- Technik
FreeStyle Libre mit mySugr verbinden
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Ab sofort können die Daten des FreeStyle Libres auf das Smartphone in die mySugr-App übertragen werden. Einfach mit dem Handy über den Sensor scannen und im Handumdrehen sind die Daten in Form eines schönen FGM-Graphen auf dem Smartphone.
Beim diesjährigen europäischen Diabetes-Kongress (kurz: EASD) in München gaben Abbott und mySugr ihre Zusammenarbeit bekannt. Diese bezieht sich auf das Flash-Glucose-Monitoring (FGM)-System von Abbot FreeStyle Libre und die Auswertungssoftware von mySugr. Ab sofort können die Daten direkt vom Sensor des FGM-Systems auf das Smartphone per Scan übertragen werden.
Technische Voraussetzungen:
- NFC-fähiges Android-Smartphone,
- Android OS 4.1 oder höher,
- ein stabiler Internetzugang,
- die LibreLink-App und
- die mySugr-App.
Und so geht es:
- Im Menü der LibreLink-App das Feld „Andere Datenquellen” wählen,
- FreeStyle Libre auswählen,
- mit LibreLink-Zugangsdaten einloggen,
- bestätigen, dass die LibreLink-Daten in die mySugr-App übertragen werden dürfen,
- Synchronisation startet,
- individuelle Einstellungen in der mySugr-App vornehmen,
- mit dem Handy über den Sensor scannen und
- Daten auswerten.
Ausschließlich eine FGM-Kurve
Es wird ausschließlich die FGM-Kurve mit der mySugr-App synchronisiert. Einzelne Glukosewerte die gescannt werden, werden nicht in das Tagebuch übertragen. Der Grund dafür ist, dass es sich hier um Glukose aus dem Zellzwischenwasser handelt und nicht um Blutzuckerwerte. Daher dürfen sie nicht im BLUTzuckertagebuch angezeigt (und nicht zur Ermittlung der Insulinmenge mittels unseres Bolusrechners herangezogen werden).
Ein weiterer Punkt, an den die Entwickler des Systems gedacht haben, ist die Möglichkeit der Daten-Weitergabe. Die Daten können in eine PDF-Datei exportiert werden und gemailt und gedruckt werden.
Quelle: mySugr | Redaktion diabetes-online.de
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lena-schmidt postete ein Update vor 1 Woche
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
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thomas55 postete ein Update vor 1 Monat
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?





Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße