Sheelas Tagebuch #6 – Ärgern, Schwärmen, Content

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Sheelas Tagebuch #6 – Ärgern, Schwärmen, Content

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Worum es überhaupt geht

Hey ihr! Diesen Monat trafen sich wieder einige Lounge-Redakteure zum Content-Camp in Karlsruhe, was zum Ziel hatte, unsere Beiträge noch zu optimieren, um sie für euch noch interessanter und ansprechender zu gestalten! Was an dem Wochenende so vor sich ging – und wie ich das Ganze erlebt habe – erfahrt ihr hier!

Bahnfahrt Hamburg → Karlsruhe

Die Bahnstreikankündigung kam leider erst nach der Buchung meiner Tickets. Die Fahrt war katastrophal. Kurz gefasst: zwei Stunden stehen zwischen elektronischer Tür und etlichen Koffern, ‘ne halbe Stunde auf einem Bein, eine Stunde sitzend auf dem dreckigen Teppich nach wie vor zwischen Tür und Angel (in dem Fall überwiegend Koffer) und dann nochmal ‘n gemütliches Stündchen Stehen. Schön ist was anderes. Ach ja, hatte ich erwähnt, dass ich eine Sitzplatzreservierung hatte? Der entsprechende Wagen war einfach nicht da. Pech gehabt! Naja, zum Glück kam ich wenigstens an meinem Ziel an…

Nach tiefem Durchatmen schnell zu Positiverem!

Als ich dann ankam, war der ganze Stress schnell vergessen und Karlsruhe hatte gleich eine unheimlich beruhigende Wirkung auf mich. Eine recht große Stadt, mit vielen Menschen, am Freitagabend, einfach ruhig. Es war irgendwo zwar ungewohnt für einen Hamburger, aber so verdammt schön! Überall schöne alte Häuser, alle friedlich, es war einfach genial. Ich kann es immer noch nicht glauben. 😀

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Karlsruhe wird mich – im Gegensatz zur deutschen Bahn – (freiwillig) wiedersehen!!!

Content!

Nun zum wesentlichen Teil des Wochenendes. Es war sowohl theoretisch als auch praktisch und vor allem immer vielfältig und dadurch auch für jeden irgendwo spannend. Es ging jeweils um die verschiedenen Formate (bspw. Videoformat, Podcast etc.) und wie man diese am besten rüberbringt und gestaltet. Ich bin unheimlich begeistert und werde bei der nächsten Gelegenheit auch mal etwas an meinem Format experimentieren und probieren! 🙂

Diabetes?

Bisher habe ich eigentlich den Diabetes noch gar nicht erwähnt, das fiel mir während des Schreibens auf, aber das finde ich gar nicht so schlimm. Ich finde es eigentlich sogar gut! Denn es zeigt, dass der Diabetes nicht immer im Mittelpunkt steht und das auch nicht muss. Natürlich wurde trotzdem getestet und für das Essen gespritzt und auch Unterzuckerungen traten auf, aber das läuft (im Idealfall) so nebenbei und andere Dinge stehen im Vordergrund, wie in dem Fall das Content Camp und Wochenende gemeinsam mit der Redaktion!

Eure Sheela ♥

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  • thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 4 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 3 Wochen, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat, 1 Woche

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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