Diabetes-Charity-Gala 2014

3 Minuten

Community-Beitrag
Diabetes-Charity-Gala 2014

Bevor die Fahrt mit dem Auto losging, saß ich eigentlich ‘ne gute Stunde nur nervös zuhause rum und habe drauf gewartet, zum ausgemachten Treffpunkt losgehen zu können, da ich einfach schon viel zu früh fertig war. Das war mit der Höhepunkt meiner Nervosität – Werte trotz Korrektur immer wieder auf 200 noch was.

Hab ich alles eingepackt? Hoffentlich hab ich meine Schuhe genug eingelaufen und passe endlich rein… Was mache ich eigentlich mit meinen Haaren? Wird man die Pumpe wohl durchs Kleid sehen? Und wie läuft der Abend eigentlich ab? Kurz: Fragen über Fragen. Im Auto ging dann die Fahrt gemeinsam mit den Hamburger Bloggern los, Finn und Ilka (mein-diabetes-blog.com), Matthias (typ1liveblog) und Bente (Reisen mit Typ1) und ich, also kuschelig voll das Auto. 🙂

Während der Fahrt legte sich die Nervosität zum Glück, ich war ja nicht mehr alleine und es gab noch genügend andere Themen zum drüber Quatschen auf dem langen Weg von Hamburg nach Berlin.

Im Hotel angekommen, erst einmal alle Sachen abgelegt und abgeschminkt. Warum ? Wusste ich zu dem Zeitpunkt auch noch nicht. Stephie, eine Freundin, hat mir gesagt, es wäre ein Auftrag von Anja. Abschminken und losgehen.

An dieser Stelle muss ich gleich nochmal Anja meinen herzlichsten Dank aussprechen, schließlich hat alleine sie es mir und Stephie erst möglich gemacht, an diesem besonderen Event als ihre Begleitung dabei zu sein! Danke Anja!

 

 

Unterwegs kam dann die Überraschung doch schon vorher ans Licht: Wir gehen zu Douglas und werden dort geschminkt für die Gala – an diesem Punkt stieg dann die Aufregung und Nervosität doch schlagartig wieder an, vielleicht auch im Zusammenhang damit, dass Anja schon bei Douglas war und Stephie und ich uns für einen kurzen Moment in Berlin verlaufen haben. 😀 Natürlich haben wir den Weg schnell wieder gefunden, aber die Zeit wurde schon etwas knapper. Alle drei fertig geschminkt, im Eilschritt zurück zum Hotel und tatsächlich in sagenhaften höchstens fünfzehn Minuten, Kleid angezogen, Schuhe angezogen, Tasche gepackt, Haare gemacht, einfach komplett fertig gemacht. Den Schmuck noch im Fahrstuhl angelegt. :’D Und schon waren wir auf dem Weg zur Gala, da war gar keine Zeit mehr für Nervosität! Wir waren da. Ich sah schon die erste Prominente auf dem roten Teppich im Blitzlicht, Mariella Ahrens. Es war jetzt schon alles total beeindruckend, wie man – oder besser wie ich – es sonst nur aus dem Fernsehen kennt bzw. kenne. Natürlich ging auch Anja mit ihren Begleitern (Stephie und mir) über den roten Teppich und wurde abgeblitzt. Ich glaube, sooo viele Fotos auf einmal wurden noch nie von mir gemacht. Nach dem kurzen Abhaken auf der Gästeliste waren wir schon beim Sektempfang, es fanden sich langsam alle ein und sogar ICH kannte ein paar ganz wenige Gesichter schon. 🙂

Das Gala-Programm ging knappe zwei Stunden und begann auch recht zeitnah. Zum Programm gehörten natürlich unter einer Moderation: die Vorstellung verschiedener Projekte unter dem Thema Diabetes, die Band Elaiza (übrigens sehr gut, meiner Meinung nach 😉 ), der im wahrsten Sinne zuckersüße „Happy Dance“, Julia von „Julia singt“ hat auch gesungen, die Verleihung des Thomas Fuchsberger Preises an Oliver Ebert (Rechtsanwalt) für sein Engagement im Bereich Diabetes, die Vorstellung der Paten und deren Spendenübergabe an diabetesDE, von den großen Unternehmen wie Roche, Medtronic, Lilly, Boehringer Ingelheim und Novo Nordisk gespendet. Alles in allem war ich wahnsinnig begeistert, wie viel sich schon tut in Sachen Aufklärung und wie viele Menschen so engagiert daran arbeiten, einfach nur toll! Anschließend hatten wir noch einen schönen Abend mit einem leckeren Buffet und einigen interessanten Gesprächen. Ich stand gar nicht oft, wie erwartet, einfach nur daneben, während Anja Gespräche führte, ziemlich oft konnte ich mich sogar in die Gespräche einklinken und folgen konnte ich eigentlich auch immer. Es war auf gar keinen Fall langweilig, es war ein super schöner, interessanter Abend, wo ich dankbar bin, dabei gewesen sein zu dürfen. Mal sehen, wohin oder zu wem mich der Diabetes noch so hinführt. Ich freue mich schon drauf. 🙂

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Ähnliche Beiträge

29. Januar: #BSLounge meets MiniMed 780G
Lust auf neueste Informationen zur Diabetes-Technologie, auf ein Warm-up zum T1Day, auf nette Leute und Austausch? Dann merkt Euch den 29. Januar vor: An diesem Samstag wird ein virtuelles MeetUp der Diabetes-Community Blood Sugar Lounge (#BSLounge) in Kooperation mit dem Unternehmen Medtronic stattfinden, vorgestellt wird u.a. das MiniMed 780G-System. Anmeldung? Ist jetzt schon möglich!

< 1 minute

Community-Beitrag
Community-Thema: der Wunsch nach einem anderen CGM-System
Die Grundversorgung mit Diabetes-Hilfsmitteln ist in Deutschland – im Gegensatz zu vielen anderen Ländern auf der Welt – zum Glück über die Krankenkassen gesichert. Doch bei Therapie- oder System-Wechseln gibt es trotzdem immer wieder Probleme bei der Genehmigung. Diese Erfahrung musste Katharina selbst machen. Dieses Mal erzählt sie aber die Story von Community-Mitglied Nadine.

3 Minuten

Community-Beitrag
Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage
Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community
Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen
Community-Feed
Zur Community
  • Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/

  • thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 4 Wochen

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße