Die Top-Elf für den Wahl-Herbst 2013

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Die Top-Elf für den Wahl-Herbst 2013

1. Hat sich die Versorgungssituation für Diabetiker in den vergangenen Jahren verschlechtert?

Der

2. Was muss sich ändern, damit Diabetiker die notwendige medizinische Versorgung erhalten?

Der

3. Wird die Lebensqualität der Patienten bei der Nutzenbewertung und Vergleichstherapie von Medikamenten ausreichend berücksichtigt?

Der

Bei der Bewertung eines Zusatznutzens muss verstärkt die Lebensqualität der chronisch erkrankten Menschen berücksichtigt werden. Es darf nicht sein, dass nur auf die Gesichtspunkte Erkrankung

4. Sind Diabetiker in alle Teilbereiche der Gesellschaft voll integriert?

Nein! Durch die derzeitige Sparpolitik ist die

Um zu verhindern, dass Diabetiker zum Opfer werden, wenn es um für Gesunde selbstverständliche soziale Ansprüche geht, muss die Politik unter anderem:

5. Haben Diabetiker den Rechtsanspruch, der ihnen zusteht?

Der

Der

6. Ist die Gesundheitspolitik zur Früherkennung des Diabetes und zur Vermeidung von Folgeerkrankungen ausreichend?

Nein! Weil die gesundheitspolitische Praxis häufig anders aussieht, spricht sich der

7. Sind Betroffene, Angehörige und Ärzte ausreichend geschult?

Der

8. Gibt es einen überparteilichen Konsens zur gesundheitspolitischen Vorgehensweise im Fachbereich Diabetes?

Es herrscht nach wie vor politische Uneinigkeit darüber, wie zum Beispiel bei der medizinischen Versorgung verfahren werden soll. Der

Die medizinische Versorgung und/oder Betreuung von rund sechs Millionen betroffenen Menschen in Deutschland darf nicht davon abhängen, ob sich die künftigen Kommunal-, Landes- oder Bundesregierungen gerne in schwarz und gelb, rot und grün oder anderen Farbkombinationen schmücken. Der Bereich Prävention muss zudem dringend gestärkt werden, und es muss möglichst früh mit der Vorsorge begonnen werden. Auf diese Weise ist es eventuell realisierbar, bei Typ-2-Diabetikern Medikamente zu vermeiden.

Die Wahljahre 2013 und 2014 bieten dem DDB Steilvorlagen, um der Politik auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene einen Denkzettel zu verpassen – davon werden wir Gebrauch machen.

9. Herrscht länderübergreifende Einigkeit über die gesundheitspolitische Vorgehensweise im Fachbereich Diabetes?

Nein. Der

Wir fordern die Politik auf, die

10. Wie informiert über die chronische Stoffwechselerkrankung Diabetes ist die Gesellschaft? Ist die externe und interne Kommunikation der Landes- und Bundespolitik ausreichend?

Die Informationspolitik der Politik hat sich in den vergangenen Jahren zweifelsfrei verbessert. Dies ist allerdings auch der bundesweit steigenden Zahlen an Neumanifestationen beim Diabetes geschuldet. Nach wie vor große Wissensdefizite innerhalb der Gesellschaft gibt es in der Unterscheidung des Diabetes melitus in seine verschiedenen Bereiche, zum Beispiel in die Typen 1 und 2, die sich in ihrer Therapie in vielen Behandlungsbereichen gravierend unterscheiden.

Der

11. Wie steht es um die Forderung nach einer Nationalen Diabetes-Strategie?

Eine Nationale Diabetes-Strategie für Deutschland einzufordern, sehen wir als richtig an. Der

Die so gewonnenen Abgaben verschwinden ohnehin in den allgemeinen Staatsausgaben. Was wir brauchen, ist die Lösung der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe, die


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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße