Ausschreibung zum „Thomas-Fuchsberger-Preis 2018“

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© Wartenberg / diabetesDE
Ausschreibung zum „Thomas-Fuchsberger-Preis 2018“

Ab sofort können bis zum 31. Juli 2018 Kandidatenvorschläge für den „Thomas-Fuchsberger-Preis 2018“ eingereicht werden. Die Verleihung findet am 18. Oktober 2018 in Berlin im Rahmen der 8. Diabetes-Charity-Gala statt.

Zum achten Mal wird in diesem Jahr bei der „Diabetes-Charity-Gala“ am 18. Oktober in Berlin der „Thomas-Fuchsberger-Preis“ verliehen. Thomas Fuchsberger, Sohn von Show-Legende Joachim Fuchsberger, verstarb am 14. Oktober 2010 infolge einer Unterzuckerung. Thomas Fuchsberger war an Typ-1-Diabetes erkrankt und als Reisejournalist in aller Welt Botschafter für den Kampf gegen Diabetes. Der „Thomas-Fuchsberger-Preis“ würdigt seine Aufklärungsarbeit.

Auch dieses Jahr wird eine ehrenamtlich tätige Person ausgezeichnet, die mit ihrem Projekt zur Aufklärung von Typ-1- oder Typ-2-Diabetes beiträgt oder praktische Hilfe im Umgang mit der Krankheit leistet. Die Auszeichnung erfolgt jährlich.

Die Preisträger der vergangenen Jahre

Die bisherigen Preisträger waren 2011 Heidrun Schmidt-Schmiedebach und ihr Projekt „Insulin zum Leben“, 2012 Ingrid Pfaff für ihre Stiftung Dianiño, 2013 der indische Diabetologe Dr. Sharad Pendsey für sein Projekt „Dream Trust“, 2014 der Rechtsanwalt Oliver Ebert u.a. für seine ehrenamtliche Rechtsberatung in über 5.000 Fällen, 2016 der Diabetesberater George Ezeani für sein Präventionsprojekt „Diabetes Care West Africa“ und 2017 Prof. Dr. Rüdiger Landgraf für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement für Prävention mit der Deutschen Diabetes-Stiftung.

Im letzten Jahr wurde Dr. Karsten Milek ausgezeichnet: Der Diabetologe rief den „KiDS-Kurs“ ins Leben, eine Ferienfreizeit für Kinder mit Typ-1-Diabetes, die seit über 25 Jahren jeden Sommer stattfindet. Der Preis ist mit 5.000,00 Euro dotiert und wird vom IFD (Industrieforum Diabetes) gesponsert.

Ab sofort können Kandidatenvorschläge eingereicht werden an info@diabetesde.org
für Personen, die folgende Kriterien erfüllen:

  • Das Projekt trägt zur Aufklärung über Typ-1- oder Typ-2-Diabetes bei oder leistet praktische Hilfe im Umgang mit der Krankheit. Alternativ kann der Preis auch an eine Person verliehen werden, die sich jahrelang ehrenamtlich in der Aufklärung über Typ-1- oder Typ-2-Diabetes engagiert hat.
  • Sofern es sich um ein konkretes Projekt handelt, betreut der/die Projektleiter/in dieses Projekt länger als zwei Jahre und ist ehrenamtlich tätig.
  • Der Preis ist mit 5.000,00 Euro dotiert und wird vom IFD (Industrieforum Diabetes) gesponsert.
  • Im Falle der Ehrung einer Person ohne konkretes Projekt benennt der Preisträger ein soziales Diabetes-Projekt seiner Wahl, an die das Preisgeld weitergereicht wird.

Bitte reichen Sie folgende Unterlagen ein:

  1. Kurze Projektbeschreibung auf einer DIN A 4-Seite
  2. Einreichung von Foto oder Filmmaterial ausschließlich digital auf CD
  3. Lebenslauf des Projektleiters
  4. Statement, warum ausgerechnet dieses Projekt den Preis verdient hat (500 Zeichen mit Leerzeichen).
Einreichungsadresse:

diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe
Stichwort „Jury Thomas-Fuchsberger-Preis“
Albrechtstr. 9
10117 Berlin

Einsendeschluss ist der 31. Juli 2018

Eine unabhängige Jury um „Diabetes-Papst“ Prof. Dr. Hellmut Mehnert (Juryvorsitzender) wählt aus allen Einreichungen bis zum 31. August 2018 das Projekt aus, das in diesem Jahr als Preisträger in einer feierlichen Zeremonie im Rahmen der Diabetes-Charity-Gala im Tipi am Kanzleramt verkündet werden soll. Zu der Gala am 18. Oktober werden wieder 400 geladene Gäste aus Politik, Show und Wirtschaft erwartet.

Preisübergabe durch Kinder von Thomas Fuchsberger

Die Kinder von Thomas Fuchsberger, Jenny und Julian, überreichen den Preis seit dem Tod Ihres Großvaters „Blacky“ 2014 persönlich auf der Gala.

Zu den elf Jurymitgliedern zählen:

  • Michaela Berger, Vorstand diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, Typ-1-Diabetikerin
  • Diana Droßel, stellv. Vorsitzende diabetesDE –Deutsche Diabetes-Hilfe, Typ-1-Diabetikerin
  • Jenny Fuchsberger, Tochter von Thomas, Enkelin von Blacky und Gundel Fuchsberger
  • Julian Fuchsberger, Sohn von Thomas, Enkel von Blacky und Gundel Fuchsberger
  • Dr. Nicola Haller, Vorstandsvorsitzende des Verbands der Diabetes-Beratungs-und Schulungsberufe (VDBD)
  • Dieter Thomas Heck, Show-Legende, Typ-2-Diabetiker
  • Sigrid Hoffmann, Sprecherin IFD (Sponsor)
  • Dr. Jens Kröger, Vorstandsvorsitzender diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe
  • Prof. Dr. Hellmut Mehnert, Forschergruppe Diabetes e.V.
  • Prof. Dr. Dirk Müller-Wieland, Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG)
  • Jochen Riehle, Vorstandsvorsitzender Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes, Typ-1-Diabetiker

Quelle: Pressemitteilung von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe

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  • moira postete ein Update vor 1 Woche, 6 Tagen

    Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄

  • bloodychaos postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.

    • Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.

      Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:

      Freestyle Libre 3 bzw. 3+
      Dexcom G7
      Dexcom G6 (noch)
      Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
      Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
      Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
      Accu-Chek Smartguide CGM
      Medtrum Touchcare Nano CGM

      Ich würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
      Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.

  • thomas55 postete ein Update vor 3 Wochen, 4 Tagen

    Hallo,
    ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
    Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
    Thomas55

    • Hi Thomas 🙂
      Ja genau für Bestandskunden bekommt man den Simplera leider nicht. Ich habe / hatte jetzt 8 Jahre lang die Pumpen von Medtronic. Aktuell hab ich die 780g noch bis Ende März, dann Wechsel ich zur Ypsopumpe.
      Ich war eigentlich immer zufrieden mit der Pumpe und den Sensoren. Doch seit gefühlt einem Jahr sind die Guardian 4 Sensoren so schlecht geworden. Ich war dauerhaft damit beschäftigt, einen Sensor nach dem anderen zu reklamieren. Die Sensoren hielten bei mir nur max. 4-5 Tage. Danach war Schluss. Verschiedene Setzstellen wurden getestet, auch der Transmitter wurde getauscht. Aber es half alles nichts.

      Jetzt werde ich wechseln. Den Simplera wollte ich dann einfach nicht noch länger abwarten. Denn Bestandskunden hatten da leider das nachsehen. Schade Medtronic!!!

    • @crismo: Ich habe mich nun auch für die Ypsopump entschieden. Ich wollte von medtronic Angebote für die 780 und den Simplera haben für die Krankenkasse zur Übernahme der Kosten. Ausserdem wollte ich eine Zusicherung haben, dass ich den Simplera überhaupt bekomme. Nach einer Woche kam das Angebot für die 780 per Post, von einem Angebot für den Simplera kein Wort. Ich bin privat versichert und muss an medtronic zahlen und dann eine Erstattung von der Krankenkasse beantragen. Weil der Simplera mehr als das Doppelte vom Libre kostet, wollte ich das der Krankenkasse vorher offenlegen. Dann habe ich eine Mail an medtronic geschrieben, nach 2 Wochen keine Reaktion. Dann habe ich mich für die Ypsopump entschieden. Das Angebot kam am nächsten Tag per Mail. Das ist für mich Service! Jetzt warte ich auf Zustimmung der Krankenkasse und dann Tschüss medtronic. Schade, ich finde die Pumpen (seit 12 Jahren genutzt) gut.

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