Sauerstoff für den Fuß

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Sauerstoff für den Fuß

Die hyperbare Sauerstofftherapie (HBO) kann u. a. beim Diabetischen Fußsyndrom (DFS) beachtliche Erfolge erzielen (wir berichteten). Für die Therapie begibt sich der Patient in ein Unterdruckzentrum und atmet medizinisch reinen Sauerstoff ein – unter erhöhtem Umgebungsdruck für definierte Zeiträume und Intervalle. Durch den hohen Druck kann das Blut viel mehr Sauerstoff transportieren. Der Effekt: Körperzellen, die z. B. von Durchblutungsstörungen bedroht sind, bleiben am Leben.

Die Therapie wird bei schlecht heilenden Wunden parallel zur schulmedizinischen Standardtherapie eingesetzt. Je nach Zustand der Wunde lassen sich – in Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten – Amputationen vermeiden oder begrenzen.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) empfiehlt die HBO bislang nur für den stationären Bereich. Im Mai 2013 hatte das Bundessozialgericht (BSG) eine Krankenkasse

G-BA hat gegen höherrangiges Recht verstoßen

Nach Auffassung des BSG habe der G-BA gegen höherrangiges Recht verstoßen, weil er objektiv willkürlich die HBO nicht auch für den ambulanten Bereich empfahl. Es gebe keinen Grund, wieso die Therapie nur stationär angewendet werden solle. Aufgrund dieser Entscheidung muss die HBO derzeit – zumindest bei einem DFS im Stadium Wagner III – auch ambulant bezahlt werden.

Der Bundesausschuss hat das Beratungsthema HBO im Dezember 2014 im Bundesanzeiger veröffentlicht (

"Selbstverständlich wird sich der DDB dafür einsetzen, dass die HBO-Therapie Patienten sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich zur Verfügung steht", erklärt Sabine Westermann vom DDB-Rechtsberatungsnetz. Mit konkreten Ergebnissen der Nutzenbewertung rechnet sie allerdings erst in zwei bis drei Jahren.


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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 1 Monat

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße