- Soziales und Recht
Kampagne #SagEsLaut, #SagEsSolidarisch: Freundschaft als wichtige Stütze im Diabetes-Management
2 Minuten

Was als Kampagne für mehr Sichtbarkeit der Menschen mit Typ-2-Diabetes unter dem Hashtag #SagEsLaut begann, ist in diesem Jahr auf alle Diabetestypen erweitert und mit dem Hashtag #SagEsSolidarisch ergänzt worden. Im Frühjahr erreichte die Kampagne so eine Reichweite von 1,2 Millionen. Nun geht die Kampagne zum Internationalen Tag der Freundschaft in die zweite Runde. Denn Freundschaft ist eine wichtige Stütze im Diabetes-Management.
In Deutschland gibt es inklusive Dunkelziffer 11 Millionen Menschen mit Diabetes, online wächst diese Community seit einigen Jahren immer enger zusammen. Unter dem Hashtag #SagEsLaut wurden in den sozialen Medien 2021 und 2022 verschiedene Aktionen durchgeführt, die die Bedürfnisse der Menschen mit Diabetes für eine bessere Versorgung und Akzeptanz in der Gesellschaft zum Ausdruck bringen und auf Themen wie Stigmatisierung hinweisen.
Kampagne auf alle Diabetestypen erweitert
Eigentlich war die Kampagne zunächst für mehr Sichtbarkeit der Menschen mit Typ-2-Diabetes ausgelegt. Nun wurde sie auf alle Diabetestypen erweitert, weil auch Menschen mit Typ-1-Diabetes ihre Solidarität für die Kampagne zeigten. Daher ist der Hashtag #SagEsSolidarisch hinzugekommen und erreichte im Frühjahr eine Reichweite von 1,2 Millionen. Nun geht die Kampagne zum Internationalen Tag der Freundschaft in die zweite Runde. Denn Freundschaft ist eine wichtige Stütze im Diabetesmanagement. In einem Video wird die Geschichte der beiden Freundinnen Freddie Schürheck (Typ 1) und Kim Stoppert (Typ2) erzählt, die fast im selben Jahr ihre Diagnose erhielten und sich seitdem Halt geben bei allen Diabetesfragen.
Ein Hoch auf die Freundschaft
„Das Leben mit Diabetes kann manchmal belastend sein. Daher ist es wichtig, einen Menschen an seiner Seite zu haben, der sich in Situationen reinfühlen und mit dem man über alles reden kann. Für mich ist das meine Freundin Kim, die paradoxerweise im selben Jahr ihre Typ-2-Diagnose erhielt wie ich meine Typ-1-Diagnose“, erzählt Freddie Schürheck (35), Moderatorin und Journalistin. Zusammen mit ihrer Freundin Kim Stoppert (38), erfolgreiche YouTuberin („Offen un ehrlich“), hat sie kurzerhand den Podcast „Typfrage – der Diabetes-Podcast mit Kim und Freddie“ ins Leben gerufen, in dem die beiden Freundinnen alle Fragen rund um das Diabetesmanagement beleuchten.
Zum Internationalen Tag der Freundschaft am 30. Juli wollen beide nun ihre Freundschaft besonders feiern. „Vielleicht nicht mehr mit zuckerhaltigen Cocktails wie früher, aber ein Gläschen Sekt sollte drin sein“, kommentiert Kim. In ihrem gemeinsamen Video zur Kampagne machen die Freundinnen außerdem deutlich, wie wichtig der Austausch und das gegenseitige Verständnis ist für die Herausforderungen, die das Leben mit Diabetes mit sich bringt.
„Die Kampagne #SagEsLaut nimmt nun mit #SagEsSolidarisch in den sozialen Medien richtig Fahrt auf und wir sind stolz, die Community aller Diabetes-Typen nun näher zusammenzubringen. Es ist nämlich ein weit verbreitetes Vorurteil, dass Menschen mit unterschiedlichen Typen nicht füreinander einstehen. Dafür gibt es im Diabetesalltag viel zu viele gemeinsame Themen“, betont Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe.
#SagEsLaut #SagEsSolidarisch ist eine Kampagne des Bündnisses „Deine Diabetes-Stimme“, an der sich 20 Fachgesellschaften, Fachverlage und Selbsthilfeverbände beteiligen. Sie wollen Menschen mit Diabetes mehr Sichtbarkeit geben.
Weitere Infos: www.diabetes-stimme.de/sageslaut
mit Materialien von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Behandlung

15 Minuten
- Soziales und Recht

2 Minuten
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
lena-schmidt postete ein Update vor 6 Tagen, 7 Stunden
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im August – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 1 Monat
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?- ole-t1 antwortete vor 1 Monat
Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße




