- Soziales und Recht
Wünsche, Hoffnungen und Ärgernisse
3 Minuten

Diabetiker und Angehörige aufgepasst: Wollten Sie schon immer mal Ihrem Ärger luft machen oder Wünsche und Bedürfnisse mitteilen? Nun haben Sie die Gelegenheit, die erfolgreiche Kampagne Diabetes STOPPEN – jetzt!, die im Jahr 2013 von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe zusammen mit ihren Mitgliedsorganisationen DDG, VDBD und DDH-M ins Leben gerufen wurde, um die Menschen in Deutschland für die Bekämpfung von Diabetes zu sensibilisieren, geht in die nächste Runde. Schreiben Sie auf elektronische Postkarten, was sie bewegt: Was wünsche ich mir für die Zukunft? Was sollte sich ändern? Und was ärgert mich im Moment ganz besonders?
Im Fokus stehen in diesem Jahr die Menschen mit Diabetes selbst und das Thema Patientensicherheit in der Therapie. Sechs Millionen Menschen in Deutschland sind betroffen. Doch was die Menschen im Umgang mit ihrer chronischen Krankheit wirklich bewegt, was sie nervt und ärgert und was sie sich wünschen, wurde noch nie abgefragt. Die Betroffenen sind nun aufgerufen, sich direkt einzubringen auf www.diabetes-stoppen.de.

E-Card-Vorschläge aus der Redaktion
Wünsche, Hoffnungen und Ärgernisse
„Bei uns steht der Patient im Mittelpunkt. Wir wollen Wünsche, Hoffnungen und Ärgernisse der Menschen mit Diabetes und ihrer Familien sammeln und diese im Rahmen des Weltdiabetestags 2015 an den Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, übergeben.
So können wir der Politik verdeutlichen, dass die Therapie des Diabetes auch eine mentale Herausforderung für die Betroffenen ist“, sagt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. „Die Patientensicherheit, eine bestmögliche Versorgung der Menschen mit Diabetes, steht in unseren politischen Forderungen weiterhin an erster Stelle.“
Postkarten, E-Cards, Fotos, Videos und Comics
Für die Befragung wurden zwei Postkarten-Motive erstellt, mit denen die Menschen mit Diabetes und ihre Angehörigen direkt nach ihren Anliegen gefragt werden. Neben den gedruckten Postkarten wird auf der Kampagnen-Website www.diabetes-stoppen.de ein Tool bereitstehen, mit dessen Hilfe die Betroffenen ihre Wünsche und ihre Ärgernisse äußern können. Neben einer digitalen Fassung der Postkarten gibt es hier auch die Möglichkeit, kreativere Formen zu nutzen und beispielsweise ein Video, ein Foto oder auch eine Comic-Zeichnung hochzuladen.
Leistungserbringer wie Kostenträger sind nun aufgefordert, ihre Patienten und Mitglieder auf die Kampagne Diabetes STOPPEN – jetzt! und die Postkarten-Aktion aufmerksam zu machen. Die gedruckten Postkarten können in der Geschäftsstelle von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, Reinhardtstr. 31, 10117 Berlin oder unter info@diabetesde.org
bestellt werden.
Diabetes in die Köpfe und Herzen tragen
Die Kampagne Diabetes STOPPEN – jetzt! startete im Bundestagswahlkampfjahr 2013, um Diabetes in die Köpfe und Herzen der Politiker und in die Öffentlichkeit zu tragen. Die Hauptforderungen der Kampagne sind eine bestmögliche Versorgung der Menschen mit Diabetes, die Förderung des gesunden Lebensstils und die Stärkung der Selbsthilfe. Um diese Ziele zu erreichen, fordern wir die Einrichtung eines Nationalen Diabetesplans.
In den zwei Jahren seit Beginn der Kampagne wurden zahlreiche persönliche Gespräche mit Politikern aller Fraktionen geführt, Social Media-Spots erstellt und Großveranstaltungen wie die Fußball-WM-Fanmeile genutzt, um die Forderungen in die Öffentlichkeit zu tragen. Alle Aktivitäten trugen dazu bei, dass das Thema Diabetes in der Politik angekommen ist.
Nationaler Diabetesplan und Präventionsgesetz
Im Sommer 2014 sprach sich der Bundesrat für einen Nationalen Diabetesplan und ein Präventionsgesetz aus, in dem Diabetes als erstes Gesundheitsziel genannt ist. Die erste Lesung und Anhörung im Bundestag zum Präventionsgesetz haben bereits stattgefunden, der Präsident der Deutschen Diabetes Gesellschaft, PD Dr. Erhard Siegel, war als Einzelsachverständiger geladen.
Die Kampagne Diabetes Stoppen – jetzt! wurde 2014 mit dem Deutschen Online Kommunikationspreis ausgezeichnet.
Quelle: Pressemitteilung von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe
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thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 2 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße