- Technik
Pens, Pumpen, CGM-Systeme: Womit spritzen und messen?
2 Minuten

Insulinpens, Insulinpumpen, Systeme zum Glukosemessen im Gewebe: Welche Geräte gibt es? Was bieten sie? In den Tabellen auf den folgenden Seiten bekommen Sie einen Überblick.
Wer seinen Diabetes mit Insulin behandelt, braucht entweder eine herkömmliche Spritze – oder einen modernen Insulinpen oder eine Insulinpumpe. Auch wenn die Auswahl an Insulinpens und -pumpen bei weitem nicht an die bei Blutzuckermessgeräten heranreicht, lohnt es doch, auch hierbei die unterschiedlichen Geräte vorzustellen.
Deshalb haben wir die jeweiligen Hersteller gebeten, uns in einem einheitlichen Fragebogen Informationen zu den Geräten ihres Unternehmens zu geben, die sie im Diabetes-Journal vorstellen wollen – das Ergebnis finden Sie in den Tabellen auf den folgenden Seiten.
Insulinpens: wiederbefüllbar und vorgefüllt
Insulinpens gibt es zum Wiederbefüllen: Bei ihnen kann man die leere Insulinpatrone selbst durch eine neue, volle Insulinpatrone ersetzen. Es gibt aber auch Fertigpens, in denen das Insulin bereits enthalten ist. Ist solch ein Fertigpen leer, wird er durch einen neuen Fertigpen ersetzt.
Gerade bei den neueren Insulinen, bei denen die Konzentration oft höher ist als bisher üblich, werden nur noch Fertigpens angeboten, damit es nicht zu falschen Dosierungen beim Spritzen kommt. Aber auch für die bisher übliche Konzentration von 100 Einheiten Insulin pro Milliliter (U100) gibt es Fertigpens. Die wiederbefüllbaren Insulinpens gibt es ausschließlich für U100-Insuline. In unserer Tabelle der Insulinpens finden Sie sowohl wiederbefüllbare Insulinpens als auch Fertigpens, wobei uns leider nicht alle Hersteller die Daten ihrer Fertigpens mitgeteilt haben.
Mit “Schlauch” oder ohne?
Wer mit einer Insulinpumpentherapie beginnt, muss zuerst eine entscheidende Frage klären: mit oder ohne “Schlauch”? Die meisten der derzeit angebotenen Insulinpumpen benötigen einen Katheter, damit das Insulin in die Haut gelangen kann. Nur eine Insulinpumpe funktioniert im Moment als Patch-Pumpe, die direkt auf die Haut geklebt wird. Die Insulinpumpen finden Sie in der zweiten Tabelle.
Gewebezucker messen im Vergleich
Außerdem stellen wir Ihnen in einer dritten Tabelle Systeme zum kontinuierlichen Glukosemonitoring (CGM) oder Flash-Glukose-Monitoring (FGM) vor. Die Kosten für diese den Gewebezucker messenden Systeme können inzwischen, wenn sie mit Alarmen auf zu niedrige oder zu hohe Zuckerwerte aufmerksam machen – also Real-Time-CGM-Systeme sind –, unter bestimmten Voraussetzungen sogar von den Krankenkassen erstattet werden.
Auch die Kosten für das bislang einzige im Markt verfügbare FGM-System, das keine Alarme bei kritischen Zuckerwerten ausgibt, werden von einigen Krankenkassen übernommen.
Alleinstehend oder in Kombination
Bei den CGM-Systemen ist ein Unterschied wichtig: Es gibt Systeme, die als Einzelgeräte nutzbar sind, also einfach zum Messen der Glukose eingesetzt werden. Und es gibt Systeme, die auch oder nur in Verbindung mit einer Insulinpumpe funktionieren und so noch weitere Möglichkeiten in der Diabetestherapie bieten. Mit allen Systeme aber kann man die Messwerte und alle weiteren erfassten Daten auswerten und bekommt so einen umfassenden Überblick über seinen Zuckerstoffwechsel – für eine gute Diabetestherapie.
► zur Insulinpumpen- und CGM-Systeme-Übersicht (PDF-Datei, 348 KB)
von Dr. med. Katrin Kraatz und Lena Schmidt
Redaktion Diabetes-Journal, Kirchheim-Verlag,
Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2016; 65 (12) Seite x-x
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uho1 postete ein Update vor 3 Tagen, 8 Stunden
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute123novesia postete ein Update vor 5 Tagen, 5 Stunden
Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.
- lena-schmidt antwortete vor 4 Tagen, 7 Stunden
Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staatsexamen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena
jseiffert postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen
Hallo zusammen,
heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
Wir freuen uns auf Euch! 🙂Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im September – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 8. September! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






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