- Aus der Community
Die versteckte Seite des Diabetes
2 Minuten
Ich werde heute so weit gehen, zu sagen, dass ich dankbar für den Diabetes bin! Richtig gehört! Warum? Keep reading!
Lieber Diabetes, ich bin dankbar für…
• das Organisationstalent, das ich durch dich geworden bin. Wenn ich etwas plane, gehe ich jede mögliche Situation durch, um zu jeder Zeit vorbereitet zu sein. Ursprünglich aus dem Antrieb, nicht spontan am Unterzucker zu verenden, aber der Organisationstrieb hat sämtliche Bereiche meines Lebens übernommen und seitdem ist mein Terminplaner mein zweites Hirn.
• den Lebensstil, den ich durch dich führe. Ich ernähre mich bewusst und gesund, weil ich dich damit besser unter Kontrolle habe. Dadurch tu ich nicht nur dir, sondern auch meinen Körper, also letztendlich mir, etwas Gutes.
• meinen Körper. Tatsächlich war es mit Diabetes für mich ein harter Kampf, meinen Körper zu akzeptieren. Viel Zeit hab ich damit verbracht, zu fragen, warum ausgerechnet ich die Krankheit bekommen habe. Zum Glück wurde die Phase durch Neugierde abgelöst. Ich habe angefangen, meinen Körper kennenzulernen. Zu verstehen, warum was geschieht und mit ihm zusammen zu arbeiten. Darüber bin ich besonders glücklich!
• den Ansporn, den ich durch die Krankheit bekommen habe. Es war schon immer mein Anspruch, das Gleiche zu erreichen, wie Menschen ohne Diabetes, bzw. sogar, noch mehr zu erreichen! Du bist meine tägliche Motivation, das Beste aus mir herauszuholen!
• die Menschen, die ich kennenlernen durfte. Es hat zwar 25 Jahre gedauert, aber besser spät als nie durfte ich über Instagram so viele Typ-1-Diabetiker kennenlernen, die die gleichen Situationen wie ich erlebt haben und über die gleichen “Diabetiker-Probleme” mit mir lachen (oder weinen) können.
• die Zielstrebigkeit, die du mir mitgibst. Durch dich stell ich mir nicht die Frage, ob ich etwas schaffe, sondern wie ich an mein Ziel gelange. Du hast mir gezeigt, dass es immer einen Weg gibt, wenn man hartnäckig bleibt und an sich glaubt.
• den Kampfgeist, der mit den Jahren entfacht wurde. Wer sich nicht einschränken lassen will, muss dafür manchmal hart kämpfen. Sei es beim Arzt, der Krankenkasse, oder anderen Veranstaltern, die einem das Leben unnötig schwer machen wollen. Aber aufgeben ist keine Option. Hinfallen, Aufstehen, Weitermachen.
• die Geduld, die zwar immer noch zu wünschen übrig lässt, aber mit jedem Tag doch besser wird. Sei es bei meinen Werten und dem nächsten Rage Bolus, dem ich aus dem Weg gehe oder aber auch bei meinem Körper. Ich habe gelernt, ihm viel mehr Geduld und Zeit zu geben, statt gegen ihn zu arbeiten.
• und letztendlich die Berufung, die ich durch dich gefunden habe. Hätte mir jemand vor 2 Jahren gesagt, dass ich Gesundheitsberater für Diabetiker werde, hätte ich nur gelacht. Offen über meinen Diabetes reden? No Go. Und jetzt sitze ich hier und darf so viele Menschen mit Diabetes dabei begleiten, ihre Ziele zu erreichen und ich könnte mir nichts schöneres vorstellen. Danke dir!

Die Liste ist lang, aber ich denke, ihr habt die Message verstanden. Dankbarkeit ist hier ein wichtiges Wort. Fokus auf das Positive. Und sich selbst nicht zu ernst nehmen, dann ist das Glas auch halb voll.
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cesta postete ein Update vor 5 Tagen, 21 Stunden
Hallo zusammen, ich habe eine Frage an euch. Ich habe seit 4 Jahren Typ 1 LADA und bisher nur mit Basalinsulin ausgekommen. Seit 3 Wochen muss ich nun auch zu jeder Mahlzeit Humalog spritzen. Für die Berechnung wiege ich immer alles ab. Könnt ihr eine App empfehlen, die bei der Berechnung der Kohlenhydrate unterstützt? Oder habt ihr andere Tipps wie man sich daran gewöhnt? Ich wiege bisher alles ab und kann mir gar nicht vorstellen, dass ich mir das zukünftig merken kann bzw. wie ich die Kohlenhydrate schätzen kann. Vielen lieben Dank für eure Hilfe! Liebe Grüße, Christa
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sveastine postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes und Psyche vor 2 Wochen, 2 Tagen
hallo, ich hab schon ewig Diabetes, hab damit 4 Kinder bekommen und war beruflich unterschiedlich unterwegs, in der Pflege und Pädagogik. Seit ein paar Jahren funktioniert nichts mehr so wie ich das möchte: die Einstellung des Diabetes, der eigentlich immer gut lief, Sport klappt nicht mehr….ich bin frustriert und traurig..so kenne ich das nicht.. Geht es jemanden ähnlich? Bin 53…Viele grüße. Astrid
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mayhe antwortete vor 2 Wochen, 2 Tagen
Liebe Astrid! Ich gerade 60 geworden und habe seit 30 Jahren Typ 1, aktuell mit Insulinpumpe und Sensor versorgt. Beim Diabetes läuft es dank des Loop gut, aber Psyche und Folgeerkrankung, Neuropathie des Darmes und fehlende Hypoerkennung, machen mir sehr zu schaffen. Bin jetzt als Ärztin schon berentet und versuche ebenfalls mein Leben wieder zu normalisieren. Kann gut verstehen, wie anstrengend es sein kann. Nicht aufgeben!! Liebe Grüße Heike
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sveastine antwortete vor 2 Wochen, 1 Tag
@mayhe: Hallo liebe Heike, danke für deine schnelle Antwort, das hat mich sehr gefreut. Nein aufgeben ist keine Option, aber es frustriert und kostet so viel Kraft. Ich hoffe dass ich beruflich noch einen passenden Platz finde. Und danke dass du dich gemeldet hast und von deiner Situation berichtet. Das ist ja auch nicht einfach. Und ich wünsche auch dir eine gewisse Stabilisierung…jetzt fühle ich mich mit dem ganzen nicht mehr so alleine. Was machst du denn sonst noch? Viele Grüße Astrid
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mayhe antwortete vor 2 Wochen, 1 Tag
Liebe Astrid! Ja, das Leben mit Diabetes ist echt anstrengend. Es kommt ja auf den normalen Wahnsinn noch oben drauf. Ich habe den Diabetes während der Facharztausbildung bekommen und ehrgeizig wie ich war auch damit beendet. Auch meinen Sohn, 26 Jahre, habe ich mit Diabetes bekommen. Hattest bei den Kindern auch schon Diabetes? Leider bin ich von Schicksalsschlägen dann nicht verschont geblieben. Was dann zu der heutigen Situation geführt hat. Ich habe durchgehalten bis nichts mehr ging. Jetzt backe ich ganz kleine Brötchen, freue mich wenn ich ganz normale kleine Dinge machen kann: Sport, Chor, Freunde treffen, usw. Ich würde mich zwar gerne aufgrund meiner Ausbildung mehr engagieren, dazu bin ich aber noch nicht fit genug. Was machst du so und wie alt sind deine Kinder? Bist du verheiratet? Liebe Grüße Heike
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sveastine antwortete vor 6 Tagen, 8 Stunden
@mayhe: Hallo Heike, oh da hast du aber auch viel geschafft. Ja ich habe die Kinder mit Diabetes bekommen und meine Kinder sind 26,25,23 und bald 19 🥰….und wie du hoffe bald wieder fit zu sein. Beruflich wechsle ich jetzt vom Kinderhospiz wieder in die Krippe da es dort vorausschaubarer ist als im Schichtdienst. In der Hoffnung der Diabetes lässt sich dort wieder besser einstellen. Eigentlich sollte ich auch die Ernährung wieder umstellen, das weiß ich aber es fällt mir so schwer. Wie ist das da bei dir. Was machen deine Werte ? Viele Grüße Astrid
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mayhe antwortete vor 6 Tagen, 5 Stunden
@sveastine: Hallo liebe Astrid, sag mal kann es sein, daß du in den Wechseljahren bist? Ich habe meine schon hinter mir, aber das war zuckertechnisch eine der schwierigsten Zeiten, weil ständig alles durcheinander war. Damals war ich allein 2 x in der Diabetes Klinik Bad Mergentheim zum Anpassen innerhalb von 3-4 Jahren. Die Hormonwirkungen waren der Wahnsinn. Jetzt ist es wieder deutlich ruhiger. Was hast du eigentlich für eine Versorgung? Pen? Pumpe? Insulin? Sensor?
Ich habe die Tandem tslim mit Sensor und Novorapid. Und das ist für mich der game changer gewesen. Seitdem werden die zuckertechnischen Anstrengungen auch mit guten Werten belohnt. Liebe Grüße Heike -
sveastine antwortete vor 5 Tagen, 19 Stunden
@mayhe: Hi, ja ich bin in den Wechsel Jahren schon eine ganze Weile und nehme Hormone. Das ist denke ich ist der Hauptgrund der Schwankungen, aber das geht schon seit ca 3 Jahren so, was doof ist. Ich hab das gleiche System wie du tslim und Dexcom, trotzdem schwierig.aber für Bad Mergentheim lt. Diabetologe zu gut um die Genehmigung dafür zu bekommen 🤷🏻♀️
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mayhe antwortete vor 5 Tagen, 5 Stunden
@sveastine: Das ist ja witzig, das du dieselbe Versorgung hast. Also bist du da optimal versorgt. Jetzt verstehe ich deinen Frust. Nach den Behandlungen in Bad Mergentheim war es wenigstens eine Weile besser. Warst du schon mal in Reha wegen dem Zucker? Ist zwar nicht Bad Mergentheim, aber manche Rehakliniken machen das wohl echt gut. Du musst “nur” darauf achten, dass sie ein spezielles Angebot für Typ1er haben. Ich war 2019 in der Mediclin Klinik Stauffenberg, Durlach. Das war okay. Am wichtigsten fand ich den Austausch mit den Mitpatienten. Aber natürlich ist der Aufwand für dich bei 4 Kindern für 3 Wochen, sehr hoch. Und eine Garantie dafür das dann länger besser läuft gibt es nicht. Ich fand es aber immer wichtig, den zuckertechnischen Input und die Solidarität zu erfahren. Liebe Grüße Heike
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mayhe antwortete vor 5 Tagen, 5 Stunden
@mayhe: Nicht Durlach, sondern Durbach.
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stephanie-haack postete ein Update vor 2 Wochen, 3 Tagen
Wir freuen uns auf das heutige virtuelle Community-MeetUp mit euch. Um 19 Uhr geht’s los! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-november/
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lena-schmidt antwortete vor 2 Wochen, 3 Tagen
Ich bin dabei 🙂
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Hallo cesta, ich habe gute Erfahrungen mit der WETID App gemacht. Hier erhältst du für fast alle Lebensmittel BE – Werte. Man kann auch das Portionsgewicht eingeben und erhält dann die entsprechenden BE’s.
Die App mit Werbung war bisher kostenlos. App ohne Werbung und im Abo ist besser.
LG von kw = Kurt mit Diabetes Typ 3c
Hallo Christa! Ich verwende die FDDB app. LG Sarah (Lada)
@kw: Vielen lieben Dank für den Tipp!
@moira: Vielen lieben Dank für den Tipp!