Weiteres Medikament aus der Erstattung?

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© Mauritius
Weiteres Medikament aus der Erstattung?

Szene-Kenner wussten, dass die Beschlussfassung an diesem Tag bei der Plenumssitzung im G-BA-Gebäude in Berlin anstand. Die Entscheidung wurde nicht an die große Glocke gehängt – im Gegenteil: Man musste schon dabei gewesen sein oder eben im Nachgang die Informationen einholen.

Auf der G-BA-Homepage unter „

Neuer Therapieansatz

DDG: günstige Kombination

Die

Die Substanz ist seit November 2012 zur Behandlung des Typ- 2-Diabetes zugelassen sowohl als Monotherapie sowie in Kombination mit anderen blutzuckersenkenden Arzneimitteln einschließlich Insulin und seit Januar 2013 in Apotheken erhältlich.

DDG: "ethisch untragbar"

Schon im März sah das

Einen Tag vor dem Beschluss hat der

Und über das Ausmaß des Zusatznutzens hat jetzt der G-BA entschieden, womit die frühe Nutzenbewertung abgeschlossen ist: Es gibt keinen – für keine der möglichen Therapievarianten von

G-BA: methodische Mängel

Als Begründung nennt das Gremium immer wieder angebliche methodische Mängel der zugrundeliegenden Studien. Beanstandet das Bundesgesundheitsministerium den Beschluss nicht, tritt dieser in Kürze in Kraft. Das hieße: Eine moderne, vielversprechende Medikation bleibt Diabetikern in Deutschland vorenthalten, die von der europäischen Arzneimittel-Behörde

Für den Papierkorb?

Immer wieder versuchen Diabetes-Experten, durch fachliche Stellungnahmen drohende Verordnungsausschlüsse von Diabetes-Medikamenten zu verhindern – meist vergeblich. Fünf große medizinische Fachgesellschaften – u. a. DDG,

insbesondere methodische Aspekte, die problematisch sind, finden darin Erwähnung – wie die zweckmäßige Vergleichstherapie, die oft unpassend gewählt werde. G-BA-Chef Josef Hecken hat die Argumente mittlerweile als „unbegründet“ und „nicht überzeugend“ zurückgewiesen. Wir halten Sie auf dem Laufenden!


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  • thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 4 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße