- Soziales und Recht
EU-Politiker fordert Trendwende zur Prävention
2 Minuten

Gesundheitssysteme müssen vom kostspieligen ineffektiven Ansatz abkommen, sich mit großem Aufwand vor allem um späte Erkrankungs-Phasen zu kümmern, und sich stattdessen mehr auf ergebnisorientierte, kosteneffektive Präventionsmaßnahmen und frühe Interventionsstrategien konzentrieren, mahnt der Slowenische EU-Parlamentarier Alojz Peterle an.
„Mit den letzten Europawahlen haben die europäischen Institutionen eine klare Botschaft erhalten: Die EU muss die Belange und Erwartungen der Bürger/-innen stärker ansprechen“, sagte Dr. Alojz Peterle (Abb. 1), Mitglied des Europaparlaments (MEP, Slowenien) bei der Eröffnung des 17. European Health Forum Gastein (EHFG). „Wir brauchen eine starke Führung und eine mutige Zukunftsvision, um europäische Bürger/-innen stärker in die Entscheidungsprozesse der EU einzubinden, und um die europäische Politik wieder mit der Bevölkerung zusammenzubringen.”
Dieser Ansatz sei, so Dr. Peterle, im Gesundheitsbereich von besonderer Bedeutung. „Die Gesundheit ist einer der wichtigsten Werte im Leben der Menschen und ein essentieller Bestandteil des wirtschaftlichen und sozialen Erfolgs“, sagte er.
„Die Gesundheit ist einer der wichtigsten Werte – und in Gefahr“
„Besorgniserregende Gesundheitstrends, vor allem die ansteigenden Raten von Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Adipositas bedeuten, dass dieser Wert trotz aller therapeutischen Fortschritte zunehmend bedroht ist. Zusätzlich haben Sparmaßnahmen wie Leistungskürzungen im Sozial- und Arbeitslosenbereich ihren Tribut gefordert: von Menschen, ihrer Gesundheit und ihrem Vertrauen in politische Vorgänge.“
Gesundheitssysteme müssen von ihren derzeitigen kostspieligen, ineffizienten und späten Reaktionen auf Krankheiten abkommen und sich stattdessen mehr auf ergebnisbasierte, kosteneffektive Präventionsmaßnahmen und frühzeitige Interventionsstrategien konzentrieren, betonte Dr. Peterle, Präsident der „MEPs Against Cancer“-Gruppe (MAC) und Co-Chair der Arbeitsgruppe für Gesundheit des Europäischen Parlaments.
„Angesichts einer rasch alternden Bevölkerung und der steigenden Inzidenz von Lebensstil-Erkrankungen wie Krebs, Diabetes und Herzkrankheiten haben Verhaltensinterventionen eine hohe Priorität für Gesundheitssysteme.“
„Prävention ist die kosteneffektivste Maßnahme“
Gesundheitsförderung und Prävention seien Schlüsselfaktoren für die langfristige Nachhaltigkeit der Gesundheitssysteme und auch der richtige Weg hin zu einer gesünderen Gesellschaft, betonte Dr. Peterle. „Gesundheitsförderung sollte positiv verstanden werden, als Möglichkeit, den Anstieg von Erkrankungszahlen zu verringern. Auf lange Sicht gesehen ist die Prävention die kosteneffektivste Maßnahme zur Verbesserung der Gesundheit in Europa.“
„Electing Health – The Europe We Want“ ist das Motto des diesjährigen EHFG. Rund 600 Teilnehmer/-innen aus mehr als 50 Ländern nutzen Europas wichtigste gesundheitspolitische Konferenz in Bad Hofgastein zum Meinungsaustausch über zentrale Fragen europäischer Gesundheitssysteme. Die zukünftige Richtung der europäischen Gesundheitspolitik ist das Schwerpunktthema des Kongresses.
Quelle: Pressemitteilung des European Health Forum Gastein
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darktear postete ein Update vor 5 Stunden, 32 Minuten
Hallo,
hat irgendwer der den Libre3 benutzt auch so massive Probleme ?
Mein Kind hat ständig Ärger mit seinen Sensoren,selten wo mal einer durchhält. Entweder dauernd Sensorfehler oder ein neuer Sensor sitzt und nach kurzer Zeit kommt bitte neuen Sensor starten.
Das kann ja nicht sein,ich hab selten mal einen Sensorfehler.
Als ich das letzte mal bei denen angerufen hatte ,meinte dieser “sehr freundliche” Mitarbeiter nur es kann nicht sein das die so viele Fehler haben,es gab keinen Ersatz.
Müßen wir jetzt ernsthaft selber Sensoren bezahlen?
Weil bis der Nachschub kommt dauert es noch 🙁LG Sandra
uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute123novesia postete ein Update vor 2 Wochen
Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.
- lena-schmidt antwortete vor 1 Woche, 6 Tagen
Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staatsexamen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena





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