Apps als digitale Helfer: Diabetes managen mit DiGA-Unterstützung

3 Minuten

Apps als digitale Helfer: Diabetes managen mit DiGA-Unterstützung | Foto: Studio Romantic – stock.adobe.com
Foto: Studio Romantic – stock.adobe.com
Apps als digitale Helfer: Diabetes managen mit DiGA-Unterstützung

Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) helfen Menschen mit Diabetes beim Selbstmanagement – von Ernährungs- und Bewegungs-Coaching bis zur psychologischen Unterstützung. Anhand von vier Apps zeigen wir, wie digitale Helfer Alltag und Therapie erleichtern können.

Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind zertifizierte Apps bzw. Web-Anwendungen, die Menschen mit bestimmten Diagnosen von Ärzten und Ärztinnen sowie Psychotherapeutinnen und -therapeuten verschrieben werden können. Sie sind CE-gekennzeichnet, Evidenz-basiert und werden durch gesetzliche Krankenkassen erstattet. Für Menschen mit Diabetes bieten DiGA wertvolle Unterstützung im Alltag – z. B. durch begleitendes Coaching, Analyse von Blutzuckerwerten oder psychologische Betreuung.

Für das Diabetes-Managament gibt es einige wertvolle und hilfreiche DiGA. Hier ein Überblick:

1. HelloBetter Diabetes (dauerhaft zugelassen)

Diese App bietet einen Online-Kurs nach verhaltenstherapeutischen Prinzipien – ideal zur Unterstützung bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes und psychischer Belastung. Schwerpunkt sind Symptome einer depressiven Verstimmung. Da die Inhalte für Menschen mit Diabetes angepasst wurden, zeigen sich insbesondere bei Diabetes-bedingten psychischen Belastungen deutliche Verbesserungen.

2. Vitadio (dauerhaft zugelassen)

Vitadio unterstützt Menschen mit Typ-2-Diabetes beim Selbstmanagement u. a. durch Ernährungs- und Bewegungs-Monitoring. Die App bearbeitet außerdem Themen wie Schlafhygiene und psychische Komponenten. Ein Chat mit Beraterinnen und Beratern sowie eine Community steigern die Motivation. Ziel ist das Befähigen zu einem besseren Lebensstil.

4. Una Health für Diabetes (vorläufig zugelassen bis 2/2026)

Dieser tägliche Therapie-Begleiter analysiert kontinuierlich gemessene Glukosewerte zusammen mit Lebensstil-Daten bei Menschen mit Typ-2-Diabetes. Sie macht Glukose-Schwankungen sichtbar und bietet personalisierte Empfehlungen zur Ernährung oder Bewegung. Nutzende werden so schrittweise an neue Verhaltensweisen herangeführt. Studien zeigen Verbesserungen bei HbA1c, Körpergewicht und Motivation.

Dieser Text steht nur eingeloggten Community-Mitgliedern zur Verfügung.

Melde dich jetzt kostenlos an, um diesen Beitrag lesen zu können.

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Ähnliche Beiträge

Insulin-Therapie: Anpassungen gezielt umsetzen – darauf ist zu achten
Neue Gewohnheiten oder Lebensumstände erfordern Fingerspitzengefühl im Diabetes-Management. Entscheidend ist, Anpassungen der Insulin-Therapie bewusst und mit System vorzunehmen. Was dabei wichtig ist, erklärt Diabetesberaterin Juliane Ehrmann in diesem Beitrag.
Insulin-Therapie: Anpassungen gezielt umsetzen – darauf ist zu achten | Foto: jeremias münch – stock.adobe.com

3 Minuten

Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage
Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community
Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen
Community-Feed
  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

  • moira postete ein Update vor 3 Wochen

    Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
    War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

Verbände