- Soziales und Recht
DDB-Patientenvertreterin fliegt aus Unterausschuss
2 Minuten

Themenbezogene Patientenvertreterin
Die Berliner Rechtsanwältin Sabine Westermann vom
Vor kurzem kristallisierte sich heraus, dass moderne Insulinanaloga mit einem Festbetrag belegt werden sollen: Künftig müssten die Patienten dann die Differenz zu einem Mehrpreis des Normalinsulins selbst bezahlen. Diese mögliche Regelung betrifft Typ-1- und Typ-2-Diabetiker, die auf eine intensivierte Insulintherapie eingestellt sind, Pumpenträger jedoch nicht.
Insulin-Festbeträge: keine Einigekeit bei den Patientenvertretern
Westermann formulierte ihre Kritik gegenüber dem Unterausschuss, um den neuen Sparplänen zu Lasten von Diabetespatienten frühzeitig einen Riegel vorzuschieben: In einem Antrag drängte sie auf die Einstellung des Verfahrens; für das Papier benötigt sie jedoch die Unterstützung der anderen Patientenvertreter im G-BA, denn rein formal ist sie als Einzelperson nicht berechtigt, einen solchen Antrag zu stellen. Nach Angaben von Sabine Westermann verweigerten die anderen Vertreter jedoch den Schulterschluss in der Sache.
Über den Vorfall berichtete der DDB in einer Pressemitteilung
Dünne Begründung …
"Wir müssen Ihnen mitteilen, dass der Koordinierungsausschuss entschieden hat, Frau Westermann aufgrund der Vorkommnisse rund um die anstehende Beschlussfassung des G-BA zu den Festbeträgen zu den Insulinen künftig nicht mehr als themenbezogene Vertreterin im Unterausschuss Arzneimittel zu benennen", heißt es dort.
Wie kommt man dazu?
Das
Die Antworten blieb von beiden Stellen aus. Der Patientenvertreterin lag bis Redaktionsschluss nur die Mail an die DDB-Geschäftsstelle über ihre unfreiwillige Abberufung vor.
„Verwunderlich“
"Das ganze Vorgehen ist verwunderlich und ohne ausreichende Begründung", erklärte sie. Sogar die Geschäftsordnung des Koordinierungsausschusses der Patientenvertretung beschreibt bei der Aufhebung einer Benennung ein genaues Procedere (§ 17, Absatz 2): "… In diesem Fall bittet die Sitzungsleitung die koordinierende Stelle nach § 8 Abs. 2, dem betroffenen Verband bzw. der betroffenen Person das entsprechende Schreiben zu übersenden und die Stellungnahme einzuholen."
Die Möglichkeit einer Stellungnahme wurde Sabine Westermann nicht gegeben. Auch war bis Anfang Februar völlig unklar, wie es künftig mit der Patientenvertretung für den DDB im Unterausschuss Arzneimittel weitergehen soll – obgleich mehrere entscheidende Sitzungen in dem Monat anstanden, zum Beispiel zur frühen Nutzenbewertung von Linagliptin (Handelsname:
DDB legt Widerspruch ein
Der Deutsche Diabetiker Bund hat inzwischen Widerspruch eingelegt: "Ein Verwaltungsakt muss nach Paragraph 33, Absatz 1, SGB X hinreichend bestimmt sein", betont der DDB. Diesen Anforderungen entspreche die Kurznachricht per Mail "nicht ansatzweise". Die Entscheidung sei rechtswidrig und müsse aufgehoben werden, so der Diabetiker Bund. Wir halten Sie auf dem Laufenden.
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olivers postete ein Update vor 2 Tagen, 13 Stunden
Hallo Zusammen!
Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
Liebe Grüße
Oliverzojou96 postete ein Update vor 3 Tagen, 15 Stunden
Hallo, ich bin DT1 und trage seit etwa 1 Jahr eine Omnipod-Pumpe. Letztere löst seit mehrere Monaten eine Hautallergie an der Platzierungsstelle aus. Ich habe es bereits mit dem Cavillon-Spray und Pflastern (derzeit Omnifix von Hartmann und Unterpatch von My Sweet Stitch) für empfindliche Haut unter dem Pod probiert. Es hilft aber leider nicht oder nur bedingt, da auch mit Spray die Allergie ausgelöst wird und die Schutzpflaster nicht lange haften. Hat jemand vielleicht eine ähnliche Erfahrung gemacht und eine gute Lösung gefunden? Ich würde gerne weiterhin eine Pumpe tragen, wäre aber auch bereit das Modell zu wechseln, wenn es das Problem mit der Allergie löst. Ich bin um jeden Rat dankbar. Vielen Dank im Voraus 🙂
darktear postete ein Update vor 4 Tagen, 6 Stunden
Hallo,
hat irgendwer der den Libre3 benutzt auch so massive Probleme ?
Mein Kind hat ständig Ärger mit seinen Sensoren,selten wo mal einer durchhält. Entweder dauernd Sensorfehler oder ein neuer Sensor sitzt und nach kurzer Zeit kommt bitte neuen Sensor starten.
Das kann ja nicht sein,ich hab selten mal einen Sensorfehler.
Als ich das letzte mal bei denen angerufen hatte ,meinte dieser “sehr freundliche” Mitarbeiter nur es kann nicht sein das die so viele Fehler haben,es gab keinen Ersatz.
Müßen wir jetzt ernsthaft selber Sensoren bezahlen?
Weil bis der Nachschub kommt dauert es noch 🙁LG Sandra





Nun, ich weiß nicht, was ihr alles probiert habt. Aber Handyneustart, Bluetooth neu aktivieren, Akku muss genug Kapazität haben. Vielleicht ist der Sensor auch locker, Schweiss hat auch immer bei mir Schwierigkeiten gemacht (wird beim Kind nicht sein).
Gruß Oliver
@olivers: Haben wir alles gemacht und hat dennoch nicht geholfen 🙁
Wir haben auch spezielle Pflaster zum drauf kleben,aber die machen keine Probleme.
Nun sollten bis mitte nächster Woche die neuen Sensoren kommen und ich hoffe es klappt dann mal ohne Probleme
Gruß Sandra