrate, wie Kartoffeln oder Nudeln, die abgekühlt sind, entwickeln resistente Stärke, welche die Blutzuckerkurve nach der Nahrungsaufnahme flacher ausfallen lässt.
Also: Mit der Anwendung der genannten Hacks kann beim nächsten Grillabend eigentlich nichts mehr steil gehen, oder? Falls Du noch Inspiration für einen leckeren, veganen Kartoffelsalat auf Essig-Öl-Basis brauchst, sieh Dir gerne mal mein Rezept an:

Caros Kolumne
Hin und zurück – bis ans Ende der Dia-Welt

Hallo, mein Name ist Caro! Ich wurde als 27-Jährige mit einem Typ-2-Diabetes diagnostiziert. Erfahrt in meiner Kolumne „Hin und zurück – bis ans Ende der Dia-Welt“ alles über meine außergewöhnliche Reise als junge Frau mit Diabetes. Viel Spaß beim Lesen!
von Caro
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multi postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Doppel-Diabetes vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo, hat hier noch jemand Doppeldiabetes (durch Corona verursacht oder warum auch immer)? Ich würde mich gerne austauschen.
olivers postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen
Hallo Zusammen!
Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
Liebe Grüße
Oliver- gunnar83 antwortete vor 2 Tagen, 19 Stunden
Hey Oliver, kannst mich gerne mal anschreiben. Viele Grüße
Gunnar - olivers antwortete vor 2 Tagen, 15 Stunden
@gunnar83: hallo, aktuell im Frankfurter Raum. Wir können aber gerne mal ein Treffen organisieren, zwecks Austausch.
Viele Grüße
Oliver - brandt antwortete vor 14 Stunden, 12 Minuten
Hallo Oliver, auch ich bin Typ 3c und würde mich gern mit dir ein wenig per Mail mit dir austauschen, wenn du magst. Bin vor 15 Jahren mit Kausch-Whipple auf “Verdacht” operiert worden – war aber kein Krebs, sondern “nur” eine Pankreatitis (AIP), also eine Fehldiagnose (hätte keiner OP bedurft, also kein Diabetes als Folge).
zojou96 postete ein Update vor 2 Wochen
Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂




