„Zuckerzange – der Diabetes-Politik-Podcast“ – mit Prof. Andrew Ullmann (FDP)

2 Minuten

Andrew Ullmann (FDP) zu Gast im Diabetes-Poltik-Podcast „Zuckerzange“
Foto: Andrew Ullmann
„Zuckerzange – der Diabetes-Politik-Podcast“ – mit Prof. Andrew Ullmann (FDP)

Der Diabetes-Politik-Podcast „Zuckerzange“ lädt Politikerinnen und -politiker zum Gespräch über gesundheitspolitische Themen. Gast der ersten Folge ist Prof. Andrew Ullmann, gesundheits­politischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion.

Wie steht es um die Versorgung der Menschen mit Diabetes in Deutschland? Wie begegnen wir dem stetigen Anstieg der Patienten mit Typ-2-Diabetes? Und parallel dem krassen Rückgang der universitären Diabetologie und der Lehrstühle in Deutschland? Ist Diabetes-Technologie überhaupt verordnungsfähig für die Menschen, die sie benötigen? Diesen und vielen weiteren Fragen gehen wir dabei auf den Grund – und haben dabei in den Talks stets die Bedürfnisse von Menschen mit Diabetes im Blick.

In der ersten Folge begrüßen die beiden Gastgeber Günter Nuber, MedTriX-Redaktionsleiter und Dr. Jens Kröger, diabetesDE-Vorstandsvorsitzender, den gesundheitspolitischen Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Prof. Andrew Ullmann. Er ist Facharzt für Infektiologie, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes der Internisten und war als Universitätsprofessor in Mainz und Würzburg tätig. Von ihm stammt die Aussage „Gute Gesundheitspolitik rettet Leben“.

Ullmann im Diabetes-Politik-Podcast: „Wir haben viel vor“

Zu den Vorhaben der Regierungskoalition in Sachen Gesundheitspolitik und speziell zum Thema Diabetes sagt Prof. Ullmann: „Wir haben viel vor. Das sind ganz dicke Bretter – und da reicht nicht eine Bohrmaschine, sondern ein Presslufthammer, um diese Bretter auch durchzubohren. Ich bin hier auch im Austausch mit anderen Kollegen von der SPD und von den Grünen, dieses Programm auch umzusetzen. Und das muss jetzt losgehen!“

Von kritischen Nachfragen werden die Gäste in diesem Format natürlich nicht verschont. So muss Prof. Ullmann etwa Rede und Antwort dazu stehen, wieso sich seine Partei mit der Umsetzung verhältnispräventiver Maßnahmen zur Gesundheitsförderung vermeintlich so schwertut. Oder wie es um den Ausbau der Digitalisierung im Gesundheitswesen steht, für den die FDP sich vehement ausgesprochen hatte, als sie noch in der Opposition war.

„Zuckerzange – der Diabetes-Politik-Podcast ist Teil des Podcast-Kanals Diabetes-Audio-Anker und kann zukünftig in den gängigen Podcast-Apps abonniert werden.

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von Redaktion Diabetes-Anker (gh)

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  • thomas55 postete ein Update vor 6 Tagen, 7 Stunden

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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