- Technik
‘Dexcom G5 Mobile’ nun auch kompatibel mit Android-Geräten
2 Minuten

Das Unternehmen Dexcom, Anbieter von kontinuierlichen Glukosemessgeräten in Real-Time für Patienten mit Diabetes, hat sein CGM-System G5 Mobile nun auch in Europa für Android Smartphones und Smartwatches kompatibel gemacht.
Diabetes-Patienten, die ein Android-Gerät besitzen oder bald anschaffen wollen, können darauf nun auch die Dexcom G5 Mobile App installieren und ausführen. Bislang war die App für das CGM-System nur mit iOS-Betriebsystemen kompatibel.
Daten können mit Empfangsgerät oder Smartphone ausgelesen werden
Wie das Herstellerunternehmen Dexcom mitteilt, ist das G5 Mobile damit nun weltweit das erste CE-zertifizierte CGM-System zur kontinuierlichen Glukosemessung in Real-Time (rtCGM), das mit iOS– und Android-Geräten verwendbar ist. Somit werde der Zugang zu Dexcoms CGM-Technologie für Menschen mit Diabetes noch einfacher, heißt es weiter in einer Pressemitteilung von Dexcom.
Dexcom G5 Mobile App:
- Samsung Galaxy S5 (4.4.2-6.0)
- Samsung Galaxy S6 (5.0.2-6.0.1)
- Samsung Galaxy Note 5 (5.1.1-6.0)
- Moto Nexus 6 (5.0-6.0)
- LG G4 (5.1-6.0)
- LG G5 (6.0.1)
- Samsung Galaxy S7 (6.0)
Hinweis: Liegt keine Kompatibilität vor, wird die Dexcom G5 Mobile App auch nicht im Google Play Store angezeigt.
Android Watches:
- alle Android Watches, die Watch Faces unterstützen
- Android Wear 1.3, 1.4, 1.5
Hinweis: Für die Benutzung muss ein kompatibles Android-Gerät dazwischen geschaltet sein – keine Direktübertragung vom Transmitter 1.2 auf die Uhr.
Mithilfe der Dexcom G5 Mobile App lassen sich über Bluetooth die rtCGM-Daten des Sensors diskret abrufen und überprüfen. Dies bringt den Anwendern mehr Barrierefreiheit und macht den Dexcom G5 Mobile-Empfänger nicht mehr zwingend notwendig. Anwender können sich aber weiterhin optional für einen Dexcom G5 Mobile-Empfänger entscheiden.
„Praktischeres und flexibleres Diabetes-Management“
„Dexcoms Ziel ist es, Diabetes-Management zu verbessern und es für Patienten noch praktischer und flexibler zu gestalten. Dafür entwickeln wir zügig die Technologie für kontinuierliches Glukosemonitoring weiter“, sagt John Lister, Dexcom General Manager EMEA.
„Mit den modernen Lösungen von Dexcom können wir auch in Deutschland Patienten und deren Angehörigen den Umgang mit der Krankheit erleichtern und ihnen mehr Kontrolle darüber geben“, meint Dr. med. Fred Schaebsdau, Geschäftsführer und General Manager der Dexcom Deutschland GmbH.
Dexcom G5 Mobile-App für iOS oder Anroid (mg/dL oder mmol/L) herunterladen.
von Redaktion diabetes-online.de
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Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
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lena-schmidt postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
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thomas55 postete ein Update vor 1 Monat
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße