DIA-AID live: Omnipod goes AID – individuelles Insulinmanagement mit der „SmartAdjust“-Technologie

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© DNI unter Verwendung einer Abbildung mit freundlicher Genehmigung der Insulet Corporation
DIA-AID live: Omnipod goes AID – individuelles Insulinmanagement mit der „SmartAdjust“-Technologie

Bei DIA-AID live stellt Insulet das AID-System Omnipod 5 vor. Die schlauchlose Patchpumpe arbeitet mit dem Dexcom G6 zusammen und nutzt „SmartAdjust“ für ein individuell anpassbares Insulinmanagement. Interessierte können das System virtuell kennenlernen.

Mit dem „Omnipod 5“ betitelten AID-System aus schlauchloser „Omnipod“-Insulinpumpe und „Dexcom G6“-Sensor macht das Innovationsunternehmen „Insulet“ nicht nur ein Angebot im Bereich des automatisierten Insulinmanagements, sondern gestaltet dieses auch möglichst leicht zugänglich und individuell in der Handhabung, schreibt der Selbsthilfeverband Diabetiker Niedersachsen (DNI) in der Terminankündigung zur virtuellen Konferenz DIA-AID live.

Die Omnipod-Insulinpumpen aus dem Hause Insulet sind ein beliebtes Hilfsmittel unter Menschen mit Diabetes. Mit dem automatisierten Insulin-Abgabe-System (englisch kurz „AID“) Omnipod 5 bietet der Hersteller nun die Möglichkeit, seine Patchpumpe in Kombination mit dem rtCGM-Sensor Dexcom G6 zu betreiben, so der Selbsthilfeverband DNI.

Leicht und individuell

Viel Wert legt man dabei auf eine leichte Handhabung und besonders viele Möglichkeiten der Individualisierung. So wird auf Grundlage des täglichen Gesamtinsulins eine sich anpassende Basalrate vom System bestimmt, der Glukosezielwert kann dabei recht frei voreingestellt werden – eben wie es zur persönlichen Lebensführung und gemachten Erfahrungen passt, schreibt der Selbsthilfeverband weiter.

Lange haben viele Omnipod-Nutzer in Deutschland auf die Möglichkeit der Nutzung der Patchpumpe in einem solchen automatisierten System gewartet, nun steht die Markeinführung bevor. Im Rahmen der virtuellen Veranstaltung DIA-AID live am 29. Juni 2023 um 19:00 Uhr, können Interessierte das System näher kennenlernen.

Die Mitarbeiterinnen von Insulet, Nadine Handke und Melanie Lettmann, werden das System vorstellen und für Fragen zur Verfügung stehen. Hier geht es zur Anmeldung und zu weiteren Informationen.


von Redaktion Diabetes-Anker

Das Redaktionsteam des Diabetes-Ankers besteht aus erfahrenen Journalistinnen und Journalisten – teils mit medizinischem und naturwissenschaftlichem Hintergrund sowie selbst von Diabetes betroffen – die seit vielen Jahren zum Thema Diabetes publizieren.

mit Materialien von Diabetiker Niedersachsen

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 4 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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