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Hin und zurück – bis ans Ende der Dia-Welt: #25 | Grill & (Blood-Sugar-)Chill
3 Minuten
Ich habe ein kleines Rätsel für Dich. Gesucht ist eine Aktivität mit folgenden Eigenschaften:
- Wir lieben es.
- Vor allem in Gesellschaft.
- Wir tun es ab milden Temperaturen.
- Meist am Abend.
- Es ist super vielfältig.
- Und es wird immer ordentlich aufgetischt – mit verschiedenen Salaten, Dips und jeder Menge Proteine.
Na, weißt Du, welche Aktivität gemeint ist? Ja richtig – GRILLEN!

Wir Deutschen lieben und leben unsere Grill-Kultur. Sobald die 20° Grad-Marke (… okay, bei manchen auch ab dem Gefrierpunkt) geknackt wird, werden die Überzieh-Hauben im Keller verstaut, die Grillzange aus der Schublade gekramt und das Herzstück der Aktivität auf Hochglanz poliert. Natürlich macht grillen alleine nur halb so viel Spaß, weshalb direkt die Familie und/oder Freunde, Nachbarn, etc. eingeladen werden. Gemeinsam wird gelacht, geschmaust und das ein oder andere Dip-Rezept ausgetauscht. Und wie es gerne bei sozialen Ess-Events so ist, isst man gerne auch mal über den Hunger hinaus. Denn eins ist ja klar: Bei der großen Auswahl an (mitgebrachten) Leckereien muss man schließlich alles probieren, oder?
So schön, unterhaltsam und lecker Grillabende fürs Gemüt auch sind, so sehr können diese auch Blutzucker-Spitzen hervorrufen. Denn leider findet man auf den Tischen nicht selten allerlei Kohlenhydrat-, Fett- oder auch Zuckerfallen in Form von Salaten, Dips, Brot und Fertiggrillfleisch. Doch deswegen eine Grilleinladung ausschlagen? Das muss nicht sein! Gerne möchte ich Dir meine Tipps und Tricks an die Hand geben, wie Du Deinen Grillabend Diabetes-konformer gestalten kannst – ohne einen Blutzucker-Höhenflug!

Wie eingangs erwähnt, ist grillen total vielfältig. Und zu jedem herkömmlichen Salat, Dip oder Fleisch gibt es eine gesunde Alternative, die weniger Einfluss auf Deine Blutzucker-Werte hat. So kannst Du beispielsweise das Schweinesteak gegen ein selbst mariniertes Hähnchen- oder Rinderfilet tauschen. Oder generell eine Bratwurst gegen eine Rindswurst. Oder wie wäre es mit einem leckeren Grillkäse? Vielleicht auch am Spieß mit Paprika und Zucchini? Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt! Und natürlich ist Grillen nicht nur was für Fleischesser, auch Vegetarierinnen und Vegetarier oder Veganerinnen und Veganer kommen hier total auf ihre Kosten, denn mittlerweile gibt es ja wirklich viele gute tierische Produkt-Alternativen. Esse ich bspw. auch total gerne!
Falls Du Ideen für gesunde Grill-Alternativen brauchst, so findest Du im Kasten oben ein paar Beispiele.
Mehr zum Thema
➤ Marinaden, Dips und Leckereien für den Rost: Kein Sommer ohne Grillen
Jetzt, wo wir geklärt haben, was man als Diabetes-konforme Alternative essen könnte, um Blutzucker-Spitzen zu vermeiden, möchte ich Dir noch einen kleinen Tipp an die Hand geben, der sich nicht nur beim Grillen gut umsetzen lässt. Und zwar: Iss in einer bestimmten Reihenfolge! Und zwar: Gemüse > Eiweiß (Proteine) > Kohlenhydrate.
Du musst Dir Deinen Magen wie einen Trichter vorstellen. Das, was Du als Erstes isst, wird auch als Erstes von Deinem Magen verwertet. Sprich, isst Du als Erstes das Gemüse, dann die Proteine und am Ende die Kohlenhydrate, so ist Dein Körper erstmal mit dem Abbau der Ballaststoffe und Proteine beschäftigt. Das hat den Vorteil, dass die Blutzuckerkurve flacher ausfällt, als wenn Du alles gemischt essen würdest. Du glaubst mir nicht? Probiere es doch einfach mal aus!
Natürlich weiß ich, dass uns Menschen mit Diabetes oftmals versucht wird einzutrichtern, dass Kohlenhydrate schlecht sind und ab einer bestimmten Uhrzeit nicht mehr verzehrt werden sollten. Doch was wäre ein Grillen ohne den heißgeliebten Nudel- oder Kartoffelsalat? Auch an dieser Stelle kann ich eine kleine Entwarnung geben! Kohlenhydrate, wie Kartoffeln oder Nudeln, die abgekühlt sind, entwickeln resistente Stärke, welche die Blutzuckerkurve nach der Nahrungsaufnahme flacher ausfallen lässt.
Also: Mit der Anwendung der genannten Hacks kann beim nächsten Grillabend eigentlich nichts mehr steil gehen, oder? Falls Du noch Inspiration für einen leckeren, veganen Kartoffelsalat auf Essig-Öl-Basis brauchst, sieh Dir gerne mal mein Rezept an:

Caros Kolumne
Hin und zurück – bis ans Ende der Dia-Welt

Hallo, mein Name ist Caro! Ich wurde als 27-Jährige mit einem Typ-2-Diabetes diagnostiziert. Erfahrt in meiner Kolumne „Hin und zurück – bis ans Ende der Dia-Welt“ alles über meine außergewöhnliche Reise als junge Frau mit Diabetes. Viel Spaß beim Lesen!
von Caro
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diahexe postete ein Update vor 5 Tagen, 23 Stunden
Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?
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gregor-hess antwortete vor 23 Stunden, 23 Minuten
Liebe diahexe,
Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
Viele Grüße
Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion -
diahexe antwortete vor 18 Stunden, 34 Minuten
@gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.
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ckmmueller postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
Ich habe ein Riesenproblem mit den Sensoren Guardian 4 von Medtronic. Es klappt nicht. Transmitter neu, aber auch das hilft nicht. Fast jeder Sensor braucht 2 Stunden, normale Wartezeit, dann beginnt er zu aktualisieren …. Nix passiert, außer das mein BZ unkontrolliert ansteigt. Vorletzte Woche über 400, letzte Woche hatte ich BZ 510 – ein Wert, den ich über 25 Jahre nicht mehr hatte. Ich bin sehr verzweifelt, weil es mit CGM von Medtronic nicht funktioniert. Gerade warte ich mal wieder darauf, dass der neue Sensor arbeitet. Heute habe ich mich über ChatGPT über andere Pumpen und Sensoren informiert. Tandem und Dexcom 7 soll gut sein und die Wartezeit des Sensors braucht nur 30 minuten. Kennt sich jemand damit aus? Hat ähnliche Probleme mit Medtronic wie ich? Dank für Antworten / Infos
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diahexe antwortete vor 5 Tagen, 23 Stunden
Hallo, ich habe ein ähnliches Problem gehabt. Samstags neuen Sensor gesetzt, hat nach 2 Stunden aktualisiert, lief dann ein paar Stunden, wieder aktualisiert und dann aufgefordert den Sensor zu wechseln. Bis Montag hatte ich dann 4!Sensoren verbraucht. Habe dann einen neuen Transmitter geben lassen und eine völlig neue Einstichstelle gewählt. Danach ging es. Mein neustes Problem ist, dass sich meine Pumpe und mein Smartphone dauernd entkoppelt und sich dann stundenlang nicht mehr koppeln lassen. Manchmal muss ich dann die App neu laden bis es wieder funktioniert.
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anseaticids postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen
Wenn eine Diabetesdiagnose in eine Familie kommt, steht oft erst einmal alles Kopf.
Besonders für Kinder bedeutet sie eine enorme Veränderung und für Eltern die tägliche Sorge: „Wird mein Kind in der Kita oder Schule gut begleitet? Ist es sicher? Kann es trotz Diabetes unbeschwert Kind sein?“
Genau aus diesen Fragen heraus ist Hanseatic Kids entstanden: ein Herzensprojekt, das Kindern mit Diabetes im Alltag Sicherheit gibt und Familien entlastet.
Wir möchten dafür sorgen, dass kein Kind aufgrund seines Diabetes auf Ausflüge, Spielzeiten oder Schulaktivitäten verzichten muss. Unsere Begleiterinnen und Begleiter sind speziell geschult und unterstützen
individuell: beim Blutzuckermanagement, in Notfallsituationen, im Unterricht oder auf dem Pausenhof.So können Kinder lernen, wachsen und
selbstständig werden und Eltern wissen, dass ihr Kind gut aufgehoben ist.
Unsere Mission ist einfach:✔ Kindern Sicherheit geben
✔ Familien den Alltag erleichtern
✔ Kita- und Schulteams entlasten
✔ und vor allem: jedes Kind dabei unterstützen, frei und unbeschwert aufzuwachsen, trotz Diabetes.Gerade in den ersten Wochen nach der Diagnose oder wenn Unsicherheiten bestehen, sind wir an der Seite der Familien. Gemeinsam mit Eltern, Lehrkräften und Fachpersonal schaffen wir ein Umfeld, in dem Kinder sich wohlfühlen und ohne Angst lernen können.
Dieses Projekt ist für uns mehr als Arbeit, es ist eine Herzensangelegenheit. Jedes Kind hat das Recht auf Teilhabe, Freude und Freiheit. Wir möchten dazu beitragen, dass dies Wirklichkeit wird.
Wer mehr über unsere Arbeit erfahren oder Unterstützung anfragen möchte, kann sich jederzeit melden:
📧 moin@hanseatic-kids.de
📞 040 851 59 747


