Blutzuckerwerte per Bluetooth in die App

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Blutzuckerwerte per Bluetooth in die App

Unser Ausprobiert-Anwedertest: In der aktuellen Ausgabe hat Dr. Katrin Kraatz das Blutzuckermessgerät GlucoTel für Sie unter die Lupe genommen.

Oberseite schwarz mit Bedienknopf und Teststreifeneinschub in Mittelblau, Unterseite hellgrau: So präsentiert sich mir das Blutzuckermessgerät GlucoTel des Unternehmens BodyTel, hergestellt von TaiDoc Technology Corporation in Taiwan. Es ist recht groß, so dass im Display viel Platz ist für die Anzeigen.

Einstellungen prüfen

Zuerst prüfe ich, ob alle Einstellungen stimmen. Mit einem kleinen, orangen SET-Knopf unter dem Batteriefachdeckel gehe ich durchs Menü: Datum, Uhrzeit … dann muss ich entscheiden, ob ich die Blutzuckerwerte in mg/dl oder in mmol/l angezeigt bekommen will – von den meisten anderen Herstellern kenne ich, dass sie aus Sicherheitsgründen nur noch Geräte anbieten, die entweder mg/dl haben oder mmol/l.

Noch einzustellen: Pieptöne, vier Alarmzeiten und, ob ich jeden gemessenen Wert automatisch mit Bluetooth an die BodyTel Blutzucker App senden möchte. Anschließend schaltet sich das Gerät aus.

Ergebnis in großen Zahlen

Nun kann ich meinen Blutzucker messen. Ich stecke einen der recht beweglichen Teststreifen oben mit den sichtbaren Elektroden ins Einschubfach. Das Gerät schaltet sich ein und zeigt mir per Symbol: Bitte Blut auftragen! Wenn ich den Messwert einem Mahlzeitenzeitpunkt zuordnen möchte, muss ich das vor dem Blutauftrag tun. Angezeigt wird mir die Auswahl mit einem ganzen oder einem angebissenen Apfel und in Abkürzungen für lateinische Ausdrücke, z. B. steht “AC” für “ante consumere”, heißt “vor der Mahlzeit”.

Nun lasse ich Blut einziehen, und nach 5 Sekunden kenne ich meinen aktuellen Blutzuckerwert, angezeigt in sehr großen Zahlen. Per Tastenschub an der Seite werfe ich den benutzten Teststreifen aus.

Per Bluetooth in die App

Ich habe beim Einstellen die automatische Übertragung der Werte in die App gewählt. So habe ich alle Werte immer mobil gesichert und dabei. Durch Ankopplung an das BodyTel Center können auch andere ausgewählte Personen meines Vertrauens meine Werte sehen.

Wollen Sie mehr über das Blutzuckermessgerät GlucoTel wissen? Das Unternehmen BodyTel informiert Sie telefonisch unter 0 56 21/96 77 60. Unter bodytel.com/portfolios/glucotel finden Sie das GlucoTel auch im Internet.

von Dr. med. Katrin Kraatz
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (06131) 9 60 70 0, Fax: (06131) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2016; 65 (7) Seite 40

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 1 Monat

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße