- Soziales und Recht
Moderne Arzneimittel werden weiter erstattet
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"Für Sitagliptin und Saxagliptin wurde ein Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen festgestellt, für Vildagliptin konnte kein Zusatznutzen beschlossen werden", erklärte G-BA-Chef Josef Hecken
Bewertet wurden die Wirkstoffe
DDG sieht viele Vorteile
Aus Sicht der
Weltweit hätten Diabetes-Fachgesellschaften die Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit dieser Medikamente ausgewertet und den Nutzen für Diabetespatienten festgestellt, so die DDG.
Weniger Hypoglykämien
Prof. Dr. Andreas Fritsche, Pressesprecher der DDG, moniert den G-BA-Beschluss: "Der geringe Zusatznutzen für Sitagliptin und Saxagliptin wird mit Daten begründet, die auf eine verringerte Häufigkeit von Unterzuckerungen bei diesen Gliptinen im Vergleich zu den etablierten Standardtherapien aus Metformin und Sulfonylharnstoffen schließen lassen.
Bei Vildagliptin hingegen waren die bewerteten Studien nicht geeignet, einen Zusatznutzen zu zeigen." Diese Untersuchungen hätten zu straffe Blutzuckerziele vorausgesetzt und einen besonders hohen Anteil an Studienteilnehmern mit Blutzuckerausgangswerten berücksichtigt, bei denen eine Therapieintensivierung nicht erforderlich gewesen wäre.
Aufatmen, Unverständnis
Nach der G-BA-Entscheidung können die Hersteller
"Abwegig und irreführend"
Daher sei es "abwegig und irreführend, zu behaupten, dass Diabetiker durch die Entscheidung des G-BA schlechter gestellt würden! Gliptine können auch weiterhin zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnet werden."
Der Beschluss stifte "nur Verwirrung und verunsichert Ärzte und Patienten", so Fritsche. "Prinzipiell ähnliche Wirkstoffe werden aus formalen Gründen unterschiedlich bewertet. Diesen Dissens entschieden hat schlussendlich Josef Hecken mit Argumenten, die ich nicht nachvollziehen kann."
Medien wie
Niemanden umstellen!
Die DDG betont, dass wissenschaftliche Argumente nicht durch Überlegungen zur Kosteneinsparung im Gesundheitswesen beiseitegeschoben werden dürfen. G-BA-Chef Hecken stellt klar, dass "kein einziger Patient in seiner Medikation umgestellt werden muss, denn jetzt beginnen zunächst einmal die Preisverhandlungen". Nach wie vor fehlten Langzeitdaten zu Schlaganfall- und Herzinfarkthäufigkeit und zur Sicherheit, etwa zu den Auswirkungen auf die Bauchspeicheldrüse – der Grund, warum die positiven Beschlüsse auf zwei Jahre befristet wurden.
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lena-schmidt postete ein Update vor 1 Tag, 16 Stunden
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im August – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße