Podcast: Diabetes und Akzeptanz

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Podcast: Diabetes und Akzeptanz

„Ich würde den Diabetes so gern einfach mal für eine Weile auf Pause drücken, sonst schaffe ich es irgendwann gar nicht mehr.“ „Ich finde das so unfair, ich habe mir den Diabetes nicht ausgesucht und muss mich jetzt trotzdem ein Leben lang darum kümmern.“ „Der Diabetes macht einfach immer Probleme. Egal, ob ich mit anderen essen gehe, Sport mache, auf der Arbeit bin. Und dann muss ich den anderen das auch immer erklären, wieso ich jetzt nicht so spontan sein kann.“ Vermutlich haben die meisten Menschen mit Diabetes schon mal so über den Diabetes und ihr Leben gedacht. Aber hat man dann schon gleich ein Akzeptanzproblem?

Was bedeutet es, eine Erkrankung zu akzeptieren, und warum ist das so wichtig?

Es gibt nicht die eine Definition von Akzeptanz bzw. Diabetes-Akzeptanz. Es gibt verschiedene Beschreibungen, was Diabetes-Akzeptanz bedeutet, und jede legt einen anderen Schwerpunkt. Susanne findet die Beschreibung, die Achim Stenzel in seinem Buch gibt, sehr schön.

Wie sie lautet und wo der Unterschied zwischen der Akzeptanz eines Typ-1-Diabetes, eines Typ-2-Diabetes und einer anderen chronischen Krankheit liegt und welche Übungen sich für eine Förderung der Akzeptanz anbieten, hört ihr in diesem Podcast.

Die vorherige Podcast-Episode von „#BSLounge fragt nach“ findet ihr hier: Podcast: Wie hängen Diabetes und Depressionen zusammen?

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 1 Monat

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße